Team: Kobold
Challenge: Wetterphänomene — Nebel — für mich
Fandom: Tatort Berlin
Charaktere: Felix Stark, Robert Karow
Wörter: 204
Zeit: ~30min
A/N: Teil 2 von meiner Fanfic ich warte, bis der frost in deinem herzen auftaut
Einige Stunden später lagen sie wieder im Bett. Robert hatte einen Arm locker um Felix gelegt, während er mit seinem Kopf auf dessen Brust lag und gedankenlos vor sich hinstarrte. Felix’ linker Arm hielt ihn fest bei sich, der andere war locker über Karows Arm geworfen. Robert hörte seinen stetigen, gleichmäßigen Herzschlag—es war das einzige, was die Stille erfüllte.
Draußen war es mittlerweile heller, doch der Nebel lungerte schon um die Gebäude. Heute würde es vermutlich nicht wirklich sonnig werden. Robert war das egal. Es war Sonntag und er hatte nicht vor, sich unnötigerweise in dem Nebel herumzutreiben.
Viel lieber wollte er, dass Felix weiter seine Gedanken benebelte; dass er ihn hielt und nicht mehr los lies, bis Robert keinen anderen Geruch und kein besseres Gefühl mehr kannte. Ihm reichte das hier, es war genau so richtig. Er brauchte nicht mehr, er wollte nicht mehr.
Felix fuhr mit seiner Hand durch Roberts Haare, so sanft und liebevoll. Robert ließ seine Augen zufallen und konzentrierte sich lediglich auf das Gefühl, das Felix in ihm auslöste; auf seine Hand, die überall auf Roberts Haut brannte und zugleich nicht weicher sein könnte.
Fuck, dachte Robert still. Er hatte vergessen, wie schön es war, geliebt zu werden.