Krabbenmagnet
Sep. 10th, 2025 11:01 amTeam: Drache
Challenge: Sommer – die Badehose kneift! (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: Sommer Teil 1
Zeron stand am Rand der felsigen Lagune, barfuß, mit tropfenden Haarspitzen und einem höchst unzufriedenen Gesichtsausdruck. Die Sonne brannte warm auf seine Schultern, und eigentlich hätte alles perfekt sein sollen: ein Tag ohne Schicht in der Maschinenkammer, ohne rußgeschwärzte Finger und dampfende Ventile. Nur Meer, Sonne – und die Badehose.
Leider war es nicht seine eigene.
„Verdammt,“ murmelte er, während er das elastische Band heimlich zurechtrückte. „Caios Hüften sind schmaler als meine.“
Die Hose klemmte unangenehm, spannte sich wie eine eiserne Klammer um seine Mitte. Jedes Mal, wenn er sich bewegte, grub sich der Stoff tiefer in die Haut. Caio, der Koch der Crew, hatte ihm großzügig das Kleidungsstück geliehen, als Zeron gestand, dass er keine Badeklamotten hatte. „Passt bestimmt,“ hatte Caio gesagt und dabei gelacht – und Zeron zu stolz, um abzulehnen.
Jetzt stand er da, versuchte, unauffällig an der Seite zu zupfen, während die anderen in der Lagune planschten. Rew tauchte lachend auf, Falc lag entspannt auf einem Felsen und ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Nur Caio war damit beschäftigt, aus einer Kiste Früchte und Brot zu balancieren. Niemand sollte bemerken, wie elend unbequem Zeron sich fühlte.
Er rückte vorsichtig an der Hüfte, zog ein wenig am Saum. Das Gummiband schnappte zurück. Er kniff die Lippen zusammen und sah sich verstohlen um. Niemand schaute. Gut. Also ein beherzter Zug nach unten – vielleicht rutschte sie ja doch etwas bequemer.
Er griff mit beiden Händen an die Seiten der Badehose, zog und zerrte, verzog das Gesicht … und verlor dabei das Gleichgewicht. Die Steine unter seinen Füßen waren feucht vom Spritzwasser. Mit einem leisen Quietschen rutschte er aus. Arme ruderten wild, sein zotteliges Haar flog umher, und mit einem lauten „Uff!“ landete er auf dem Rücken – direkt im Meer.
Eine Fontäne stob hoch, gefolgt von Gelächter. Rew klatschte in die Hände. „Elegant wie immer, Zeron!“
„Halt die Klappe,“ keuchte Zeron, tauchte prustend wieder auf. Doch noch bevor er sich fangen konnte, spürte er einen stechenden Schmerz an seiner Seite. „Aua!“ Er riss den Kopf herum. Zwischen seinen Rippen klemmte sich eine kleine Krabbe fest, die offenbar beschlossen hatte, dass er ihr zu nah gekommen war.
„Jetzt reicht’s aber!“ Zeron ruderte mit den Armen, versuchte das Tier abzuschütteln. Doch es klammerte sich unbeirrt fest, als sei er ein besonders schmackhafter Felsen. Erst nach mehreren vergeblichen Versuchen – und noch mehr Gelächter von den anderen – löste er das Tier endlich und schleuderte es zurück ins Wasser.
„Die Natur mag dich,“ rief Caio von oben, ein breites Grinsen im Gesicht. „Oder meine Badehose, wer weiß.“
Zeron schob sich keuchend an den Rand, triefend nass, das Haar wie ein nasser Vorhang vor dem Gesicht. „Das ist Sabotage,“ knurrte er. „Deine Hose hat’s auf mich abgesehen. Sie zwickt, sie klemmt und sie lockt Krabben an!“
„Vielleicht,“ meinte Caio lachend, während er ihm eine Hand hinhielt, „liegt’s einfach an dir. Tollpatschige Mechaniker haben eben magnetische Wirkung.“
Zeron nahm die Hand widerwillig, ließ sich herausziehen und murmelte: „Nächstes Mal geh ich nackt schwimmen.“
Das brachte die Crew endgültig zum Brüllen. Nur Zeron verzog das Gesicht, zog heimlich wieder an der unbequemen Hose und schwor sich: nie wieder Leihgaben von Caio.
