Fandom: Tokio Hotel
Characters: Bill & Tom Kaulitz
Challenge: Farben: #7 Pink
Rating: P6
Warnungen: meine Unzufriedenheit (?)
A/N: Das hier wurde sogar noch im September geschrieben, am 29.. Und ich mochte es so wenig, dass ich den gleichen Prompt noch mal beantwortet habe und noch mal unzufrieden war. Grm.
Wordcount: 1198 bzw. 1214
Geschrieben in: 71 Minuten bzw. 75 Minuten
Pink.
Bill Kaulitz hasst Pink. Nicht nur, weil es sich mit Orange beißt, einer seiner Lieblingsfarben.
Bill hasst Pink, weil es eine Mädchenfarbe ist. Die ultimative Weiberfarbe, um genau zu sein. Die Farbe von sechsjährigen Mädchen, die glückselig in ihrer Barbie-Welt schwelgen, um später als erwachsene Frauen dem irrsinnigen Glauben zu verfallen, sie wären Prinzessinen und würden - wenn überhaupt - ausschließlich den Prinzen auf dem weißen Pferd verdienen.
In den Augen vieler seiner Fans ist Bill ist dieser Prinz. Er hat sich daran gewöhnt. Er hat genauso wenig Interesse daran, seine Hüllen fallen zu lassen, wie seine Fans ihn nackt sehen wollen. Seelisch, versteht sich. Aber je länger er darüber nachdenkt, desto weniger nimmt Bill Pink diesen Umstand übel. Denn je länger er darüber nachdenkt, desto deutlicher drängt sich das Wissen in sein Bewusstsein, dass Pink noch etwas anderes ist.
Pink ist die Farbe der Schwulen. Kein Mann kann ein pinkes Shirt tragen, ohne Aufsehen damit zu erregen. Seines Mutes wegen. Seiner Sexualität wegen, die bei so einem Fashion Statement natürlich hinterfragt und geprüft werden muss. Oder wegen dem amüsierten Gedanken, wie die Telekom es verantworten kann, ihre unschuldigen Mitarbeit in derart unseriöse T-Shirts zu stecken. Auf jeden Fall verdreht man sich den Kopf und wenn der unglückliche Träger (oder Telekomangestellte) auch nur ein oder zwei weitere Merkmale aufweist, von der die Allgemeinheit glaubt, sie wäre typisch für homosexuelle Männer – game over. Stempel auf die Stirn, Farbe nicht wasserlöslich. Und das alles nur wegen einer engen Jeans, gepflegten Händen oder einer Halskette.
Wenn man sich die Vorurteilkataloge dieser Saison ansieht, könnte man beinahe meinen, ein Mann müsste unrasiert im Holzfällerhemd durch die Straßen von New York wanken und sich wie ein Hund an jedem zweiten Baum erleichtern, um als heterosexuell durchzugehen. Sogar Tom wird immer wieder mit dem wissenden Blick angeschielt, den Bill nur zu gut kennt.
"Pink ist ja mal voll deine Farbe!", hat Georg gegrinst, als sie an einem Off-Day in der Stadt waren. Sightseeing und Shoppen, sehr männlich. Georg kann so etwas sagen. Wäre es von Gustav gekommen, hätte er lauter gelacht.
Pink, oder Rosa, besser gesagt, war früher die Farbe kleiner Jungs. Die Taufkissen der Mädchen waren hellblau, ein Diminuitiv von Marias blauem Mantel; die der Jungen rosa. Männer rot, Jungs rosa, Schwule pink. Bill hasst es.
Bill hasst es, hasst es, hasst es. Er hasst das rosa Briefpapier, auf dass seine liebestollen Freundinnen in spe ihren Lobhymnen auf ihn singen, er hasst die pink lackierten Fingernägel, die sie nach ihm ausstrecken, hasst die rosa Gummibärchen und den pinken Aufdruck auf Toms neustem Shirt. Bill hasst alles, was mit Pink zu tun hat, von der Kuchenglasur bis zum Sonnenuntergang. Pink ist weibisch, Pink ist schwul, Pink ist zum Kotzen. Das möchte er mal gesagt haben!
