Er macht was er will
Sep. 29th, 2025 11:20 amTeam: Drache
Challenge: Wetterphänomene – Aprilwetter (fürs Team)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgt
Der Wald schien sich gerade wieder beruhigt zu haben, das Licht fiel durch die Wipfel und ließ die Luft fast golden wirken – da zogen plötzlich Wolken auf, schwer und grau. Ein Windstoß fuhr durch die Äste, ließ Zweige knacken und das Laub wie kleine Schauer von grünen Splittern niedergehen.
„Aprilwetter,“ murmelte Falc und verzog den Mund, während er den Himmel prüfend musterte. „Kein Verlass.“
Elaine hob den Kopf, blinzelte gegen das fahle Licht. Die Sichel flimmerte noch immer in ihren Augen, aber das Dröhnen der nahenden Wolken lenkte sie ab. Ein erster Tropfen fiel auf ihre Stirn, kühl und überraschend. Dann folgte der nächste, und der nächste – bis der Regen in Strömen auf sie herabprasselte.
Binnen Sekunden waren ihre Haare durchnässt, ihre Kleidung klebte an der Haut. Falc zog sie unter einen alten Baum, dessen breite Krone zwar Schutz bot, aber nur für Augenblicke. Der Regen trommelte so laut auf die Blätter, dass jedes Wort beinahe verschluckt wurde.
„Das hält nicht lange,“ rief er gegen das Prasseln an, obwohl er genau wusste, wie schnell der April seine Launen wechselte.
Elaine lachte leise, obwohl sie zitterte. „Nicht lange? Ich fühle mich schon wie ein nasser Hund.“
Falc warf ihr einen kurzen Blick zu, und trotz der Nässe huschte ein Schmunzeln über sein Gesicht. Ihre Wangen waren gerötet, Strähnen klebten an ihrer Haut – und doch sah sie in diesem Moment lebendiger aus, als er es je zuvor wahrgenommen hatte.
Dann, ebenso unvermittelt, wie er gekommen war, brach der Regen ab. Stattdessen riss der Himmel auf, Sonnenstrahlen fielen wie goldene Schwerter durch die Wolkendecke. Dampf stieg von den feuchten Blättern auf, und der Wald duftete intensiv nach Erde, Moos und frischem Regen.
Elaine trat einen Schritt aus ihrem Versteck hervor, legte den Kopf in den Nacken und sog die Luft tief ein. „Es riecht wie… Neubeginn,“ sagte sie leise, fast träumerisch.
Falc trat neben sie, musterte ihr Profil. „Oder wie ein Test. Der April will nur sehen, wie viel man aushält.“
Ein kurzer Windstoß wirbelte ihre Haare durcheinander, und sie lachte – ein Klang, der den dumpfen Nachhall des Donners übertönte. Falc musste sich zurückhalten, nicht die Hand auszustrecken und eine Strähne aus ihrem Gesicht zu streichen. Stattdessen räusperte er sich und nickte auf den Weg.
„Komm. Solange die Sonne mit uns ist, gehen wir weiter. Aber diesmal bleib dicht bei mir. Wer weiß, ob er nicht gleich Hagel schickt.“
Elaine grinste, obwohl ihre Schuhe bei jedem Schritt im Matsch schmatzten. „Oder Schnee.“
„April eben,“ erwiderte Falc trocken – doch seine Stimme war wärmer, als er es beabsichtigte.
Und so setzten sie ihren Weg fort: nass, erschöpft, aber ein Stück näher zusammengerückt, während der Wald sie mit all seinen Launen prüfte.
Challenge: Wetterphänomene – Aprilwetter (fürs Team)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgt
Der Wald schien sich gerade wieder beruhigt zu haben, das Licht fiel durch die Wipfel und ließ die Luft fast golden wirken – da zogen plötzlich Wolken auf, schwer und grau. Ein Windstoß fuhr durch die Äste, ließ Zweige knacken und das Laub wie kleine Schauer von grünen Splittern niedergehen.
„Aprilwetter,“ murmelte Falc und verzog den Mund, während er den Himmel prüfend musterte. „Kein Verlass.“
Elaine hob den Kopf, blinzelte gegen das fahle Licht. Die Sichel flimmerte noch immer in ihren Augen, aber das Dröhnen der nahenden Wolken lenkte sie ab. Ein erster Tropfen fiel auf ihre Stirn, kühl und überraschend. Dann folgte der nächste, und der nächste – bis der Regen in Strömen auf sie herabprasselte.
Binnen Sekunden waren ihre Haare durchnässt, ihre Kleidung klebte an der Haut. Falc zog sie unter einen alten Baum, dessen breite Krone zwar Schutz bot, aber nur für Augenblicke. Der Regen trommelte so laut auf die Blätter, dass jedes Wort beinahe verschluckt wurde.
„Das hält nicht lange,“ rief er gegen das Prasseln an, obwohl er genau wusste, wie schnell der April seine Launen wechselte.
Elaine lachte leise, obwohl sie zitterte. „Nicht lange? Ich fühle mich schon wie ein nasser Hund.“
Falc warf ihr einen kurzen Blick zu, und trotz der Nässe huschte ein Schmunzeln über sein Gesicht. Ihre Wangen waren gerötet, Strähnen klebten an ihrer Haut – und doch sah sie in diesem Moment lebendiger aus, als er es je zuvor wahrgenommen hatte.
Dann, ebenso unvermittelt, wie er gekommen war, brach der Regen ab. Stattdessen riss der Himmel auf, Sonnenstrahlen fielen wie goldene Schwerter durch die Wolkendecke. Dampf stieg von den feuchten Blättern auf, und der Wald duftete intensiv nach Erde, Moos und frischem Regen.
Elaine trat einen Schritt aus ihrem Versteck hervor, legte den Kopf in den Nacken und sog die Luft tief ein. „Es riecht wie… Neubeginn,“ sagte sie leise, fast träumerisch.
Falc trat neben sie, musterte ihr Profil. „Oder wie ein Test. Der April will nur sehen, wie viel man aushält.“
Ein kurzer Windstoß wirbelte ihre Haare durcheinander, und sie lachte – ein Klang, der den dumpfen Nachhall des Donners übertönte. Falc musste sich zurückhalten, nicht die Hand auszustrecken und eine Strähne aus ihrem Gesicht zu streichen. Stattdessen räusperte er sich und nickte auf den Weg.
„Komm. Solange die Sonne mit uns ist, gehen wir weiter. Aber diesmal bleib dicht bei mir. Wer weiß, ob er nicht gleich Hagel schickt.“
Elaine grinste, obwohl ihre Schuhe bei jedem Schritt im Matsch schmatzten. „Oder Schnee.“
„April eben,“ erwiderte Falc trocken – doch seine Stimme war wärmer, als er es beabsichtigte.
Und so setzten sie ihren Weg fort: nass, erschöpft, aber ein Stück näher zusammengerückt, während der Wald sie mit all seinen Launen prüfte.