(no subject)
Oct. 29th, 2008 08:25 pmTitel: Schalmeienklänge[1]
Challenge: #1 Pinkelpause
Fandom: Original
Rating: G
Warnings: [nicht vorhandener Plot]
Kommentar: Zu viel Celtic Pop im Hintergrund. Ich glaube, ich habe noch nie Mittelalter in der Richtung geschrieben. Ich glaube, ich mache es auch nicht mehr x.x Wobei ich den Hauptcharakter irgendwie mag, ich habe zwar keine Ahnung, wer er ist, aber gut.
--
Das Feuer in der Ecke wärmte herrlich die müden Knochen und durchgefrorenen Leiber und vor ihnen auf den groben Holztischen standen Brotlaiber gefüllt mir dampfendem Eintopf, die erste warme Mahlzeit seit... nein, darüber wollten sie jetzt gar nicht nachdenken.
Immerhin würde die Mahlzeit noch ein bisschen warten müssen.
„Auf, Spielleute, spielt!“
Die Gäste johlten und klatschten und Feobar grinste und ließ seine Schalmei klingen.
Sie waren von weit her gekommen, Torin, der Bär von einem Mann mit seiner Trommel, Ninia, das Mädchen, das so zart und unschuldig aussah, bis man gegen sie ihm Spiel verloren hatte, und er, der Mann mit den weißen Augen, der nicht mehr wusste, wo seine Heimat war und der auf seinen Reisen die Welt gehört, gerochen und geschmeckt hatte.
„Hey, Blinder!“ Feobar wandte den Kopf und spürte gerade noch rechtzeitig den Luftzug an seiner Hand. Mit dem Ellenbogen rammte er den Mann zur Seite, der sich gerade hatte an seiner Suppe vergreifen wollen.
Er hörte das erstickte Keuchen und den dumpfen Aufprall, als der Mann zu Boden ging. In der Schenke herrschte plötzlich Totenstille.
Feobar wusste, dass Torin und Ninia ihn genauso anstarrten wie jeder andere hier. Er zuckte die Schultern. „Gut, Leute. Pinkelpause.“
Während Torin nach draußen verschwand (es war kein Scherz gewesen, Feobar wusste, dass sein Freund einfach immer musste) und Ninia ihrem Beutel ein kleines Polster verschaffte, indem sie eine Runde Männer im Würfelspiel über den Tisch zog, setzte sich Feobar mit seiner Suppe in eine Ecke, legte den Kopf in den Nacken und wippte auf dem Schemel vor und zurück.
Er wäre lange nicht so weit gekommen, wenn er sich nicht durchzusetzen gewusst hätte. Und – er hörte Torin fluchen, als er sich den Kopf am zu niedrigen Türbalken stieß – wenn er nicht gewusst hätte, wann sie alle eine Pause brauchten.
[1] Als Schalmeienklänge bezeichnet man schmeichelhafte oder verlockende Rede, oft mit Zweifel an deren ehrlicher Absicht.
(Quelle: Wikipedia)
Titel: Lächeln und Winken
Challenge: #2 Wortlose Kommunikation
Fandom: Die Leiden der Studentin Felicitas W. (NaNo 2007/2008)
Worte: 248
Rating: G
Warnings: [gen]
Kommentar: Zwei Charaktere aus meinem letzt- und diesjährigen NaNo-Plot. Wer, ist eigentlich nicht wichtig. Es sind zwei Freundinnen und sie... unterhalten sich. Oder so.
--
Ein helles Zimmer, viel zu hell, weil weiße Wände und weiße Decken das Sonnenlicht reflektieren, das von weißen Vorhängen nicht wirklich zurückgehalten wird.
Lächeln. Leise die Tür schließen. Eine Hand winkt kurz zum Gruß.
Zurücklächeln. Sich irgendwie so hinsetzen, dass der Rücken nicht so weh tut und auf den Nachttisch deuten. Die Augen verdrehen.
Lachen und der Vase mit den weißen Rosen einen kleinen Schubs geben. Die Schultern zucken. Nach der Karte greifen und sie überfliegen, noch ein bisschen lachen. Die Hand auf die Bettdecke legen.
Die Haare aus dem Gesicht streichen und tief durchatmen, dabei kurz die Augen schließen.
Schief schauen.
Die Augen wieder öffnen und den Kopf schütteln. Sich in die Kissen kuscheln und an der Decke zupfen.
Kurz überlegen. Dann die Schuhe ausziehen und die Jacke und mit unter die Decke schlüpfen.
Kichern.
Mitkichern. Haare wegstreichen, die eigenen und ihre, dabei wieder einmal auf die herrlich dichten Strähnen eifersüchtig sein. Aus der Nähe feststellen, dass sie sogar geschminkt ist. Den Kopf schütteln und fiese Gedanken über Perfektionisten haben (sich selber dabei *nicht* ärgern, dass man auch einer ist).
Den Blick auf Lippen und Augen bemerken. Lächeln und vielsagend auf den Spiegel auf dem Nachttisch, dann auf die Wand gegenüber deuten.
Die Augenbrauen hochziehen.
Plötzlich in lautes Lachen ausbrechen. Nach – auf die Uhr schauen – 15 Minuten das erste Wort sagen. Fragen, wie lange das Spielchen eigentlich noch weitergehen soll.
Grinsend die Schultern zucken.
Sie gegen die Schulter boxen und dann endlich anfangen, vom Tag zu erzählen.