Sagt er aber nie. Nein, ganz stimmt das nicht. Er hat es gesagt, einmal, auf ihrer ersten Europatour, als ihre Garderobe voll mit pinken Plüschkissen war. Dass ihm Kinderschokolade und Bananen angeboten werden, war er damals schon gewohnt, aber pinke Plüschkissen... "Gott, ist das´n Schwulenpuff oder so?", hat er sich echauffiert. Erst ist es ganz still geworden, dann ist ein wahres Lauffeuer aus offenem Gelächter und unterdrücktem Prusten losgebrochen. In Bills Brust hat sich sofort ein Knoten gebildet, einer von denen, die entstehen, wenn man genau merkt, wie sich andere über einen lustig machen, es sich aber nicht anmerken lassen will. Bill hat so getan, als ob es ihm nichts ausmacht, für eine kleine, schwule Bühnenfee gehalten zu werden. Himmel, er ist damit zurechtgekommen, dass er selbst wusste, wie wenig seine Stimme zum Singen ausgebildet war, er hat gewusst, wie er und die Jungs unplugged und ohne Tonstudio geklungen haben, er hat sich sogar an die Klamotten gewöhnt, mit denen er sich abseits der Bühne trotz allem immer ein wenig wie das Kind im Piratenkostüm auf einer Pyjamaparty vorgekommen ist. Da musste es doch möglich sein es hinzunehmen, dass hunderte von Menschen, die es verdammt noch mal einen Scheißdreck angeht, über seine Präferenzen spekulieren.
Musste. War es aber nicht. Ist es nicht, bis heute.
"Kommst du?", quengelt Tom. Er steht in der offenen Haustür und spielt mit den Schlüsseln. Er ist der genervte Freund, der schon seit einer halben Stunde auf der Party wäre, Bill die Freundin, die ihn drei Mal mit einem "gleich" vertrostet, bis sie nur halb zufrieden in ihre High Heels stolpert. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Tom keinen entschuldigen Kuss bekommt, sondern bestenfalls einen Schubser aus der Tür, wenn er Seiner Majestät nicht schnell genug Platz macht.
"Immer schön auf dem Teppich bleiben, kleiner Bruder", grinst Tom, als Bill ihm die Schlüssel aus der Hand schnappt und die Tür absperrt.
"Ich fahre."
"Mein Baby?! Hast du gelitten, Junge?!"
"Mein Auto." Bill schlägt Tom die Schlüssel gegen die Brust, zieht seinen eigenen Schlüsselbund aus der Jacke und stolziert Richtung Car Port.
"Du kannst nicht fahren", bäumt Tom sich auf, bevor er ihm hinterher schlurft.
"Kann ich wohl."
"Kannst du nicht."
"Kann ich wohl."
"Bill, kannst du nicht. Du bist ´ne Blondine."
"Aber du nicht, oder wie?"
"Ich bin eine männliche Blondine. Ein Blondiner... oder so."
"Du bist ein Arschloch, Tom. Jetzt schwing deinen Hintern hier rein, oder ich fahr ohne dich los."
"Würdest du nicht."
"Würd ich wohl."
Sie brauchen siebzehn Minuten und vier Wortbalgereien bis zum Club. Es ist voll, es ist laut, es riecht nach Zigaretten, Alkohol, Parfüm und Nebelmaschine. Es ist eine Nacht wie jede andere. Nach zwei Stunden sitzt ein Mädchen neben Bill, ihr Oberschenkel gegen seinen gepresst. Sie ist mit ihrer Freundin da, die Bill aus zwei Meter Abstand mustert. Seufzend leert er sein halbvolles Cocktailglas mit einem Zug und schiebt es von sich. Was die Kleine ihm ins Ohr haucht, reizt ihn kaum zum Gähnen. Die Freundin dagegen sieht interessant aus. Nein, sie sieht interessant. Dass sie weder ein Fan von seiner Band noch von ihm ist, war ihm schon nach der ersten Minute klar. Das sind die interessanten Mädchen nie. Dass eigentlich Dumme ist, dass diese Eigenschaft sozusagen den Grundstein für sein Interesse darstellt.
"Weißt du was?", lehnt sich das interessante Mädchen zu ihm, als der Abend gelaufen ist. Ihre Freundin hat er an Tom abgeschoben, es ist fünf Uhr morgens und sie stehen draußen vor dem Club und frieren. Das heißt, Bill und das interessante Mädchen frieren, die anderen beiden tanzen einen skurillen Schieber zwischen den geparkten Autos. Die Freundin hängt wortwörtlich an Toms Hals, kichert angetrunken und schlägt spielerisch gegen seine Brust, während er so tut, als bräche er jeden Moment unter ihrem Fliegengewicht zusammen.
"Nein", antwortet Bill, als das interessante Mädchen nicht weiterspricht.
"Das Tollste an Narzissten ist, dass sie sich in Wahrheit umso mehr für ein kleines Würstchen halten, je maßloser ihre Ansprüche sind", sagt sie und lächelt.
