(no subject)
Nov. 2nd, 2008 07:37 pmFandom: Original [Sie und die Andere]
Challenge: Organisationschaos
Charaktere: Sie und die Andere
Wörter: 472
Warnung: femslash?
Disclaimer: Die Charaktere gehören einzig und allein der wunderbaren
chija
Kommentar: Kein Nano, viel zu spät, aber ich musste einfach etwas schreiben. Ob das etwas ist, was geschrieben werden musste... Weiß ich nicht. Ich kann nur sagen, dass es sich unglaublich gut anfühlt seit Ewigkeiten wieder geschrieben zu haben.
Und nein, kein Organisationschaos und ich hab auch keine Ahnung, wie Arbeit bei einer Zeitung aussieht, aber es ist mir auch egal. So. XP
Dank gilt
keksdiebin für's Absegnen und Ermutigen und... überhaupt.^^
Es schneite.
Und sie hatte Kopfschmerzen und noch keine zwei Sätze geschrieben und High Heels an und eigentlich seit einer halben Stunde frei. Und grade klopfte ihr Chef zum dritten Mal an die Bürotür und meinte irgendwas von „Deadline“.
Aber vor allem schneite es.
Im November.
Es war kalt, nass, dunkel und es schneite, und sie wollte eigentlich nur nach hause, auf ihr Sofa, sich in eine Decke wickeln, Kakao trinken, Love Actually... gucken und sich in die Arme der Anderen kuscheln.
Sie würde die Deadline nicht schaffen. Sie hatte zweieinhalb Sätze und anderthalb davon wollte sie nie im Leben in einer Zeitung gedruckt sehen, schon gar nicht mit ihrem Namen darunter.
Sie gab auf. – Das war kein Kommentar zur Tagespolitik, das war fürs Feuilleton und nächste Woche noch genauso aktuell.
Das sagte ihr Chef auch, und dass sie sich mal ausruhen solle, sie sähe aus, als würde sie eine Erkältung bekommen.
Und draußen schneite es noch immer, und die letzte Straßenbahn war grade weg.
Als sie die Haustür aufschloss, waren ihre Haare nass und ihre Füße durchgefroren und sie wollte wirklich nur noch aufs Sofa.
Auf dem stapelten sich einige Bücher, die nicht ihr gehörten, drei Ordner und ein Laptop, im Fernseher dahinter wurde grade einem jungen Mann der Arm mit einer Kettensäge abgetrennt und in der Luft hing ein irgendwie süßlicher, stechender Geruch.
In der Küche klapperte es und die Andere fluchte.
Sie seufzte, bahnte sich ihren Weg durch die über den Boden verteilten Diagramme und warf einen vorsichtigen Blick in die Küche.
Das erste was sie sah, war der Rücken der Anderen. Dann der Rauch, der aus der Spülmaschine aufstieg. – Und der stechende Geruch war hier geradezu betäubend.
„Was machst du da?“, erkundigte sie sich vorsichtig und wollte eigentlich gar keine Antwort hören.
„Spülen. – Die Spülmaschine ist explodiert.“
„Wie...?“
„Frag nicht.“
„Und wonach stinkt es hier so?“
„Aceton.“
„Wie bitte?“
Jetzt drehte sich die Andere endlich zu ihr um und strahlte sie an. „Da die Spülmaschine kaputt ist, ich also den Abwasch der letzten halben Woche machen muss, nebenher aber auch noch diese verschissene Untersuchung auswerten muss, die in sich so überhaupt gar keinen Sinn macht, aber vor ner Woche eingereicht werden sollte, spüle ich mit Aceton. Das verfliegt schnell und ich spare mir das Abtrocknen.“
„Du bist bescheuert.“
„Ich weiß. Aber ich hatte auch nen Scheißtag.“
„Willkommen im Club.“ Sie seufzte, griff nach einer der Kaffeetassen und öffnete den Schrank.
Die Arme der Anderen schlangen sich um ihre Taille. „War’s so schlimm?“
„Schlimmer. Und es schneit...“
„Echt?“
„Ja... ich glaube, ich habe Erfrierungen an den Füßen.“
„Dagegen lässt sich etwas unternehmen...“
„Kakao und Love Actually...?”
„Ich dachte eigentlich an Whiskey und Splatterfilme...“
„Oh Gott...“
„Aber für dich auch die Schnulzen.“ Die Andere hauchte ihr einen Kuss auf den Nacken.
