Flammen der Vergangenheit
Sep. 28th, 2025 09:21 pmTeam: Drache
Challenge: Angst – in Flammen (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgt
Elaine schlief tief, die Müdigkeit nach dem langen Tag hatte sie wie ein schwerer Mantel umhüllt. Als sie die Augen wieder öffnete, war alles anders. Sie stand auf einem holprigen Weg, der von kleinen Häusern gesäumt war, die in einem orange-roten Licht brannten. Rauch stieg in dichten Schwaden auf und die Hitze verbrannte ihre Haut, als wäre der Wind selbst ein Flammenatem. Ihre Beine zitterten, als sie einen Schritt nach dem anderen setzte. Sie erkannte nichts, keine vertrauten Gesichter, keine Straßennamen – nur Schatten, die sich in den Flammen bewegten.
Die Menschen um sie herum waren schemenhaft, ihre Konturen verschwommen. Schreie durchdrangen die Luft, doch es war unmöglich, sie zu greifen, als ob sie aus weiter Ferne kämen. Panik stieg in ihr hoch, ein Kribbeln in den Fingerspitzen und ein Druck auf der Brust, der sie schwer atmen ließ. Rauch brannte in ihrer Nase, die Hitze der Flammen drängte in ihre Lungen, und dennoch war sie gezwungen, weiterzugehen.
Ein metallisches Klirren hallte durch die Straßen – Soldaten in glänzenden Rüstungen. Elaine spürte sofort die Bedrohung, ihr Herz raste. Sie wollte rufen, wollte fliehen, doch kein Laut kam über ihre Lippen. Schattenhände griffen nach ihr, zogen an ihrem Arm. Ein Soldat packte sie ruckartig. „Na, wen haben wir denn da?“ seine Stimme klang wie ein Echo aus Eisen und Stein. „Wärst du nicht weggelaufen, hätten gar nicht so viele Menschen sterben müssen.“
Elaine sträubte sich, ihre Finger krallten sich in die Luft, suchten Halt, fanden nur Leere. Sie sah verschwommen die Umrisse von zwei Jugendlichen auf dem Boden liegen – sie wollte zu ihnen laufen, wollte helfen, doch ihre Beine gehorchten ihr nicht. Alles verschwamm in flackernden Rot- und Gelbtönen. Sie spürte die Hitze der Flammen auf ihrem Gesicht, roch das verbrannte Holz, den Rauch und das metallische Eisen der Rüstungen.
Sie streckte die Hand aus, als wollte sie jemanden berühren, jemanden retten. Doch niemand war erreichbar, nur Schatten, die sie durch die Flammen hindurch berührten und doch nichts fühlten. „Bitte helft mir,“ flüsterte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Hauch. Ihre Kehle war trocken, die Zunge klebte. Tränen liefen über ihre Wangen, ohne dass sie wusste, ob es Angst, Wut oder Trauer war.
Der Soldat riss sie weiter, ihre Füße stolperten über glühende Trümmer, über Risse im Boden. Hinter ihr brannte alles, die Häuser, die Felder, das Leben, das sie kannte. Die Hitze ließ ihre Sicht verschwimmen, und jeder Atemzug brannte wie Feuer in ihren Lungen. Sie wollte schreien, wollte weglaufen, doch ihr Körper war wie gelähmt, gefangen zwischen Erinnerung und Wirklichkeit, zwischen dem Verlangen, zu retten, und der Unfähigkeit, zu handeln.
Ein letzter Blick über die Schulter – sie sah die Schatten der Jugendlichen, die bewusstlos am Boden lagen. Ein letzter Versuch, zu ihnen zu greifen. Doch die Hände glitten durch den Rauch, durch die Schatten, und alles, was zurückblieb, war das grelle Licht der Flammen, die sie verschlangen.
Dann verschwand alles. Elaine schloss die Augen, atmete schwer, und fand sich wieder in ihrem Bett, die Decke um sich geschlungen, das Herz noch immer klopfend, die Angst und die Ohnmacht des brennenden Dorfes tief in ihrer Brust brennend, als es klopfte.
