Bunter als jeder Traum
Sep. 29th, 2025 09:24 pmTeam: Drache
Challenge: Orte – im Supermarkt (fürs Team)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgte
Die Stadt breitete sich vor ihnen aus wie ein lebendiges Uhrwerk. Zahnräder ragten an Fassaden hervor, Rohre stießen Dampf in den grauen Himmel, und auf den Schienen hoch über den Straßen ratterten kleine Transportwagen zwischen den Türmen hin und her. Elaine konnte den Blick kaum lösen – so viele Menschen, so viel Bewegung. Händler priesen ihre Waren an, Maschinen quietschten, Kinder liefen lachend durch die engen Gassen.
„Augen zu, Mund auf,“ murmelte Aliyah spöttisch und stieß sie sanft mit dem Ellenbogen an. „Du siehst aus, als würdest du gleich alles verschlucken.“
Elaine lächelte unsicher, doch ihre Augen glänzten. „Es ist nur… ich habe so etwas noch nie gesehen.“
Rew und Zeron trennten sich bald von der Gruppe, um Ersatzteile für das Flugschiff zu besorgen. Falc hatte ebenfalls etwas zu erledigen und verschwand mit knappen Worten in den Straßen. So blieben Caio, Aliyah, Rose und Elaine zurück – und ihr Weg führte sie zu einem Supermarkt.
Schon von außen war das Gebäude beeindruckend. Große Glasfenster mit messingfarbenen Verstrebungen, über dem Eingang ein Uhrwerk, das sich gleichmäßig drehte und das Ticken weit in die Straße hinaus trug. Beim Eintreten umfing Elaine sofort ein Geruchsgemisch aus Öl, Leder, frischem Brot und scharfem Metall.
„Willkommen im Paradies,“ meinte Caio grinsend, während er sich einen Wagen schnappte, der mehr einem kleinen Karren mit dampfenden Zahnrädern als einem simplen Wagen glich.
Die Gänge schienen endlos, voller Regale, die sich bis zur hohen Decke streckten. Zahnräder drehten langsam über den Korridoren, um Schienen zu bewegen, auf denen kleine Wagen Waren von einem Regal ins andere transportierten. Lampen aus Messing tauchten alles in ein warmes, goldenes Licht.
Elaine blieb immer wieder stehen. Sie strich mit den Fingern über glänzende Konservendosen mit eingeprägten Ornamenten, betrachtete Gläser, in denen eingelegte Früchte wie Edelsteine funkelten. In einer Ecke türmten sich Brote, in Messingformen gebacken, die wie kleine Maschinen aussahen.
„Das sind nur Lebensmittel, Elaine,“ spottete Rose, die mit verschränkten Armen zusah, wie sie begeistert eine Flasche mit blau schimmernder Limonade anhob.
„Nur?“ Elaine drehte sich zu ihr, die Augen weit. „Bei uns… in der Basis… gab es nur Standardrationen. Pulver, Wasser. Und höchstens einmal im Monat frisches Gemüse. Aber das hier…“ Sie stockte, während sie ein kleines Päckchen mit Bonbons aufhob, deren Papier in allen Farben schimmerte. „Es ist wie ein Fest.“
Aliyah legte ihr die Hand auf den Rücken. „Es ist schön, dich so zu sehen.“ Ihre Stimme war weich, im Gegensatz zu Roses kühlem Unterton.
Sie zogen weiter durch die Gänge, Caio packte einige praktische Dinge in den Wagen, während Elaine wie verzaubert immer neue Dinge entdeckte: kupferne Keksdosen, Dampfmaschinen, die Kaffee mahlen konnten, kleine Automaten, die gegen ein paar Münzen Nüsse ausspuckten.
An einer Ecke blieb Elaine vor einem Regal stehen, in dem hunderte von Teesorten lagerten, jede Dose verziert mit kunstvollen Gravuren. Sie nahm eine Dose in die Hand, atmete tief ein – und ihr Gesicht leuchtete auf, als der Duft von Jasmin und etwas Fremdartigem in ihre Nase stieg.
Rose sah ihr dabei zu und rollte die Augen. „Wir sind hier, um Vorräte zu holen, nicht um zu träumen.“ Doch in ihrem Blick lag etwas anderes, ein Schatten, der zeigte, dass sie Elaines Begeisterung nicht teilte – vielleicht sogar neidete.
