[personal profile] tpmica posting in [community profile] 120_minuten
Team: Drache
Challenge: Romantik/Intimität – „du bist wie ein Bruder für mich“ (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgt

Elaine schluchzte leise in Rews Armen, während er behutsam ihre Schultern hielt und sie sanft unter der Decke einkuschelte. Seine Hand glitt langsam über ihren Kopf, strich durch die weichen Strähnen ihres Haares, streifte sanft ihre Wange. Elaine hob die Augen und sah in sein Gesicht, spürte das warme, ruhige Gewicht seiner Gegenwart. Ihr Herz schlug schneller, ein seltsames Kribbeln, als seine Fingerspitzen die Konturen ihres Gesichts berührten.
Rew ließ seine Hand langsam über ihre Wange gleiten, die Bewegungen kaum merklich, zärtlich, und Elaine hob wieder leicht den Kopf, sah ihn einen kurzen Moment an. Kein Wort wurde gesprochen, aber in diesem Blick lag ein unausgesprochenes Versprechen: Er würde bei ihr bleiben, solange sie es brauchte.
Rew senkte den Blick auf ihre Lippen, machte eine kleine, zögerliche Bewegung nach vorne, als wollte er sie küssen. Elaine schüttelte leicht den Kopf, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern: „Du bist wie ein Bruder für mich.“
Sein Herz setzte einen Schlag aus. Für einen Moment blieb die Welt um sie herum still, nur das leise Pochen ihrer Atemzüge füllte den Raum. Er hielt inne, zog sich langsam zurück und ließ die Nähe dennoch bestehen. Seine Hand ruhte weiterhin sanft an ihrer Wange, sein Blick warm, voller Verständnis und Geduld.
Er senkte die Stirn auf ihren Scheitel, atmete kurz ihren Duft ein, ein beruhigender Mix aus Nachthauch und verbliebenem Lavendel, den sie tagsüber getragen hatte. Elaine schloss die Augen, spürte die Ruhe, die von ihm ausging, und lehnte sich leicht gegen ihn.
„Es ist nur ein Alptraum gewesen“, flüsterte Rew, seine Stimme fest, aber sanft. „Alles ist in Ordnung, ich bin hier. Du bist nicht allein.“
Elaine nickte kaum merklich, ließ sich von seinem Griff beruhigen, ihre Angst langsam in eine Mischung aus Erleichterung und Geborgenheit auflösen. Rew hielt inne, wagte keinen weiteren Versuch, die Grenze zwischen ihnen zu überschreiten, respektierte ihren Wunsch. Stattdessen legte er seine Stirn noch einen Moment gegen ihre, atmete tief durch und streichelte weiterhin sanft ihr Haar.
Die Stille im Raum war angenehm, nur unterbrochen von ihren ruhigen Atemzügen. Elaine spürte die Sicherheit in seiner Nähe, spürte, dass er bleiben würde, ohne sie zu drängen, ohne etwas zu erzwingen. Und auch wenn ein Teil von ihr die Nähe anders gedeutet hätte, wusste sie, dass Vertrauen und Sicherheit in diesem Moment wichtiger waren als alles andere.
Die Nacht verstrich ruhig, und obwohl die Schatten ihrer Träume noch in den Ecken des Zimmers lauerten, fühlte Elaine sich sicher, geborgen – in den Armen von jemandem, der weder forderte noch drängte, sondern einfach nur da war.

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