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Sep. 29th, 2025 12:31 pmTeam: Drache
Challenge: Smut/Kink – Schlüsselbein zu sehen (fürs Team)
Fandom: Reunion
Anmerkung: folgt
Das Rascheln von Stoff war kaum hörbar im stillen Korridor. Eines der Hausmädchen trat aus der Seitentür, die Arme voller frisch gefalteter Laken. Während sie den Stapel zurechtrückte, rutschte der schmale Träger ihres Kleides ein Stück hinab. Für einen Augenblick lag das zarte Schlüsselbein frei, schimmernd im schwachen Licht der Kerzenhalter, die an der Wand in unruhigen Flammen flackerten.
Blood war stehen geblieben, ohne es selbst zu bemerken. Sein Blick verfing sich an diesem feinen, beinahe unscheinbaren Detail. Ein Schlüsselbein – so gewöhnlich für die meisten, so unscheinbar im Alltag, dass kaum jemand ihm Beachtung schenkte. Doch für ihn lag in diesem kleinen Fragment Körper eine eigene Ästhetik. Es war die Linie, die ihn fesselte. Eine saubere Kante zwischen Schatten und Licht, wie mit der Hand eines Künstlers gezogen. Ein schlichtes Stück Anatomie, das ihm doch mehr sagte als jeder Blick in ein Gesicht.
Er trat nicht näher heran, wollte den Augenblick nicht stören, wollte nur das Bild festhalten, das sich vor ihm aufbaute: das matte Weiß der Haut, das durch den Kerzenschein beinahe durchsichtig wirkte. Der sanfte Schwung der Schulter, der in dieser bloßen Andeutung von Nacktheit seine Phantasie beflügelte. Für Blood war es nicht die platte Enthüllung, die ihn reizte, sondern die Flüchtigkeit, das Ungewollte, das einem Geschenk glich, das er kaum verdient hatte.
Das Hausmädchen selbst bemerkte den verrutschten Träger erst nach einer Sekunde zu viel. Ihre Finger suchten nach Halt an dem Stapel Wäsche, während sie die Schulter ungeschickt anspannte, als wolle sie das Kleid mit einer Bewegung zurückerobern. Eine Röte huschte über ihr Gesicht, und sie senkte die Lider, unfähig, den durchdringenden Blick ihres Herrn zu ertragen. Sie ahnte nicht, dass es nicht das Gesamtbild war, das ihn fesselte, sondern dieses winzige Stück Wirklichkeit, das sich ihm unwillkürlich offenbart hatte.
Blood sog die Luft ein, als könnte er mit dem Atem den Anblick festhalten. In seinem Inneren regte sich ein stilles, fast ehrfürchtiges Gefühl. Er war nicht jemand, der Schönheit plump bewunderte. Er verstand sie als Bruchstücke, als Andeutungen, als Rätsel. Das Schlüsselbein, so unscheinbar es schien, war für ihn ein Versprechen von Eleganz, von Zerbrechlichkeit, von etwas, das man nur selten zu Gesicht bekam, obwohl es so nahe lag.
Als der Stoff endlich wieder an seinen Platz glitt, war es, als habe man ein Buch zugeschlagen, das er noch nicht zu Ende gelesen hatte. Die Szene, so kurz sie gedauert hatte, hinterließ eine seltsame Schwere in ihm. Er wusste, dass er diesen Augenblick in sich tragen würde, gespeist von einem unsichtbaren Hunger nach solcher Art von Schönheit. Nicht die laute, nicht die offene, sondern die beiläufige, die zufällig hervortretende, die wie ein Schatten zwischen zwei Atemzügen entsteht.
Das Hausmädchen verneigte sich rasch, fast ungeschickt, und wandte sich dann wieder ihrer Aufgabe zu. Für sie war es ein Missgeschick gewesen, ein Fehler in der Haltung, eine Scham, die sie schnell vergessen wollte. Für Blood jedoch war es ein Bild, das sich eingebrannt hatte, zarter als Tinte, aber tiefer als jedes Mal. Sein Blick verweilte noch im Leeren, wo das Schlüsselbein eben noch dem Kerzenschein vertraut, gewesen war. Ein leiser Zug von Zufriedenheit huschte über seine Züge. Nicht, weil er etwas erlangt hatte, sondern weil er etwas gesehen hatte, das ihm gehörte, solange er es in Erinnerung festhielt.
So ging er weiter durch den Korridor, begleitet von dem Rascheln der Laken und dem fernen Schimmer einer Hautpartie, die für ihn mehr Gewicht trug als manch vollendetes Kunstwerk.