Elaine stellte die Dose vorsichtig zurück, fast ehrfürchtig, als könnte sie zerbrechen. „Ich wusste nicht, dass die Welt so… bunt sein kann.“
„Gewöhn dich besser dran,“ murmelte Caio mit einem Grinsen. „In dieser Stadt ist das hier nur der Anfang.“
Challenge: Orte – im Supermarkt (fürs Team)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgte
Die Stadt breitete sich vor ihnen aus wie ein lebendiges Uhrwerk. Zahnräder ragten an Fassaden hervor, Rohre stießen Dampf in den grauen Himmel, und auf den Schienen hoch über den Straßen ratterten kleine Transportwagen zwischen den Türmen hin und her. Elaine konnte den Blick kaum lösen – so viele Menschen, so viel Bewegung. Händler priesen ihre Waren an, Maschinen quietschten, Kinder liefen lachend durch die engen Gassen.
„Augen zu, Mund auf,“ murmelte Aliyah spöttisch und stieß sie sanft mit dem Ellenbogen an. „Du siehst aus, als würdest du gleich alles verschlucken.“
Elaine lächelte unsicher, doch ihre Augen glänzten. „Es ist nur… ich habe so etwas noch nie gesehen.“
Rew und Zeron trennten sich bald von der Gruppe, um Ersatzteile für das Flugschiff zu besorgen. Falc hatte ebenfalls etwas zu erledigen und verschwand mit knappen Worten in den Straßen. So blieben Caio, Aliyah, Rose und Elaine zurück – und ihr Weg führte sie zu einem Supermarkt.
Schon von außen war das Gebäude beeindruckend. Große Glasfenster mit messingfarbenen Verstrebungen, über dem Eingang ein Uhrwerk, das sich gleichmäßig drehte und das Ticken weit in die Straße hinaus trug. Beim Eintreten umfing Elaine sofort ein Geruchsgemisch aus Öl, Leder, frischem Brot und scharfem Metall.
„Willkommen im Paradies,“ meinte Caio grinsend, während er sich einen Wagen schnappte, der mehr einem kleinen Karren mit dampfenden Zahnrädern als einem simplen Wagen glich.
Die Gänge schienen endlos, voller Regale, die sich bis zur hohen Decke streckten. Zahnräder drehten langsam über den Korridoren, um Schienen zu bewegen, auf denen kleine Wagen Waren von einem Regal ins andere transportierten. Lampen aus Messing tauchten alles in ein warmes, goldenes Licht.
Elaine blieb immer wieder stehen. Sie strich mit den Fingern über glänzende Konservendosen mit eingeprägten Ornamenten, betrachtete Gläser, in denen eingelegte Früchte wie Edelsteine funkelten. In einer Ecke türmten sich Brote, in Messingformen gebacken, die wie kleine Maschinen aussahen.
„Das sind nur Lebensmittel, Elaine,“ spottete Rose, die mit verschränkten Armen zusah, wie sie begeistert eine Flasche mit blau schimmernder Limonade anhob.
„Nur?“ Elaine drehte sich zu ihr, die Augen weit. „Bei uns… in der Basis… gab es nur Standardrationen. Pulver, Wasser. Und höchstens einmal im Monat frisches Gemüse. Aber das hier…“ Sie stockte, während sie ein kleines Päckchen mit Bonbons aufhob, deren Papier in allen Farben schimmerte. „Es ist wie ein Fest.“
Aliyah legte ihr die Hand auf den Rücken. „Es ist schön, dich so zu sehen.“ Ihre Stimme war weich, im Gegensatz zu Roses kühlem Unterton.
Sie zogen weiter durch die Gänge, Caio packte einige praktische Dinge in den Wagen, während Elaine wie verzaubert immer neue Dinge entdeckte: kupferne Keksdosen, Dampfmaschinen, die Kaffee mahlen konnten, kleine Automaten, die gegen ein paar Münzen Nüsse ausspuckten.
An einer Ecke blieb Elaine vor einem Regal stehen, in dem hunderte von Teesorten lagerten, jede Dose verziert mit kunstvollen Gravuren. Sie nahm eine Dose in die Hand, atmete tief ein – und ihr Gesicht leuchtete auf, als der Duft von Jasmin und etwas Fremdartigem in ihre Nase stieg.
Rose sah ihr dabei zu und rollte die Augen. „Wir sind hier, um Vorräte zu holen, nicht um zu träumen.“ Doch in ihrem Blick lag etwas anderes, ein Schatten, der zeigte, dass sie Elaines Begeisterung nicht teilte – vielleicht sogar neidete.
Elaine stellte die Dose vorsichtig zurück, fast ehrfürchtig, als könnte sie zerbrechen. „Ich wusste nicht, dass die Welt so… bunt sein kann.“
„Gewöhn dich besser dran,“ murmelte Caio mit einem Grinsen. „In dieser Stadt ist das hier nur der Anfang.“