feuchen: (Default)
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Team: Greif
Challenge: Angst - JOKER (“Ich liebe dich.” aus der Angst-Tabelle von 2024) (für mich)
Fandom: IDOLiSH7
Charaktere / Pairing: Kujou Tenn, Yaotome Gaku // sort-of GakuTenn / TennRiku?? (one-sided)
Kommentar: folgt auf das hier …uhmmm… ideen die aus meinem kopf müssen (oder so)
(Weltherrschaft, finally; dieser prompt hat irgendwie zu lange gedauert)


Tenn war sich nicht sicher, wie er fühlen sollte, nachdem Riku gegangen war.
Er war sich auch ziemlich sicher, dass er noch nie so heftig zusammengezuckt war, als Gaku ihn an der Schulter berührt hatte und ihn einfach nur festhalten wollte.
Dabei wusste er, dass es als Beruhigung gemeint war. Dass Gaku ihm zeigen wollte, dass er für ihn da war, auch wenn Tenn genau merkte, wie es gerade einfach nur den gegenteiligen Effekt hatte.
„Du solltest das nicht tun“, flüsterte Tenn vor sich hin, rutschte nur ein Stück zur Seite, sodass Gaku ihn wieder losließ.
„So schlimm, dass ich dir nicht einmal etwas von deiner Last abnehmen kann?“, fragte Gaku nach, wobei Tenn aus dem Augenwinkel bemerkte, wie er ihn ruhiger ansah.
Warum verkrampfte sich nur alles in ihm, wenn er jetzt sah, wie ruhig und besorgt Gaku ihn ansah? Wie sehr er einfach nur bei ihm sein wollte?
„Du solltest mich hassen, Gaku“, entgegnete Tenn nur, lächelte bitter und drehte nun doch etwas seinen Kopf zu ihm.
„Ich kann dich gar nicht hassen, Tenn“, sagte er nur zurück, lächelte ihn weiterhin an, „du weißt doch, dass ich dich liebe.“
Tenn zuckte nur mehr zusammen.
Er hasste diese Worte. Er hasste es, weil er genau wusste, dass er sie niemals zu der Person sagen konnte, die er wirklich liebte.
Er hasste es, dass er diese Worte bisher nur gesagt hatte, weil er versuchte, darüber hinwegzukommen, was er eigentlich empfand. Ich liebe dich. Die Worte, die er Riku sagen wollte, aber nicht konnte. Er hatte es schon mehrfach überlegt. Vor ihrem eigenen Debüt, als er gerade zurück nach Japan gekommen war, danach und immer mal wieder, aber er hatte es nicht getan, weil er gemerkt hatte, dass Riku nichts damit anfangen konnte.
Niemand konnte Nanase Riku so gut lesen wie er, deswegen wusste es vermutlich auch niemand, aber immerhin war Riku sein Zwillingsbruder.
„Tenn“, unterbrach Gaku seine Gedanken, sodass er etwas blinzelte und ihn wieder ansah, „du solltest dich nicht zu sehr damit beschäftigen.“
Tenn schluckte, schüttelte den Kopf, richtete sich auf. „Es ist gut“, sagte er, auch wenn er spürte, dass sein Lächeln viel zu aufgesetzt war und Gaku ihn mehr als durchschaute. Dennoch zog er seinen Arm zurück, nachdem Gaku gegriffen hatte, um ihn aufzuhalten. „Ich will alleine sein“, sagte er dann, bevor er einfach nur durch den Raum ging, um sich zu seinem Zimmer zu bewegen.
Er wusste, dass Gaku nur für ihn da sein wollte, aber er wusste auch, dass es gerade absolut nicht das Richtige war. Nicht, nachdem er Riku so getroffen hatte, wie er ihn so unsicher und verloren angesehen hatte. Nicht, wo er genau wusste, wie sehr er all diese Zeit Gaku etwas vorspielte, obwohl er eigentlich nur hoffte, dass es irgendwann Realität werden konnte. Obwohl er wusste, wie sehr er in Riku verliebt war, aber es versteckte. Hätte er viel früher etwas sagen sollen, obwohl er gewusst hatte, dass Riku damit nichts anfangen konnte? War es richtig, dass er weiterhin so tat, als wenn er glücklich mit Gaku war, obwohl er wusste, dass er ihn liebte?
Du solltest ehrlich zu ihm sein“, hallte seine eigene Stimme in seinem Kopf wider, als er sich auf sein Bett geschmissen hatte. Wie konnte er Riku so etwas sagen, wenn er selbst derjenige war, der nicht ehrlich zu Gaku war?

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