Zwischen Klauen und Händen
Sep. 28th, 2025 12:10 pmTeam: Drache
Challenge: Sci-Fi & Fantasy – Wer-Wesen (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgte
Die Augen der Bestie flammten wie zwei glühende Kohlen, als sie zum Sprung ansetzte. Elaine spürte, wie ihr Körper sich verkrampfte, unfähig zu reagieren, gefangen zwischen Abgrund und Klauen.
Doch bevor sie begreifen konnte, was geschah, brach ein Schatten durch das Dickicht. Etwas Großes, Gewaltiges, mit der rohen Kraft eines Raubtiers. Es rammte die Katze in der Bewegung zur Seite, und das Knurren der Bestie verwandelte sich in ein aufgebrachtes Fauchen.
Elaine sah nur wirbelnde Gestalten, Fell gegen Fell, Zähne, die im Blitzlicht aufblitzten. Es war, als hätten Sturm und Nacht selbst ein weiteres Monster ausgespuckt – ein Lykaner. Ein Wolfsmensch, hochaufgerichtet, Muskeln gespannt, Fänge entblößt.
Das Katzenwesen rollte über den Boden, rappelte sich fauchend auf, die Augen voller Blutgier. Der Lykaner brüllte zurück, ein Laut, so tief und animalisch, dass Elaine erschauerte.
Dann schoss die Katze wieder vor – diesmal direkt auf sie.
Elaine schrie und stolperte zurück. Der Abgrund gähnte hinter ihr, die Luft peitschte ihr Gesicht. Sie konnte sich nicht mehr halten, verlor den Boden unter den Füßen. Ein einziger Augenblick, und die Welt kippte unter ihr weg.
Sie fiel.
Der Wind riss ihr den Atem fort, die Dunkelheit verschluckte sie. Panik brannte in ihrer Brust – bis plötzlich eine Gestalt neben ihr durch den Sturm stürzte.
Nicht der Lykaner.
Falc.
Seine Augen, kalt und scharf, nun weit aufgerissen. Seine Hand schnellte vor, packte ihren Arm mit eiserner Kraft. Im nächsten Herzschlag zog er sie an sich, presste ihren Körper gegen seinen.
Elaine fühlte seine Wärme, hörte sein Herz donnern, lauter als der Sturm. Im freien Fall drehte er sich mit ihr, sein Körper schirmte sie ab. Sie spürte, wie er sie noch enger an sich drückte, entschlossen, ihren Sturz mit seinem eigenen Körper abzufangen.
„Halte dich fest!“ rief er, die Stimme rau vor Anstrengung, kaum gegen das Heulen des Windes zu hören.
Elaine klammerte sich an ihn, zu benommen, um zu begreifen, wie er plötzlich da sein konnte – wie aus dem Nichts. Noch vor Sekunden hatte sie geglaubt, allein zu sterben. Jetzt fiel sie mit ihm, gefangen in einem Chaos aus Angst, Wärme und der unerschütterlichen Gewissheit, dass er sie nicht loslassen würde.
Unter ihnen rauschte die Finsternis heran.
Challenge: Sci-Fi & Fantasy – Wer-Wesen (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgte
Die Augen der Bestie flammten wie zwei glühende Kohlen, als sie zum Sprung ansetzte. Elaine spürte, wie ihr Körper sich verkrampfte, unfähig zu reagieren, gefangen zwischen Abgrund und Klauen.
Doch bevor sie begreifen konnte, was geschah, brach ein Schatten durch das Dickicht. Etwas Großes, Gewaltiges, mit der rohen Kraft eines Raubtiers. Es rammte die Katze in der Bewegung zur Seite, und das Knurren der Bestie verwandelte sich in ein aufgebrachtes Fauchen.
Elaine sah nur wirbelnde Gestalten, Fell gegen Fell, Zähne, die im Blitzlicht aufblitzten. Es war, als hätten Sturm und Nacht selbst ein weiteres Monster ausgespuckt – ein Lykaner. Ein Wolfsmensch, hochaufgerichtet, Muskeln gespannt, Fänge entblößt.
Das Katzenwesen rollte über den Boden, rappelte sich fauchend auf, die Augen voller Blutgier. Der Lykaner brüllte zurück, ein Laut, so tief und animalisch, dass Elaine erschauerte.
Dann schoss die Katze wieder vor – diesmal direkt auf sie.
Elaine schrie und stolperte zurück. Der Abgrund gähnte hinter ihr, die Luft peitschte ihr Gesicht. Sie konnte sich nicht mehr halten, verlor den Boden unter den Füßen. Ein einziger Augenblick, und die Welt kippte unter ihr weg.
Sie fiel.
Der Wind riss ihr den Atem fort, die Dunkelheit verschluckte sie. Panik brannte in ihrer Brust – bis plötzlich eine Gestalt neben ihr durch den Sturm stürzte.
Nicht der Lykaner.
Falc.
Seine Augen, kalt und scharf, nun weit aufgerissen. Seine Hand schnellte vor, packte ihren Arm mit eiserner Kraft. Im nächsten Herzschlag zog er sie an sich, presste ihren Körper gegen seinen.
Elaine fühlte seine Wärme, hörte sein Herz donnern, lauter als der Sturm. Im freien Fall drehte er sich mit ihr, sein Körper schirmte sie ab. Sie spürte, wie er sie noch enger an sich drückte, entschlossen, ihren Sturz mit seinem eigenen Körper abzufangen.
„Halte dich fest!“ rief er, die Stimme rau vor Anstrengung, kaum gegen das Heulen des Windes zu hören.
Elaine klammerte sich an ihn, zu benommen, um zu begreifen, wie er plötzlich da sein konnte – wie aus dem Nichts. Noch vor Sekunden hatte sie geglaubt, allein zu sterben. Jetzt fiel sie mit ihm, gefangen in einem Chaos aus Angst, Wärme und der unerschütterlichen Gewissheit, dass er sie nicht loslassen würde.
Unter ihnen rauschte die Finsternis heran.