[identity profile] duathwen.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
hmms, da bin ich also wieder...
Femslash mitgebracht. (srsly. Fanfiction is messing with me right now. Can't write any het stuff anymore. oO)

Autor: [livejournal.com profile] duathwen
Titel: When the lights are dim
Challenge: #1 Von Grund auf Neu
Charaktere: Ich, Sie
Warnungen: Making Out, Intention to fuck; Ich+deutsche Grammatik? haha - das ist ein trauriges und sehr kurzes Kapitel.
Copyright: All is mine, stealing will be rewarded ignored.
Rating: 15/16?
Widmung: Thirteen, coz she's freaking hot...

„Nein, warte.“ Sie hört auf mich zu küssen, befreit sich aus meinen Armen, macht zwei Schritte von mir weg, um sich die Haare mit beiden Händen aus dem Gesicht zu streichen, und lässt mich alleine auf der „Ich will dich ficken“-Seite des Raumes.

So gut wie alles in mir schreit danach, die zwei Schritte zu überbrücken, ihre Hände zurück auf meinen Rücken, meine Brüste zu legen und sie zu küssen, sodass uns schwindlig vor Augen wird. Aber der letzte Rest meines in Alkohol versenkten Verstandes, sagt mir, dass ich sie lassen muss und nicht drängen darf, egal wie sehr ich sie jetzt will.

Sie schließt die Augen, nur um sie gleich wieder zu öffnen, darin nun das Verlangen gemischt mit Unsicherheit, Zweifel; und Angst.

„Es ist okay“, flüstere ich, nehme sie zurück in den Arm und bemühe mich, die Intensität geringer zu halten, als ich sie wieder küsse, meine Zunge weniger verzweifelt in ihren Mund zu schieben, liebevoller zu sein; einfach das, was sie jetzt braucht?

Wir beide, das ist eine alte Geschichte, aber was wir hier tun, ist von Grund auf neu.

Ich vergeben, sie vergeben, kurze, intensive Affären, Treffen in Nachtclubs und Hotels, Ausflüge aufs Land, atemberaubender Sex unter dem Sternenhimmel: so war es bislang immer.

Irgendwann wurde es uns zu wenig.

Streit; immer wieder. Trennungen; voneinander, von anderen. Und dann „Lass es uns versuchen. Gib uns eine Chance.“ Und ich habe ja gesagt. Einfach nur, weil ich sie lächeln sehen wollte und, dass sie ihre Hand weiter über meinen Bauch streichen lässt. Ich war immer schon leicht zu überzeugen.

Ein richtiges Restaurant, keines, das zu einem provinziellen Hotel irgendwo in den Bundesländern gehört, eines in der Stadt mit Dresscode und Speisenfolge; wir haben uns sogar benommen. Geredet, mehr war da nicht, nicht einmal schmutzige Witze. Der Wein hat mich ein bisschen benelbelt und beim Hinausgehen, habe ich ihr wohl zu offensichtlich auf den Hintern gestarrt, aber ihr weicher Hüftschwung hat mich fast um den Verstand gebracht.

Sie wollte nach Hause, damit es ein perfektes Date bleibt, ich wollte sie bloß noch abfüllen und flachlegen. Jetzt haben wir beide Unmengen von was weiß ich was allem im Blut und ich muss mich zurückhalten, damit sie mich nicht für das gefühllose Arschloch hält, das ich vielleicht bin.

Es ist anders, diesmal ist es anders, versuche ich mir einzureden, aber, als ich am nächsten Morgen neben ihr aufwache, wird mir klar, dass ich es nie glauben werde.

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