Romantik/Intimität - Loyalität - für mich
Sep. 28th, 2025 02:27 pmTeam: Kobold
Challenge: Romantik/Intimität - Loyalität - für mich
Fandom: Blind ermittelt
Charaktere: Alex & Niko
Wörter: 520
A/N: Gehört in diese Geschichte.
Ruhe ist auf den Fluren des Krankenhauses eingekehrt und Niko hat es gerade noch so geschafft, die Nachtschwester zu überzeugen, noch ein wenig Zeit bei Alex verbringen zu können, der sich nun, am zweiten Tag im Krankenhaus, in Langeweile übt.
„Hier“, kündigt er an und reicht Alex ein alkoholfreies Bier, das er unter seiner Jacke mitgebracht hat, und Alex grinst verschwörerisch, ehe er einen langen Schluck trinkt.
„Wie damals im Internat“, stellt er mit einem Schmunzeln fest, während Niko es sich auf dem Besucherstuhl bequem macht und sein eigenes Bier öffnet. Niko lacht leise und gemeinsam trinken sie, während Alex noch ein bisschen vom Internat und den kleinen Rebellionen, die sie sich erlaubt haben, erzählt. Nikos Blick liegt auf Alex, der Gott sei Dank! Wieder so munter wie eh und je wirkt und Niko die Angst, die er noch vor kaum 48 Stunden um ihn verspürt hat, fern vorkommt.
„Warum ist eigentlich nicht Sophie dein Notfallkontakt?“, fragt er also, erntet Alex irritiertes Gesicht und ein langes Schweigen, das ihm das Herz klopfen lässt bis Alex seufzt und mit flachen Händen über seine Bettdecke streicht.
„Du hast mich schonmal gerettet“, sagt er schlicht und sie wissen beide, was er meint. „Und seitdem bist du da. Nicht nur im Notfall. Ganz egal, wie ich mich verhalte…“ Alex‘ Stimme verebbt und den verzagten Zug um seinen Mund hat Niko bisher selten gesehen. Langsam streckt er die Hand aus, legt sie auf Alex‘, der seine Finger darum greift.
„Ist doch klar“, versucht Niko abzuwiegeln, aber es ist schwer an dem Kloß in seinem Hals vorbeizusprechen. Mit einem Schlag wird es ihm bewusst, wie knapp es schon wieder war. Damals wie heute, nur dass er jetzt einen Freund verlieren würde. Sie haben sich beide ein besseres Leben zu verdanken und der Gedanke lässt seine Augen schwimmen.
„Niko. Ich bin oft genug… schwierig. Und du bist oft genug genervt davon. Aber… Du gehst nicht.“ Die Worte kommen Alex nur leise und langsam über die Lippen und seine Finger drücken sich fest um Nikos und Niko erwidert den Druck, streicht mit dem Daumen über Alex‘ Haut, weil er seiner Stimme nicht traut und Alex sicher schon an seinem Atem spürt, was seine Worte in ihm auslösen. „Ich kann mich auf dich verlassen, egal, in was für einer Situation wir stecken. Ich vertrau dir, immer.“
Niko wischt sich ruckhaft über die Augen, nimmt einen zitternden Atemzug, jetzt ist es auch egal, dass Alex weiß, dass er hier heult, weil sich die ganze Angst und die Sorge und die Vorwürfe nach oben drücken und er es nicht mehr zurückhalten kann.
Alex‘ andere Hand legt sich über ihre verschränkten und das Plastik des Messsensors an seinem Zeigefinger drückt in seine Haut. „Und Sophie lassen sie eh immer zu mir, aber dich vielleicht nicht. Und ich brauch dich doch.“
„Mann Alex!“ Nikos Stimme klingt hoch und gepresst und er schluchzt, dass es ihm unter anderen Umständen peinlich wäre, aber dafür hat er längst keine Kapazitäten mehr, also lässt er es raus und heult, weil es endlich jemanden auf der Welt gibt, der ihn an seiner Seite will. Ganz gleich in welchem Moment des Lebens.