Challenge: Sommer – die Badehose kneift! (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: Sommer Teil 1
Zeron stand am Rand der felsigen Lagune, barfuß, mit tropfenden Haarspitzen und einem höchst unzufriedenen Gesichtsausdruck. Die Sonne brannte warm auf seine Schultern, und eigentlich hätte alles perfekt sein sollen: ein Tag ohne Schicht in der Maschinenkammer, ohne rußgeschwärzte Finger und dampfende Ventile. Nur Meer, Sonne – und die Badehose.
Leider war es nicht seine eigene.
„Verdammt,“ murmelte er, während er das elastische Band heimlich zurechtrückte. „Caios Hüften sind schmaler als meine.“
Die Hose klemmte unangenehm, spannte sich wie eine eiserne Klammer um seine Mitte. Jedes Mal, wenn er sich bewegte, grub sich der Stoff tiefer in die Haut. Caio, der Koch der Crew, hatte ihm großzügig das Kleidungsstück geliehen, als Zeron gestand, dass er keine Badeklamotten hatte. „Passt bestimmt,“ hatte Caio gesagt und dabei gelacht – und Zeron zu stolz, um abzulehnen.
Jetzt stand er da, versuchte, unauffällig an der Seite zu zupfen, während die anderen in der Lagune planschten. Rew tauchte lachend auf, Falc lag entspannt auf einem Felsen und ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Nur Caio war damit beschäftigt, aus einer Kiste Früchte und Brot zu balancieren. Niemand sollte bemerken, wie elend unbequem Zeron sich fühlte.
Er rückte vorsichtig an der Hüfte, zog ein wenig am Saum. Das Gummiband schnappte zurück. Er kniff die Lippen zusammen und sah sich verstohlen um. Niemand schaute. Gut. Also ein beherzter Zug nach unten – vielleicht rutschte sie ja doch etwas bequemer.
Er griff mit beiden Händen an die Seiten der Badehose, zog und zerrte, verzog das Gesicht … und verlor dabei das Gleichgewicht. Die Steine unter seinen Füßen waren feucht vom Spritzwasser. Mit einem leisen Quietschen rutschte er aus. Arme ruderten wild, sein zotteliges Haar flog umher, und mit einem lauten „Uff!“ landete er auf dem Rücken – direkt im Meer.
Eine Fontäne stob hoch, gefolgt von Gelächter. Rew klatschte in die Hände. „Elegant wie immer, Zeron!“
„Halt die Klappe,“ keuchte Zeron, tauchte prustend wieder auf. Doch noch bevor er sich fangen konnte, spürte er einen stechenden Schmerz an seiner Seite. „Aua!“ Er riss den Kopf herum. Zwischen seinen Rippen klemmte sich eine kleine Krabbe fest, die offenbar beschlossen hatte, dass er ihr zu nah gekommen war.
„Jetzt reicht’s aber!“ Zeron ruderte mit den Armen, versuchte das Tier abzuschütteln. Doch es klammerte sich unbeirrt fest, als sei er ein besonders schmackhafter Felsen. Erst nach mehreren vergeblichen Versuchen – und noch mehr Gelächter von den anderen – löste er das Tier endlich und schleuderte es zurück ins Wasser.
„Die Natur mag dich,“ rief Caio von oben, ein breites Grinsen im Gesicht. „Oder meine Badehose, wer weiß.“
Zeron schob sich keuchend an den Rand, triefend nass, das Haar wie ein nasser Vorhang vor dem Gesicht. „Das ist Sabotage,“ knurrte er. „Deine Hose hat’s auf mich abgesehen. Sie zwickt, sie klemmt und sie lockt Krabben an!“
„Vielleicht,“ meinte Caio lachend, während er ihm eine Hand hinhielt, „liegt’s einfach an dir. Tollpatschige Mechaniker haben eben magnetische Wirkung.“
Zeron nahm die Hand widerwillig, ließ sich herausziehen und murmelte: „Nächstes Mal geh ich nackt schwimmen.“
Das brachte die Crew endgültig zum Brüllen. Nur Zeron verzog das Gesicht, zog heimlich wieder an der unbequemen Hose und schwor sich: nie wieder Leihgaben von Caio.