Rätsel der Ruine
Sep. 28th, 2025 09:35 pmTeam: Drache
Challenge: Sinneseindrücke - Tinnitus (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgt
Die Ruine war feucht, muffig, und der Dschungel drang nur als fernes Rascheln durch die Ritzen der Mauern. Zeron und Aliyah hatten sich entschieden, auf dem Flugschiff zu bleiben, das die Sicherheit der Gruppe bewachte, während Falc, Rew, Rose, Caio und Elaine vorsichtig die Schatten zwischen den Säulen durchschritten.
Rew hielt in seiner Hand eine leuchtende Kugel, die wie ein kleiner, künstlicher Stern die dunklen Korridore ausfüllte. Das Licht tanzte über die Ranken und moosbewachsenen Wände, warf lange Schatten, die sich unheilvoll bewegten. Falc trug ein ähnliches Licht, und zusammen schufen sie ein gleißendes, warmes Band, das die Gruppe zusammenhielt. Elaine spürte, wie der kühle Stein unter ihren Fingerspitzen vibrierte, fast als würde die Ruine selbst atmen.
Sie kamen an eine massive Wand, deren Oberfläche in seltsamen Mustern angelegt war. In die Steine waren kleine Einkerbungen geschnitten, wie die Teile eines Puzzles. „Hier geht es nicht weiter,“ murmelte Rose, die die Umgebung wachsam im Auge behielt. Caio trat näher, runzelte die Stirn, dann schob Falc seine Hände über die einzelnen Steine. „Vielleicht müssen wir es zusammen lösen,“ sagte er, ohne die Augen von der Wand zu nehmen.
Elaine ließ ihren Blick über die kleinen, fein gearbeiteten Steinfiguren gleiten, die wie Wachen in die Wand gemeißelt waren. Jede schien eine eigene Geschichte zu erzählen, und sie spürte instinktiv, dass sie mehr als nur Dekoration waren. Als sie gerade etwas sagen wollte, ertönte plötzlich ein ohrenbetäubender Knall. Staub wirbelte auf, Steine splitterten von der Wand und fielen zu Boden. Ein grelles Licht blendete sie.
„RAUS HIER!“ schrie Falc, die Stimme durch die Explosion verzerrt.
Die Gruppe stürzte nach hinten, Richtung Ausgang, die Herzen hämmernd. Elaine reagierte nicht schnell genug. Alles um sie herum schien zu verschwimmen, die Geräusche waren dumpf, und ein schrilles Piepen in ihrem Ohr ließ sie taumeln. Der Tinnitus hämmerte, so dass selbst das Rufen von Falc nur wie ein entferntes Echo klang.
Sie spürte den Boden unter ihren Füßen nachgeben. Ein kalter Schock durchfuhr ihren Körper, als der Boden auf dem sie gestanden hatten, aufbrach. Falc rannte zurück, die Augen weit vor Sorge, die Hand nach ihr ausgestreckt. „Elaine!“ rief er, doch das Chaos war schneller.
Der Boden brach endgültig weg. Elaine schrie, doch die Stimme war nur noch ein dünner Faden in ihrem Kopf. Sie fiel, die Dunkelheit nahm sie auf, und alles um sie herum wurde zu einem rasenden Strudel aus Licht, Schatten und Geräuschen. Falc packte verzweifelt nach ihrer Hand, doch sie glitt ihm durch die Finger wie Wasser. Er selbst hatte keinen Boden mehr unter den Füßen und fiel mit ihr. Erneut. Ihr Herz raste, das Piepen in ihrem Ohr wurde zu einem alles verzehrenden Dröhnen, und für einen Moment fühlte sie sich schwerelos, als würde sie zwischen den Welten schweben.
Hinter ihr hörte sie noch die Rufe der anderen, verworren und fern, während der Sturz sie weiter in die Tiefe zog. Alles andere, Licht, Dunkelheit, Furcht und Verlangen nach Halt – alles verschmolz zu einem einzigen, endlosen Moment.
