Team: Kobold
Challenge:Hurt/Comfort – JOKER/Herzrasen (2018) (für mich)
Fandom: Blind ermittelt
Charaktere: Niko, Alex
Sprache: Deutsch
Wörter: 728
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Alex öffnete die Zimmertür, als es klopfte.
„Guten Morgen.“, begrüßte ihn Niko. „Gut geschlafen?“
„Ja.“ Eigentlich nicht. Er hatte noch eine ganze Weile wach gelesen und mit sich gerungen, aber das musste er Niko ja nicht unbedingt sagen. „Und du?“
„Ich auch. Sehr bequeme Betten haben die hier.“ Er konnte das Grinsen in Nikos Stimmen hören, als er hinzufügte: „Natürlich nicht so gut wie bei euch.“
„Ich wird es Sophie ausrichten.“
„Dann lass uns mal schauen, wie das Frühstück mit dem bei euch mithalten kann. Und ob der Kaffee deinen Ansprüchen entspricht.“
„Das will ich doch hoffen.“ Er ließ sich von Niko zum Speisesaal führen.
„Die großen runden Tische von gestern sind weg.“, beschrieb Niko, als sie den Raum betraten. „Es stehen jetzt kleinere eckige Tische hier. Links von uns ist ein Büffet aufgebaut.“
„Guten Morgen, die Herren. Suchen Sie sich gern einen Platz aus.“, sagte ein Mitarbeiter des Hotels.
„Danke.“ Niko dirigierte sie zu einem Tisch. Scheinbar in der Nähe eines Fensters, Alex konnte die Morgensonne auf seinem Gesicht spüren.
„Hier sitzen wir abseits von den Hauptstrecken zum Büffet, das sollte ruhiger sein.“
Weniger Risiko, dass unachtsame Gäste ihn anrempelten, weniger Stimmengewirr um ihn herum. Nikos Fürsorge für ihn ließ sein Herz schneller schlagen. Er hoffte nur, dass sich daran nichts ändern würde.
„Ich sichere uns schon mal ein paar Croissants und schaue, was sie sonst noch haben.“
Während Niko weg war, bestellte Alex schon einmal Kaffee für sich beide.
„So, bitte sehr, der Herr.“ Niko stellte zwei Teller auf den Tisch, dann beschrieb er ihm, was er geholt hatte.
„Danke, Niko.“
„Ist ja mein Job.“
Alex zuckte zusammen. Meinte er das ernst? War er nur mitkommen aus Pflichtgefühl, weil er dachte, er müsste? Dass es eine Anweisung war, keine Einladung?
Niko legte seine Hand auf sein Handgelenk. „Hey, das war ein Witz.“ Sein Daumen strich leicht über seinen Handrücken. „Entschuldige.“
„Du weißt, dass du ablehnen kannst? Gerade wenn es etwas am Wochenende oder abends ist?“, versicherte er sich.
„Natürlich. Und es wäre ja nicht das erste Mal, dass ich nein sage.“
„Gut.“ Ansonsten hätte er seinen Plan abgebrochen, abbrechen müssen. „Ich würde gerne nach dem Frühstück noch etwas hierbleiben und erst heute Nachmittag zurückfahren. Einverstanden?“
Nach dem Frühstück gingen sie wieder zum See, diesmal in umgekehrte Richtung wie gestern. Alex überlegte, wie er anfangen sollte. Er hatte letzte Nacht verschiedene Ansätze überlegt, aber er war noch immer nicht sicher, was der Beste war. Aber Niko verdiente die Wahrheit, verdiente sein Vertrauen. Er lauschte, aber es schien niemand in der Nähe zu sein. „Du bist mein bester Freund.“ Sein Herzschlag beschleunigte sich. „Deshalb hatte ich Angst, dich zu verlieren, wenn du es erfährst.“
„Dass du bi bist?“, fragte Niko.
„Auch. Aber vor allem, dass es dir... unangenehm ist, dass ein Mann... Gefühle für dich haben könnte. Romantische Gefühle.“ Dass es, dass er ihm zuwider sein könnte.
