Orte - Im Stau - für mich
Sep. 3rd, 2025 01:39 pmTeam: Kobold
Challenge: Orte - Im Stau - für mich
Fandom: Blind ermittelt, Mord in Wien
Charaktere: Alex und Laura & Carl und Franzi
Wörter: 730
A/N: Spielt in diesem Universum.
Laura sieht Malzer und Nassau hinterher, die in Richtung Parkplatz verschwinden und dann zu Alex, der trotz wie immer gerader Haltung dasteht, wie bestellt und nicht abgeholt. „Komm, ich fahr dich nach Hause, wenn du willst“, spricht sie ihn an und er zuckt, als sie ihn am Ellenbogen berührt, als wäre er tief in Gedanken gewesen.
„Hm? Ja, gerne“, antwortet er, als er sich wieder gefangen hat.
Laura stößt genervt die Luft aus. Schon seit Minuten bewegen sie sich nur im Stop and Go durch die Stadt und jetzt ist der Verkehr ganz zum Stillstand gekommen. Sie fährt die Scheibe ein Stück herunter, wendet sich dann an Alex, der wieder so wirkt, als wäre er gar nicht da. „Schön, dass ich mal nicht Nikos Anwesenheit im Bericht verschleiern muss.“
„Was meinst du?“ Alex wendet sich mit zusammengezogenen Augenbrauen zu ihr.
„Du und Nassau, ihr habt gut zusammengearbeitet.“
Alex nickt langsam, bejaht. So einsilbig kennt sie ihn wirklich nicht. Besonders nicht nach Abschluss eines Falls.
„Oder findest du nicht?“, bohrt sie nach.
„Doch!“, kommt es von Alex, deutlich zackiger jetzt und sie ist froh, dass er ihr Grinsen nicht sieht.
„Grins nicht.“
„Ach Alex“, lamentiert sie gutmütig. „Ihr versteht euch auch privat gut, oder?“
Alex schweigt, aber da ist ein kleines, feines Lächeln, das an seinen Lippen zieht und ihn dazu bringt schließlich doch „Ja“, zu sagen. Es kommt nicht oft vor, dass Alex etwas Privates preisgibt, da ist selbst ein ja schon ein Gewinn. „Carl hat es ja erwähnt, unsere Familien sind miteinander bekannt. Aber damals…“
„Und jetzt knüpft ihr an damals an?“, hakt sie ein, erwartet fast, keine Antwort auf eine so direkte Frage zu erhalten, aber Alex‘ und Carls Zusammenspiel hat sie neugierig gemacht. Und zu ihrer Überraschung lächelt Alex jetzt.
„Ich glaube schon.“
„Das freut mich für dich.“
„Fliegen kann Ihr UFO aber immer noch nicht?“, fragt Franziska und blickt auf die anderen stehenden Autos um sie herum. Da wäre sie mit der Bahn wirklich schneller, als in Nassaus Gefährt. Der verzieht nur das Gesicht. Ein paar Minuten schweigen sie, rollen immer mal ein paar Meter vor, bis sie wieder zum stehen kommen. „Der Haller hat ja Eindruck auf Sie gemacht“, stellt sie fest und beobachtet fasziniert, wie Nassaus Ohren quasi augenblicklich anfangen rot zu leuchten. „Na kommen Sie, haben Sie nichts zu den Talenten des Kollegen zu sagen?“ Nassau greift fester um das Lenkrad.
„Die Zusammenarbeit mit Herrn Haller war ausgesprochen interessant“, bringt Nassau hervor und blickt stur geradeaus.
Franziska schnaubt. „Interessant, so so.“
„Lehrreich.“
Eigentlich macht sie sich nichts aus dem Privatleben ihrer Kollegen, solange es nicht ihre Arbeit beeinflusst und das haben Nassau und Haller nun eindeutig nicht, dass muss sie ihnen zugestehen, aber dass Nassau seitdem Haller aufgetaucht ist, irgendwie neben der Spur ist, amüsiert sie doch. „Ist das Ihr Typ, Nassau? Von dem Sie noch etwas lernen können? Wie sagt man doch: auf alten-“
„Darf ich Sie an Ihren Vortrag über die strikte Trennung von privatem und beruflichen erinnern, meine Liebe?“, fährt Nassau ihr dazwischen und wirft ihr einen scharfen Blick zu.
„Nun ja, mein Lieber“, imitiert sie ihn. „Das tun sie ja bei Alexander Haller auch nicht…“
„Und da dachten Sie, dass es in Ordnung ist in meinem Privatleben herumzuschnüffeln?“
„Keine Sorge.“ Sie hebt beschwichtigend die Hände. „Sie haben meine Vorliebe für Diskretion vergessen.“
Nassau seufzt und rollt mit den Augen. „Davon spüre ich aktuell nicht viel.“
„Diskretion gegenüber allen Unbeteiligten. Und, auch wenn ich selbst nur davon abraten kann, sich mit Kollegen einzulassen: Guter Fang.“
Nassaus Lippen kräuseln sich, verziehen sich dann aber zu einem dünnen Lächeln, als er den Blick zu ihr wendet. „Danke, Frau Kollegin.“
Challenge: Orte - Im Stau - für mich
Fandom: Blind ermittelt, Mord in Wien
Charaktere: Alex und Laura & Carl und Franzi
Wörter: 730
A/N: Spielt in diesem Universum.