Challenge: Sinneseindrücke - Tinnitus (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgt
Die Ruine war feucht, muffig, und der Dschungel drang nur als fernes Rascheln durch die Ritzen der Mauern. Zeron und Aliyah hatten sich entschieden, auf dem Flugschiff zu bleiben, das die Sicherheit der Gruppe bewachte, während Falc, Rew, Rose, Caio und Elaine vorsichtig die Schatten zwischen den Säulen durchschritten.
Rew hielt in seiner Hand eine leuchtende Kugel, die wie ein kleiner, künstlicher Stern die dunklen Korridore ausfüllte. Das Licht tanzte über die Ranken und moosbewachsenen Wände, warf lange Schatten, die sich unheilvoll bewegten. Falc trug ein ähnliches Licht, und zusammen schufen sie ein gleißendes, warmes Band, das die Gruppe zusammenhielt. Elaine spürte, wie der kühle Stein unter ihren Fingerspitzen vibrierte, fast als würde die Ruine selbst atmen.
Sie kamen an eine massive Wand, deren Oberfläche in seltsamen Mustern angelegt war. In die Steine waren kleine Einkerbungen geschnitten, wie die Teile eines Puzzles. „Hier geht es nicht weiter,“ murmelte Rose, die die Umgebung wachsam im Auge behielt. Caio trat näher, runzelte die Stirn, dann schob Falc seine Hände über die einzelnen Steine. „Vielleicht müssen wir es zusammen lösen,“ sagte er, ohne die Augen von der Wand zu nehmen.
Elaine ließ ihren Blick über die kleinen, fein gearbeiteten Steinfiguren gleiten, die wie Wachen in die Wand gemeißelt waren. Jede schien eine eigene Geschichte zu erzählen, und sie spürte instinktiv, dass sie mehr als nur Dekoration waren. Als sie gerade etwas sagen wollte, ertönte plötzlich ein ohrenbetäubender Knall. Staub wirbelte auf, Steine splitterten von der Wand und fielen zu Boden. Ein grelles Licht blendete sie.
„RAUS HIER!“ schrie Falc, die Stimme durch die Explosion verzerrt.
Die Gruppe stürzte nach hinten, Richtung Ausgang, die Herzen hämmernd. Elaine reagierte nicht schnell genug. Alles um sie herum schien zu verschwimmen, die Geräusche waren dumpf, und ein schrilles Piepen in ihrem Ohr ließ sie taumeln. Der Tinnitus hämmerte, so dass selbst das Rufen von Falc nur wie ein entferntes Echo klang.
Sie spürte den Boden unter ihren Füßen nachgeben. Ein kalter Schock durchfuhr ihren Körper, als der Boden auf dem sie gestanden hatten, aufbrach. Falc rannte zurück, die Augen weit vor Sorge, die Hand nach ihr ausgestreckt. „Elaine!“ rief er, doch das Chaos war schneller.
Der Boden brach endgültig weg. Elaine schrie, doch die Stimme war nur noch ein dünner Faden in ihrem Kopf. Sie fiel, die Dunkelheit nahm sie auf, und alles um sie herum wurde zu einem rasenden Strudel aus Licht, Schatten und Geräuschen. Falc packte verzweifelt nach ihrer Hand, doch sie glitt ihm durch die Finger wie Wasser. Er selbst hatte keinen Boden mehr unter den Füßen und fiel mit ihr. Erneut. Ihr Herz raste, das Piepen in ihrem Ohr wurde zu einem alles verzehrenden Dröhnen, und für einen Moment fühlte sie sich schwerelos, als würde sie zwischen den Welten schweben.
Hinter ihr hörte sie noch die Rufe der anderen, verworren und fern, während der Sturz sie weiter in die Tiefe zog. Alles andere, Licht, Dunkelheit, Furcht und Verlangen nach Halt – alles verschmolz zu einem einzigen, endlosen Moment.