"Was brauchst du?"
Sep. 7th, 2025 11:00 pmTeam: Kobold
Challenge: Hurt/Comfort – „Was brauchst du?“ (für mich)
Fandom: Harry Potter
Charaktere: Harry, Neville
Sprache: Deutsch
Wörter:298
Harry betrachtete die Oberfläche des Sees, die Spiegelung des Himmels, unterbrochen nur wenn einer der Seebewohner nah an der Oberfläche vorbeischwamm. Hier, fast am gegenüberliegenden Ufer, war es ruhig. Niemand, der eine erneute Wiedergabe eines seiner Kämpfe gegen Voldemort verlangte. Niemand, der seine Fürsprache für sich oder ein persönliches Projekt wollte. Niemand, der ihm vorschreiben wollte, was er jetzt zu tun oder zu fühlen hatte. Einfach ein Moment der Ruhe.
Dann hörte er Schritte. Mit Mühe unterdrückte er ein genervtes Aufstöhnen. Er wollte die Begegnung nicht mit einem Vortrag über seine Manieren beginnen. Er drehte den Kopf gerade genug, um zu sehen, wer es war. „Neville, hey.“ Das ging ja noch. „Was brauchst du?“
„Oh, Harry. Ah, nichts.“ Neville sah sich um. „Entschuldige, ich wusste nicht, dass du hier bist.“
Harry starrte ihn an. Das war jetzt nicht, was er erwartet hatte. „Warum bist du dann hier?“
„Ich musste raus. Weg von...“ Er gestikulierte in Richtung des Schlosses.
Harry nickte verstehend. Es war nett zu wissen, dass es nicht nur ihm so ging.
„Ich will dich aber nicht stören.“ Neville ging weiter. Seine Schritte wurden langsamer, als er an ihm vorbeiging, dann blieb er stehen und drehte sich wieder zu ihm. „Bist du okay?“
„Klar.“, erwiderte Harry automatisch.
Neville kaute auf seiner Unterlippe, während sein Blick von Harry zum See wanderte. „Ich... werde bald nach Hause flohen. Longbottom Manor hat Abwehrzauber, die ungebetene Gäste erst mal draußen halten.“
Das klang traumhaft. Harry war richtig neidisch.
„Du könntest mitkommen. Wenn du willst.“
„Ich will dich nicht stören. Oder euch zur Last fallen.“
„Du störst nicht. Du bist... mein Freund. Also, für mich.“
„Wir sind Freunde.“, bestätigte Harry. „Wenn... wenn es dir wirklich nichts ausmacht...“
„Macht es nicht. Versprochen.“
„Dann komm ich mit.“ Etwas Abstand würde ihm hoffentlich gut tun.
Challenge: Hurt/Comfort – „Was brauchst du?“ (für mich)
Fandom: Harry Potter
Charaktere: Harry, Neville
Sprache: Deutsch
Wörter:298
Harry betrachtete die Oberfläche des Sees, die Spiegelung des Himmels, unterbrochen nur wenn einer der Seebewohner nah an der Oberfläche vorbeischwamm. Hier, fast am gegenüberliegenden Ufer, war es ruhig. Niemand, der eine erneute Wiedergabe eines seiner Kämpfe gegen Voldemort verlangte. Niemand, der seine Fürsprache für sich oder ein persönliches Projekt wollte. Niemand, der ihm vorschreiben wollte, was er jetzt zu tun oder zu fühlen hatte. Einfach ein Moment der Ruhe.
Dann hörte er Schritte. Mit Mühe unterdrückte er ein genervtes Aufstöhnen. Er wollte die Begegnung nicht mit einem Vortrag über seine Manieren beginnen. Er drehte den Kopf gerade genug, um zu sehen, wer es war. „Neville, hey.“ Das ging ja noch. „Was brauchst du?“
„Oh, Harry. Ah, nichts.“ Neville sah sich um. „Entschuldige, ich wusste nicht, dass du hier bist.“
Harry starrte ihn an. Das war jetzt nicht, was er erwartet hatte. „Warum bist du dann hier?“
„Ich musste raus. Weg von...“ Er gestikulierte in Richtung des Schlosses.
Harry nickte verstehend. Es war nett zu wissen, dass es nicht nur ihm so ging.
„Ich will dich aber nicht stören.“ Neville ging weiter. Seine Schritte wurden langsamer, als er an ihm vorbeiging, dann blieb er stehen und drehte sich wieder zu ihm. „Bist du okay?“
„Klar.“, erwiderte Harry automatisch.
Neville kaute auf seiner Unterlippe, während sein Blick von Harry zum See wanderte. „Ich... werde bald nach Hause flohen. Longbottom Manor hat Abwehrzauber, die ungebetene Gäste erst mal draußen halten.“
Das klang traumhaft. Harry war richtig neidisch.
„Du könntest mitkommen. Wenn du willst.“
„Ich will dich nicht stören. Oder euch zur Last fallen.“
„Du störst nicht. Du bist... mein Freund. Also, für mich.“
„Wir sind Freunde.“, bestätigte Harry. „Wenn... wenn es dir wirklich nichts ausmacht...“
„Macht es nicht. Versprochen.“
„Dann komm ich mit.“ Etwas Abstand würde ihm hoffentlich gut tun.