Laura sieht Malzer und Nassau hinterher, die in Richtung Parkplatz verschwinden und dann zu Alex, der trotz wie immer gerader Haltung dasteht, wie bestellt und nicht abgeholt. „Komm, ich fahr dich nach Hause, wenn du willst“, spricht sie ihn an und er zuckt, als sie ihn am Ellenbogen berührt, als wäre er tief in Gedanken gewesen.
„Hm? Ja, gerne“, antwortet er, als er sich wieder gefangen hat.
Laura stößt genervt die Luft aus. Schon seit Minuten bewegen sie sich nur im Stop and Go durch die Stadt und jetzt ist der Verkehr ganz zum Stillstand gekommen. Sie fährt die Scheibe ein Stück herunter, wendet sich dann an Alex, der wieder so wirkt, als wäre er gar nicht da. „Schön, dass ich mal nicht Nikos Anwesenheit im Bericht verschleiern muss.“
„Was meinst du?“ Alex wendet sich mit zusammengezogenen Augenbrauen zu ihr.
„Du und Nassau, ihr habt gut zusammengearbeitet.“
Alex nickt langsam, bejaht. So einsilbig kennt sie ihn wirklich nicht. Besonders nicht nach Abschluss eines Falls.
„Oder findest du nicht?“, bohrt sie nach.
„Doch!“, kommt es von Alex, deutlich zackiger jetzt und sie ist froh, dass er ihr Grinsen nicht sieht.
„Grins nicht.“
„Ach Alex“, lamentiert sie gutmütig. „Ihr versteht euch auch privat gut, oder?“
Alex schweigt, aber da ist ein kleines, feines Lächeln, das an seinen Lippen zieht und ihn dazu bringt schließlich doch „Ja“, zu sagen. Es kommt nicht oft vor, dass Alex etwas Privates preisgibt, da ist selbst ein ja schon ein Gewinn. „Carl hat es ja erwähnt, unsere Familien sind miteinander bekannt. Aber damals…“
„Und jetzt knüpft ihr an damals an?“, hakt sie ein, erwartet fast, keine Antwort auf eine so direkte Frage zu erhalten, aber Alex‘ und Carls Zusammenspiel hat sie neugierig gemacht. Und zu ihrer Überraschung lächelt Alex jetzt.
„Ich glaube schon.“
„Das freut mich für dich.“
„Fliegen kann Ihr UFO aber immer noch nicht?“, fragt Franziska und blickt auf die anderen stehenden Autos um sie herum. Da wäre sie mit der Bahn wirklich schneller, als in Nassaus Gefährt. Der verzieht nur das Gesicht. Ein paar Minuten schweigen sie, rollen immer mal ein paar Meter vor, bis sie wieder zum stehen kommen. „Der Haller hat ja Eindruck auf Sie gemacht“, stellt sie fest und beobachtet fasziniert, wie Nassaus Ohren quasi augenblicklich anfangen rot zu leuchten. „Na kommen Sie, haben Sie nichts zu den Talenten des Kollegen zu sagen?“ Nassau greift fester um das Lenkrad.
„Die Zusammenarbeit mit Herrn Haller war ausgesprochen interessant“, bringt Nassau hervor und blickt stur geradeaus.
Franziska schnaubt. „Interessant, so so.“
„Lehrreich.“
Eigentlich macht sie sich nichts aus dem Privatleben ihrer Kollegen, solange es nicht ihre Arbeit beeinflusst und das haben Nassau und Haller nun eindeutig nicht, dass muss sie ihnen zugestehen, aber dass Nassau seitdem Haller aufgetaucht ist, irgendwie neben der Spur ist, amüsiert sie doch. „Ist das Ihr Typ, Nassau? Von dem Sie noch etwas lernen können? Wie sagt man doch: auf alten-“
„Darf ich Sie an Ihren Vortrag über die strikte Trennung von privatem und beruflichen erinnern, meine Liebe?“, fährt Nassau ihr dazwischen und wirft ihr einen scharfen Blick zu.
„Nun ja, mein Lieber“, imitiert sie ihn. „Das tun sie ja bei Alexander Haller auch nicht…“
„Und da dachten Sie, dass es in Ordnung ist in meinem Privatleben herumzuschnüffeln?“
„Keine Sorge.“ Sie hebt beschwichtigend die Hände. „Sie haben meine Vorliebe für Diskretion vergessen.“
Nassau seufzt und rollt mit den Augen. „Davon spüre ich aktuell nicht viel.“
„Diskretion gegenüber allen Unbeteiligten. Und, auch wenn ich selbst nur davon abraten kann, sich mit Kollegen einzulassen: Guter Fang.“
Nassaus Lippen kräuseln sich, verziehen sich dann aber zu einem dünnen Lächeln, als er den Blick zu ihr wendet. „Danke, Frau Kollegin.“