Sie lächelte. „Danke.“
„Dafür spülst du aber zu Ende.“
Challenge: Organisationschaos
Charaktere: Sie und die Andere
Wörter: 472
Warnung: femslash?
Disclaimer: Die Charaktere gehören einzig und allein der wunderbaren
Kommentar: Kein Nano, viel zu spät, aber ich musste einfach etwas schreiben. Ob das etwas ist, was geschrieben werden musste... Weiß ich nicht. Ich kann nur sagen, dass es sich unglaublich gut anfühlt seit Ewigkeiten wieder geschrieben zu haben.
Und nein, kein Organisationschaos und ich hab auch keine Ahnung, wie Arbeit bei einer Zeitung aussieht, aber es ist mir auch egal. So. XP
Dank gilt
Es schneite.
Und sie hatte Kopfschmerzen und noch keine zwei Sätze geschrieben und High Heels an und eigentlich seit einer halben Stunde frei. Und grade klopfte ihr Chef zum dritten Mal an die Bürotür und meinte irgendwas von „Deadline“.
Aber vor allem schneite es.
Im November.
Es war kalt, nass, dunkel und es schneite, und sie wollte eigentlich nur nach hause, auf ihr Sofa, sich in eine Decke wickeln, Kakao trinken, Love Actually... gucken und sich in die Arme der Anderen kuscheln.
Sie würde die Deadline nicht schaffen. Sie hatte zweieinhalb Sätze und anderthalb davon wollte sie nie im Leben in einer Zeitung gedruckt sehen, schon gar nicht mit ihrem Namen darunter.
Sie gab auf. – Das war kein Kommentar zur Tagespolitik, das war fürs Feuilleton und nächste Woche noch genauso aktuell.
Das sagte ihr Chef auch, und dass sie sich mal ausruhen solle, sie sähe aus, als würde sie eine Erkältung bekommen.
Und draußen schneite es noch immer, und die letzte Straßenbahn war grade weg.
Als sie die Haustür aufschloss, waren ihre Haare nass und ihre Füße durchgefroren und sie wollte wirklich nur noch aufs Sofa.
Auf dem stapelten sich einige Bücher, die nicht ihr gehörten, drei Ordner und ein Laptop, im Fernseher dahinter wurde grade einem jungen Mann der Arm mit einer Kettensäge abgetrennt und in der Luft hing ein irgendwie süßlicher, stechender Geruch.
In der Küche klapperte es und die Andere fluchte.
Sie seufzte, bahnte sich ihren Weg durch die über den Boden verteilten Diagramme und warf einen vorsichtigen Blick in die Küche.
Das erste was sie sah, war der Rücken der Anderen. Dann der Rauch, der aus der Spülmaschine aufstieg. – Und der stechende Geruch war hier geradezu betäubend.
„Was machst du da?“, erkundigte sie sich vorsichtig und wollte eigentlich gar keine Antwort hören.
„Spülen. – Die Spülmaschine ist explodiert.“
„Wie...?“
„Frag nicht.“
„Und wonach stinkt es hier so?“
„Aceton.“
„Wie bitte?“
Jetzt drehte sich die Andere endlich zu ihr um und strahlte sie an. „Da die Spülmaschine kaputt ist, ich also den Abwasch der letzten halben Woche machen muss, nebenher aber auch noch diese verschissene Untersuchung auswerten muss, die in sich so überhaupt gar keinen Sinn macht, aber vor ner Woche eingereicht werden sollte, spüle ich mit Aceton. Das verfliegt schnell und ich spare mir das Abtrocknen.“
„Du bist bescheuert.“
„Ich weiß. Aber ich hatte auch nen Scheißtag.“
„Willkommen im Club.“ Sie seufzte, griff nach einer der Kaffeetassen und öffnete den Schrank.
Die Arme der Anderen schlangen sich um ihre Taille. „War’s so schlimm?“
„Schlimmer. Und es schneit...“
„Echt?“
„Ja... ich glaube, ich habe Erfrierungen an den Füßen.“
„Dagegen lässt sich etwas unternehmen...“
„Kakao und Love Actually...?”
„Ich dachte eigentlich an Whiskey und Splatterfilme...“
„Oh Gott...“
„Aber für dich auch die Schnulzen.“ Die Andere hauchte ihr einen Kuss auf den Nacken.
Sie lächelte. „Danke.“
„Dafür spülst du aber zu Ende.“
no subject
Date: 2008-11-04 10:44 pm (UTC)no subject
Date: 2008-11-05 11:27 am (UTC)