Challenge: Angst – in Flammen (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgt
Elaine schlief tief, die Müdigkeit nach dem langen Tag hatte sie wie ein schwerer Mantel umhüllt. Als sie die Augen wieder öffnete, war alles anders. Sie stand auf einem holprigen Weg, der von kleinen Häusern gesäumt war, die in einem orange-roten Licht brannten. Rauch stieg in dichten Schwaden auf und die Hitze verbrannte ihre Haut, als wäre der Wind selbst ein Flammenatem. Ihre Beine zitterten, als sie einen Schritt nach dem anderen setzte. Sie erkannte nichts, keine vertrauten Gesichter, keine Straßennamen – nur Schatten, die sich in den Flammen bewegten.
Die Menschen um sie herum waren schemenhaft, ihre Konturen verschwommen. Schreie durchdrangen die Luft, doch es war unmöglich, sie zu greifen, als ob sie aus weiter Ferne kämen. Panik stieg in ihr hoch, ein Kribbeln in den Fingerspitzen und ein Druck auf der Brust, der sie schwer atmen ließ. Rauch brannte in ihrer Nase, die Hitze der Flammen drängte in ihre Lungen, und dennoch war sie gezwungen, weiterzugehen.
Ein metallisches Klirren hallte durch die Straßen – Soldaten in glänzenden Rüstungen. Elaine spürte sofort die Bedrohung, ihr Herz raste. Sie wollte rufen, wollte fliehen, doch kein Laut kam über ihre Lippen. Schattenhände griffen nach ihr, zogen an ihrem Arm. Ein Soldat packte sie ruckartig. „Na, wen haben wir denn da?“ seine Stimme klang wie ein Echo aus Eisen und Stein. „Wärst du nicht weggelaufen, hätten gar nicht so viele Menschen sterben müssen.“
Elaine sträubte sich, ihre Finger krallten sich in die Luft, suchten Halt, fanden nur Leere. Sie sah verschwommen die Umrisse von zwei Jugendlichen auf dem Boden liegen – sie wollte zu ihnen laufen, wollte helfen, doch ihre Beine gehorchten ihr nicht. Alles verschwamm in flackernden Rot- und Gelbtönen. Sie spürte die Hitze der Flammen auf ihrem Gesicht, roch das verbrannte Holz, den Rauch und das metallische Eisen der Rüstungen.
Sie streckte die Hand aus, als wollte sie jemanden berühren, jemanden retten. Doch niemand war erreichbar, nur Schatten, die sie durch die Flammen hindurch berührten und doch nichts fühlten. „Bitte helft mir,“ flüsterte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Hauch. Ihre Kehle war trocken, die Zunge klebte. Tränen liefen über ihre Wangen, ohne dass sie wusste, ob es Angst, Wut oder Trauer war.
Der Soldat riss sie weiter, ihre Füße stolperten über glühende Trümmer, über Risse im Boden. Hinter ihr brannte alles, die Häuser, die Felder, das Leben, das sie kannte. Die Hitze ließ ihre Sicht verschwimmen, und jeder Atemzug brannte wie Feuer in ihren Lungen. Sie wollte schreien, wollte weglaufen, doch ihr Körper war wie gelähmt, gefangen zwischen Erinnerung und Wirklichkeit, zwischen dem Verlangen, zu retten, und der Unfähigkeit, zu handeln.
Ein letzter Blick über die Schulter – sie sah die Schatten der Jugendlichen, die bewusstlos am Boden lagen. Ein letzter Versuch, zu ihnen zu greifen. Doch die Hände glitten durch den Rauch, durch die Schatten, und alles, was zurückblieb, war das grelle Licht der Flammen, die sie verschlangen.
Dann verschwand alles. Elaine schloss die Augen, atmete schwer, und fand sich wieder in ihrem Bett, die Decke um sich geschlungen, das Herz noch immer klopfend, die Angst und die Ohnmacht des brennenden Dorfes tief in ihrer Brust brennend, als es klopfte.