Challenge: Smut/Kink – Schlüsselbein zu sehen (fürs Team)
Fandom: Reunion
Anmerkung: folgt
Das Rascheln von Stoff war kaum hörbar im stillen Korridor. Eines der Hausmädchen trat aus der Seitentür, die Arme voller frisch gefalteter Laken. Während sie den Stapel zurechtrückte, rutschte der schmale Träger ihres Kleides ein Stück hinab. Für einen Augenblick lag das zarte Schlüsselbein frei, schimmernd im schwachen Licht der Kerzenhalter, die an der Wand in unruhigen Flammen flackerten.
Blood war stehen geblieben, ohne es selbst zu bemerken. Sein Blick verfing sich an diesem feinen, beinahe unscheinbaren Detail. Ein Schlüsselbein – so gewöhnlich für die meisten, so unscheinbar im Alltag, dass kaum jemand ihm Beachtung schenkte. Doch für ihn lag in diesem kleinen Fragment Körper eine eigene Ästhetik. Es war die Linie, die ihn fesselte. Eine saubere Kante zwischen Schatten und Licht, wie mit der Hand eines Künstlers gezogen. Ein schlichtes Stück Anatomie, das ihm doch mehr sagte als jeder Blick in ein Gesicht.
Er trat nicht näher heran, wollte den Augenblick nicht stören, wollte nur das Bild festhalten, das sich vor ihm aufbaute: das matte Weiß der Haut, das durch den Kerzenschein beinahe durchsichtig wirkte. Der sanfte Schwung der Schulter, der in dieser bloßen Andeutung von Nacktheit seine Phantasie beflügelte. Für Blood war es nicht die platte Enthüllung, die ihn reizte, sondern die Flüchtigkeit, das Ungewollte, das einem Geschenk glich, das er kaum verdient hatte.
Das Hausmädchen selbst bemerkte den verrutschten Träger erst nach einer Sekunde zu viel. Ihre Finger suchten nach Halt an dem Stapel Wäsche, während sie die Schulter ungeschickt anspannte, als wolle sie das Kleid mit einer Bewegung zurückerobern. Eine Röte huschte über ihr Gesicht, und sie senkte die Lider, unfähig, den durchdringenden Blick ihres Herrn zu ertragen. Sie ahnte nicht, dass es nicht das Gesamtbild war, das ihn fesselte, sondern dieses winzige Stück Wirklichkeit, das sich ihm unwillkürlich offenbart hatte.
Blood sog die Luft ein, als könnte er mit dem Atem den Anblick festhalten. In seinem Inneren regte sich ein stilles, fast ehrfürchtiges Gefühl. Er war nicht jemand, der Schönheit plump bewunderte. Er verstand sie als Bruchstücke, als Andeutungen, als Rätsel. Das Schlüsselbein, so unscheinbar es schien, war für ihn ein Versprechen von Eleganz, von Zerbrechlichkeit, von etwas, das man nur selten zu Gesicht bekam, obwohl es so nahe lag.
Als der Stoff endlich wieder an seinen Platz glitt, war es, als habe man ein Buch zugeschlagen, das er noch nicht zu Ende gelesen hatte. Die Szene, so kurz sie gedauert hatte, hinterließ eine seltsame Schwere in ihm. Er wusste, dass er diesen Augenblick in sich tragen würde, gespeist von einem unsichtbaren Hunger nach solcher Art von Schönheit. Nicht die laute, nicht die offene, sondern die beiläufige, die zufällig hervortretende, die wie ein Schatten zwischen zwei Atemzügen entsteht.
Das Hausmädchen verneigte sich rasch, fast ungeschickt, und wandte sich dann wieder ihrer Aufgabe zu. Für sie war es ein Missgeschick gewesen, ein Fehler in der Haltung, eine Scham, die sie schnell vergessen wollte. Für Blood jedoch war es ein Bild, das sich eingebrannt hatte, zarter als Tinte, aber tiefer als jedes Mal. Sein Blick verweilte noch im Leeren, wo das Schlüsselbein eben noch dem Kerzenschein vertraut, gewesen war. Ein leiser Zug von Zufriedenheit huschte über seine Züge. Nicht, weil er etwas erlangt hatte, sondern weil er etwas gesehen hatte, das ihm gehörte, solange er es in Erinnerung festhielt.
So ging er weiter durch den Korridor, begleitet von dem Rascheln der Laken und dem fernen Schimmer einer Hautpartie, die für ihn mehr Gewicht trug als manch vollendetes Kunstwerk.