Niko blieb stehen und drehte ihn zu sich. „Hast du? Gefühle für mich?“
Ihm schlug das Herz bis zum Hals, drohte, ihn die Stimme zu unterdrücken. Er wünschte sich, er könnte Niko sehen, könnte seine Reaktion sehen. Er zwang sich, zu nicken. „Ja.“, presste er hervor.
Niko ließ ihn los und Alex fühlte sich, als würde ihm der Boden unter den Füßen wegbrechen. Aber dann spürte er Nikos Hand sanft an seiner Wange.
„Mir geht’s genauso.“, sagte Niko mit belegter Stimme. „Ich möchte mit dir zusammen sein.“ Er machte eine Pause. „Aber ich will auch unsere Freunde nicht anlügen, nicht langfristig.“
Zögerlich griff er nach Niko. Mit einer Hand tastete er nach seinem Arm, die andere legte er in seine Taille. „Sophie ahnt es. Und wir können es Laura sagen.“ Auch wenn es ihm Angst machte. „Ich will auch nicht mehr lügen.“
Nikos Finger wanderten in seinen Nacken, erhöhten leicht den Druck. „Ich will niemanden outen, aber... sie hat gut reagiert bei noch jemand, der bi ist.“
Das war beruhigend. Sie hatte zwar nie etwas Negatives über Homosexualität gesagt, aber er war nicht sicher gewesen, wie sie zu Bisexualität stand.
Niko trat näher. Er neigte Alex‘ Kopf so, dass sie Stirn an Stirn lehnten. Alex schloss unwillkürlich die Augen. „Ich liebe dich.“ Es tat gut, die Worte endlich auszusprechend.
Nikos Lippen streiften seine, so leicht, dass er nicht sicher war, ob es Absicht gewesen war. „Ich liebe dich auch.“
Und Alex wusste keine bessere Antwort, als ihn endlich, endlich zu küssen.
Challenge:Hurt/Comfort – JOKER/Herzrasen (2018) (für mich)
Fandom: Blind ermittelt
Charaktere: Niko, Alex
Sprache: Deutsch
Wörter: 728
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Alex öffnete die Zimmertür, als es klopfte.
„Guten Morgen.“, begrüßte ihn Niko. „Gut geschlafen?“
„Ja.“ Eigentlich nicht. Er hatte noch eine ganze Weile wach gelesen und mit sich gerungen, aber das musste er Niko ja nicht unbedingt sagen. „Und du?“
„Ich auch. Sehr bequeme Betten haben die hier.“ Er konnte das Grinsen in Nikos Stimmen hören, als er hinzufügte: „Natürlich nicht so gut wie bei euch.“
„Ich wird es Sophie ausrichten.“
„Dann lass uns mal schauen, wie das Frühstück mit dem bei euch mithalten kann. Und ob der Kaffee deinen Ansprüchen entspricht.“
„Das will ich doch hoffen.“ Er ließ sich von Niko zum Speisesaal führen.
„Die großen runden Tische von gestern sind weg.“, beschrieb Niko, als sie den Raum betraten. „Es stehen jetzt kleinere eckige Tische hier. Links von uns ist ein Büffet aufgebaut.“
„Guten Morgen, die Herren. Suchen Sie sich gern einen Platz aus.“, sagte ein Mitarbeiter des Hotels.
„Danke.“ Niko dirigierte sie zu einem Tisch. Scheinbar in der Nähe eines Fensters, Alex konnte die Morgensonne auf seinem Gesicht spüren.
„Hier sitzen wir abseits von den Hauptstrecken zum Büffet, das sollte ruhiger sein.“
Weniger Risiko, dass unachtsame Gäste ihn anrempelten, weniger Stimmengewirr um ihn herum. Nikos Fürsorge für ihn ließ sein Herz schneller schlagen. Er hoffte nur, dass sich daran nichts ändern würde.