Challenge: #1 Pinkelpause
Fandom: Original
Rating: G
Warnings: [nicht vorhandener Plot]
Kommentar: Zu viel Celtic Pop im Hintergrund. Ich glaube, ich habe noch nie Mittelalter in der Richtung geschrieben. Ich glaube, ich mache es auch nicht mehr x.x Wobei ich den Hauptcharakter irgendwie mag, ich habe zwar keine Ahnung, wer er ist, aber gut.
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Das Feuer in der Ecke wärmte herrlich die müden Knochen und durchgefrorenen Leiber und vor ihnen auf den groben Holztischen standen Brotlaiber gefüllt mir dampfendem Eintopf, die erste warme Mahlzeit seit... nein, darüber wollten sie jetzt gar nicht nachdenken.
Immerhin würde die Mahlzeit noch ein bisschen warten müssen.
„Auf, Spielleute, spielt!“
Die Gäste johlten und klatschten und Feobar grinste und ließ seine Schalmei klingen.
Sie waren von weit her gekommen, Torin, der Bär von einem Mann mit seiner Trommel, Ninia, das Mädchen, das so zart und unschuldig aussah, bis man gegen sie ihm Spiel verloren hatte, und er, der Mann mit den weißen Augen, der nicht mehr wusste, wo seine Heimat war und der auf seinen Reisen die Welt gehört, gerochen und geschmeckt hatte.
„Hey, Blinder!“ Feobar wandte den Kopf und spürte gerade noch rechtzeitig den Luftzug an seiner Hand. Mit dem Ellenbogen rammte er den Mann zur Seite, der sich gerade hatte an seiner Suppe vergreifen wollen.
Er hörte das erstickte Keuchen und den dumpfen Aufprall, als der Mann zu Boden ging. In der Schenke herrschte plötzlich Totenstille.
Feobar wusste, dass Torin und Ninia ihn genauso anstarrten wie jeder andere hier. Er zuckte die Schultern. „Gut, Leute. Pinkelpause.“
Während Torin nach draußen verschwand (es war kein Scherz gewesen, Feobar wusste, dass sein Freund einfach immer musste) und Ninia ihrem Beutel ein kleines Polster verschaffte, indem sie eine Runde Männer im Würfelspiel über den Tisch zog, setzte sich Feobar mit seiner Suppe in eine Ecke, legte den Kopf in den Nacken und wippte auf dem Schemel vor und zurück.
Er wäre lange nicht so weit gekommen, wenn er sich nicht durchzusetzen gewusst hätte. Und – er hörte Torin fluchen, als er sich den Kopf am zu niedrigen Türbalken stieß – wenn er nicht gewusst hätte, wann sie alle eine Pause brauchten.
[1] Als Schalmeienklänge bezeichnet man schmeichelhafte oder verlockende Rede, oft mit Zweifel an deren ehrlicher Absicht.
(Quelle: Wikipedia)
Titel: Lächeln und Winken
Challenge: #2 Wortlose Kommunikation
Fandom: Die Leiden der Studentin Felicitas W. (NaNo 2007/2008)
Worte: 248
Rating: G
Warnings: [gen]
Kommentar: Zwei Charaktere aus meinem letzt- und diesjährigen NaNo-Plot. Wer, ist eigentlich nicht wichtig. Es sind zwei Freundinnen und sie... unterhalten sich. Oder so.
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Ein helles Zimmer, viel zu hell, weil weiße Wände und weiße Decken das Sonnenlicht reflektieren, das von weißen Vorhängen nicht wirklich zurückgehalten wird.
Lächeln. Leise die Tür schließen. Eine Hand winkt kurz zum Gruß.
Zurücklächeln. Sich irgendwie so hinsetzen, dass der Rücken nicht so weh tut und auf den Nachttisch deuten. Die Augen verdrehen.
Lachen und der Vase mit den weißen Rosen einen kleinen Schubs geben. Die Schultern zucken. Nach der Karte greifen und sie überfliegen, noch ein bisschen lachen. Die Hand auf die Bettdecke legen.
Die Haare aus dem Gesicht streichen und tief durchatmen, dabei kurz die Augen schließen.
Schief schauen.
Die Augen wieder öffnen und den Kopf schütteln. Sich in die Kissen kuscheln und an der Decke zupfen.
Kurz überlegen. Dann die Schuhe ausziehen und die Jacke und mit unter die Decke schlüpfen.
Kichern.
Mitkichern. Haare wegstreichen, die eigenen und ihre, dabei wieder einmal auf die herrlich dichten Strähnen eifersüchtig sein. Aus der Nähe feststellen, dass sie sogar geschminkt ist. Den Kopf schütteln und fiese Gedanken über Perfektionisten haben (sich selber dabei *nicht* ärgern, dass man auch einer ist).
Den Blick auf Lippen und Augen bemerken. Lächeln und vielsagend auf den Spiegel auf dem Nachttisch, dann auf die Wand gegenüber deuten.
Die Augenbrauen hochziehen.
Plötzlich in lautes Lachen ausbrechen. Nach – auf die Uhr schauen – 15 Minuten das erste Wort sagen. Fragen, wie lange das Spielchen eigentlich noch weitergehen soll.
Grinsend die Schultern zucken.
Sie gegen die Schulter boxen und dann endlich anfangen, vom Tag zu erzählen.
no subject
Date: 2008-10-29 08:06 pm (UTC)no subject
Date: 2008-10-29 08:12 pm (UTC)no subject
Date: 2008-10-29 08:34 pm (UTC)no subject
Date: 2008-10-29 09:00 pm (UTC)Das zweite hat was - aber ich bin auch adnkbar für das kursive, weil es sonst wirklich verwirrend gewesen wäre. Aber die beiden sind sehr niedlich zusammen *-*