Challenge: Romantik/Intimität - Loyalität - für mich
Fandom: Blind ermittelt
Charaktere: Alex & Niko
Wörter: 520
A/N: Gehört in diese Geschichte.
Ruhe ist auf den Fluren des Krankenhauses eingekehrt und Niko hat es gerade noch so geschafft, die Nachtschwester zu überzeugen, noch ein wenig Zeit bei Alex verbringen zu können, der sich nun, am zweiten Tag im Krankenhaus, in Langeweile übt.
„Hier“, kündigt er an und reicht Alex ein alkoholfreies Bier, das er unter seiner Jacke mitgebracht hat, und Alex grinst verschwörerisch, ehe er einen langen Schluck trinkt.
„Wie damals im Internat“, stellt er mit einem Schmunzeln fest, während Niko es sich auf dem Besucherstuhl bequem macht und sein eigenes Bier öffnet. Niko lacht leise und gemeinsam trinken sie, während Alex noch ein bisschen vom Internat und den kleinen Rebellionen, die sie sich erlaubt haben, erzählt. Nikos Blick liegt auf Alex, der Gott sei Dank! Wieder so munter wie eh und je wirkt und Niko die Angst, die er noch vor kaum 48 Stunden um ihn verspürt hat, fern vorkommt.
„Warum ist eigentlich nicht Sophie dein Notfallkontakt?“, fragt er also, erntet Alex irritiertes Gesicht und ein langes Schweigen, das ihm das Herz klopfen lässt bis Alex seufzt und mit flachen Händen über seine Bettdecke streicht.
„Du hast mich schonmal gerettet“, sagt er schlicht und sie wissen beide, was er meint. „Und seitdem bist du da. Nicht nur im Notfall. Ganz egal, wie ich mich verhalte…“ Alex‘ Stimme verebbt und den verzagten Zug um seinen Mund hat Niko bisher selten gesehen. Langsam streckt er die Hand aus, legt sie auf Alex‘, der seine Finger darum greift.
„Ist doch klar“, versucht Niko abzuwiegeln, aber es ist schwer an dem Kloß in seinem Hals vorbeizusprechen. Mit einem Schlag wird es ihm bewusst, wie knapp es schon wieder war. Damals wie heute, nur dass er jetzt einen Freund verlieren würde. Sie haben sich beide ein besseres Leben zu verdanken und der Gedanke lässt seine Augen schwimmen.
„Niko. Ich bin oft genug… schwierig. Und du bist oft genug genervt davon. Aber… Du gehst nicht.“ Die Worte kommen Alex nur leise und langsam über die Lippen und seine Finger drücken sich fest um Nikos und Niko erwidert den Druck, streicht mit dem Daumen über Alex‘ Haut, weil er seiner Stimme nicht traut und Alex sicher schon an seinem Atem spürt, was seine Worte in ihm auslösen. „Ich kann mich auf dich verlassen, egal, in was für einer Situation wir stecken. Ich vertrau dir, immer.“
Niko wischt sich ruckhaft über die Augen, nimmt einen zitternden Atemzug, jetzt ist es auch egal, dass Alex weiß, dass er hier heult, weil sich die ganze Angst und die Sorge und die Vorwürfe nach oben drücken und er es nicht mehr zurückhalten kann.
Alex‘ andere Hand legt sich über ihre verschränkten und das Plastik des Messsensors an seinem Zeigefinger drückt in seine Haut. „Und Sophie lassen sie eh immer zu mir, aber dich vielleicht nicht. Und ich brauch dich doch.“
„Mann Alex!“ Nikos Stimme klingt hoch und gepresst und er schluchzt, dass es ihm unter anderen Umständen peinlich wäre, aber dafür hat er längst keine Kapazitäten mehr, also lässt er es raus und heult, weil es endlich jemanden auf der Welt gibt, der ihn an seiner Seite will. Ganz gleich in welchem Moment des Lebens.