Team: Kobold
Challenge: Sommer — überall Sand — fürs Team
Fandom: Tatort Berlin
Charaktere: Felix Stark, Robert Karow
Wörter: 640
Zeit: ~75min
Robert spürte den Sand unter sich, auf sich, um sich—er war überall, hing an ihm wie eine Klette. Eben war er im Wasser gewesen und hatte sich direkt danach in den Sand gelegt… oder, naja, wurde in den Sand gelegt. Von Felix, der noch nasser gewesen war als er selbst, und ihn mit sich in den heißen Sand gezogen hatte.
Und jetzt prickelte es überall auf seiner Haut. Vor allem an den Stellen, an denen Felix ihn berührte.
Robert schluckte. Felix war so… so…
Er fand nie die richtigen Worte, um Felix zu beschreiben. Vielleicht weil er noch immer nicht viel über ihn wusste, außer dass er zwei Jahre älter, also 21, war, Kunst studierte und genauso süß war wie er aussah. Oder weil er generell nie wirklich die richtigen Worte fand. Zumindest nicht, wenn es um… sowas ging. Robert konnte dieses „sowas“ einfach nicht genauer definieren.
Er spürte nur das sanfte Ziehen in seiner Brust, seinen leicht erhöhten Herzschlag und diesen dauerhaften Drang, zu lächeln und zu leben. Es war… anders. Neu.
Er mochte das Gefühl, doch es machte ihm auch Angst. Eben weil es so fremd und ungewohnt war. Aber…
„Rob?“
„Hm?“
„Ist sehr sandig hier“, grinste Felix, während er ihm zwei Hände voll Sand über die Brust kippte; der Sand kribbelte nervös dort, wo er landete. Ein Teil verfing sich in den feinen Härchen, der andere Teil rutschte auf beiden Seiten herunter. Felix’ Grinsen brach in ein freches Lachen aus.
„Hey!“, machte Robert, doch musste im selben Augenblick noch lachen, weil der Sand so kitzelte und Felix’ Lachen außerdem so unfassbar ansteckend war. Seine bebende Brust ließ die Sandkörner wild tanzen—einige rollten herunter oder fielen auf andere, noch unangenehmere Stellen. Doch Robert konnte sein herzhaftes, glückliches Lachen nicht stoppen—das wollte er auch gar nicht.
„Oh, Mann“, schnaufte Robert nach einigen Sekunden. „Schau mich doch mal an! So kannst du dich nicht mehr auf meine Brust legen.“ Er versuchte beleidigt zu tun, doch das freche Hochzucken seiner Mundwinkel verriet ihn und Felix sprang genau darauf an.
„Du kannst dich ja auf meine Brust legen“, schlug er grinsend vor. Seine Grinsen war fast schon spitzbübisch und seine Augen funkelten dabei so stürmisch und lebhaft, dass es Robert beinahe die Sprache verschlug. Felix war so nah, so wenige Zentimeter von ihm entfernt. Sie hatten sich zwar schon öfter geküsst, aber… Roberts Herz schlug noch immer so laut und schnell wie beim ersten Mal.
Er lehnte sich vor, hoch und kam Felix’ Lippen immer näher. Felix schloss schon die Augen und kam ihm entgegen, doch-
In einem Rutsch packte er Felix an der Hüfte und drückte ihn sanft in den Sand, sodass sich ihre Positionen tauschten und der ganze Sand von Roberts Brust hinab auf Felix’ Brust fiel. Das Grinsen auf Roberts Lippen war frech, so frech und es dauerte nicht lang, bis er erneut in herzliches Gelächter ausbrach. Felix auf der anderen Seite war nicht so begeistert.
„Hey, so war das nicht gemeint!“, jammerte er, doch der vergnügte, spaßige Ton in seiner Stimme verriet ihn und es dauerte nur zwei, drei Sekunden bis seine Mundwinkel in die Höhe zuckten und das Lachen nur so aus ihm herausbrach. Roberts Kopf fiel auf seine Schulter und sie spürten ihrer beide Lachen durch ihre Körper vibrieren. Robert musste so sehr lachen, dass sein Bauch wehtat und er am Ende erschöpft auf Felix’ Brust landete.
„Na, jetzt liegst du doch auf meiner Brust“, stellte Felix kichernd fest.
„Mhm“, lächelte Robert—so sehr, dass es sich in Felix’ Haut bohrte und für ihn nicht mehr wegzudenken war. Felix schlang seine Arme um ihn, zog ihn unmöglich näher und hielt ihn bei sich. Er drückte Robert einen Kuss ins Haar und dieser verlor sich darin und in all den anderen Berührungen, all den Gefühlen und all den Worten.
Er verlor sich in Felix.