„Ich sichere uns schon mal ein paar Croissants und schaue, was sie sonst noch haben.“
Während Niko weg war, bestellte Alex schon einmal Kaffee für sich beide.
„So, bitte sehr, der Herr.“ Niko stellte zwei Teller auf den Tisch, dann beschrieb er ihm, was er geholt hatte.
„Danke, Niko.“
„Ist ja mein Job.“
Alex zuckte zusammen. Meinte er das ernst? War er nur mitkommen aus Pflichtgefühl, weil er dachte, er müsste? Dass es eine Anweisung war, keine Einladung?
Niko legte seine Hand auf sein Handgelenk. „Hey, das war ein Witz.“ Sein Daumen strich leicht über seinen Handrücken. „Entschuldige.“
„Du weißt, dass du ablehnen kannst? Gerade wenn es etwas am Wochenende oder abends ist?“, versicherte er sich.
„Natürlich. Und es wäre ja nicht das erste Mal, dass ich nein sage.“
„Gut.“ Ansonsten hätte er seinen Plan abgebrochen, abbrechen müssen. „Ich würde gerne nach dem Frühstück noch etwas hierbleiben und erst heute Nachmittag zurückfahren. Einverstanden?“
Nach dem Frühstück gingen sie wieder zum See, diesmal in umgekehrte Richtung wie gestern. Alex überlegte, wie er anfangen sollte. Er hatte letzte Nacht verschiedene Ansätze überlegt, aber er war noch immer nicht sicher, was der Beste war. Aber Niko verdiente die Wahrheit, verdiente sein Vertrauen. Er lauschte, aber es schien niemand in der Nähe zu sein. „Du bist mein bester Freund.“ Sein Herzschlag beschleunigte sich. „Deshalb hatte ich Angst, dich zu verlieren, wenn du es erfährst.“
„Dass du bi bist?“, fragte Niko.
„Auch. Aber vor allem, dass es dir... unangenehm ist, dass ein Mann... Gefühle für dich haben könnte. Romantische Gefühle.“ Dass es, dass er ihm zuwider sein könnte.
Niko blieb stehen und drehte ihn zu sich. „Hast du? Gefühle für mich?“
Ihm schlug das Herz bis zum Hals, drohte, ihn die Stimme zu unterdrücken. Er wünschte sich, er könnte Niko sehen, könnte seine Reaktion sehen. Er zwang sich, zu nicken. „Ja.“, presste er hervor.
Niko ließ ihn los und Alex fühlte sich, als würde ihm der Boden unter den Füßen wegbrechen. Aber dann spürte er Nikos Hand sanft an seiner Wange.
„Mir geht’s genauso.“, sagte Niko mit belegter Stimme. „Ich möchte mit dir zusammen sein.“ Er machte eine Pause. „Aber ich will auch unsere Freunde nicht anlügen, nicht langfristig.“
Zögerlich griff er nach Niko. Mit einer Hand tastete er nach seinem Arm, die andere legte er in seine Taille. „Sophie ahnt es. Und wir können es Laura sagen.“ Auch wenn es ihm Angst machte. „Ich will auch nicht mehr lügen.“
Nikos Finger wanderten in seinen Nacken, erhöhten leicht den Druck. „Ich will niemanden outen, aber... sie hat gut reagiert bei noch jemand, der bi ist.“
Das war beruhigend. Sie hatte zwar nie etwas Negatives über Homosexualität gesagt, aber er war nicht sicher gewesen, wie sie zu Bisexualität stand.
Niko trat näher. Er neigte Alex‘ Kopf so, dass sie Stirn an Stirn lehnten. Alex schloss unwillkürlich die Augen. „Ich liebe dich.“ Es tat gut, die Worte endlich auszusprechend.
Nikos Lippen streiften seine, so leicht, dass er nicht sicher war, ob es Absicht gewesen war. „Ich liebe dich auch.“
Und Alex wusste keine bessere Antwort, als ihn endlich, endlich zu küssen.
no subject
Date: 2025-09-30 11:36 am (UTC)Awww 🥺🥺🥺 wirklich süß