"Und?", fragt er verwundert. Sie sieht zufrieden aus, als hätte er ihr ein Kompliment gemacht.
"Ach, nur so. Aber vielleicht willst du dir das mit der Perücke im Sarg ja noch mal überlegen?"
Pink. Genau genommen stört es Bill nicht, dass alle Welt glaubt, es würde ihm stehen. Ihn stört, dass alle Welt glaubt, sich ein Urteil über ihn erlauben zu können, nachdem sie ihn für ein paar klägliche Stunden im vergebenden Diskolicht beobachtet hat.
Bill hätte nie gedacht, dass er in einem pinken Minirock so selbstsicher auftreten könnte. Und nicht nur das, er konnte sich auch noch selbstsicher fühlen. Er zwinkerte seinem Spiegelbild zu und drehte sich auf der Stelle, um über die Schulter seinen Hintern zu begutachten. Bill mochte Hintern und sein eigener war definitiv unter seinen persönlichen Top Ten, besonders in diesem Rock. Es war ein Micromini, gerade so lang, dass er nicht mit einem Gürtel verwechselt werden konnte, und gerade so eng, dass er Bills rückseitige Kurven perfekt betonte ohne preis zu geben, dass er auch vornherum etwas zu bieten hatte.
"Ich bin schön, ne?", sagte er in den Raum hinein.
Georg, der sich verzweifelt bemühte, seine Atmung gleichmäßig zu halten und in keinem spontanen Lachkrampf zu kollabieren, nickte prustend. "Wenn du jetzt noch mit so einen rosa Glitzerstab rumfuchtelst und It´s raining men singst, machen sie dich sicher zur Miss Universum!"
"Rosa Glitzerstab?", flötete Bill ung zog beide Augenbrauen nach oben.
"Er meint seinen Vibrator", kam es von Tom, der am anderen des Raumes an seinem Shirt herumzupfte. Girlie-Cut, wohlgemerkt, Größe M. Obwohl es bei seinen Dreads kaum möglich war, sah er sehr zerzaust von dem Kampf aus, den er vor ein paar Minuten noch gegen das gleiche Shirt in Größe S geführt hatte. Es wollte einfach nicht über seine Schultern gehen - Toms Meinung nach wegen seiner Muskeln, Georgs Meinung nach, weil Tom zuviele Burger in sich hineinstopfte. Gustav hatte sich irgendwann erbarmt und das Problem diplomatisch damit gelöst, dass das Oberteil zu klein war, und Tom das nächstgrößere an den Kopf geworfen. Es passte, saß allerdings mehr als knapp.
"Ich seh deine Nippel", grunzte Georg.
"Wo du hinschaust...", nuschelte Tom, warf sich den Pferdeschwanz über die Schulter, den er zuvor umständlich durch den Ausschnitt gefädelt hatte, und begutachtete den Strassbesetzten Playboyhasen, der sich auf seiner Brust krümmte. Das T-Shirt war so eng, dass es Spannungsfalten warf, wenn er einatmete. "Bill?" Er wandte sich zu seinem Bruder und präsentierte seinen neuen Look mit ausgestreckten Armen.
"Ich bin schöner", streckte der ihm die Zunge heraus ohne ihn richtig anzusehen.
"Bill", nörgelte Tom.
Bill antwortete nicht, sondern studierte sich im Spiegel, als müsse er später ein Phantombild von sich anfertigen. "Ich brauche Strapse", murmelte er abwesend.
Georg heulte auf und rutschte vom Sofa auf den Teppich. Er schlug mit einer Faust auf den Boden, während er sich mit der anderen Hand das Wasser aus den Augen wischte. "Du machst mich fertig, Alter", keuchte er, als er sich wieder einigermaßen beruhigt hatte. "Wie kommst du denn auf die Idee? Willst du Tom verführen?"
"Für Tom reichen Orangen unterm Pulli. Meinst du, ich quetsch mir mit ner Strumpfhose alles ab, oder was?"
Georg wieherte wieder los, diesmal von Gustavs vorgeschützt diskretem Kichern begleitet, während Tom grinsend und mit erhobenem Zeigefinger meinte: "Melonen."
"Damit kommst du doch gar nicht zurecht, das ist zu groß für dich", antwortete Bill in dem salbungsvollen Ton, in dem Mütter ihren eifrigen Sohnemänner erklären, dass sie mit Papas Werkzeug keine Hütte im Wohnzimmer bauen dürfen, und wühlte sich durch den Klamottenberg unter dem Kronleuchter.
Tom verschränkte die Arme vor seinem Hasen und schniefte. "Pf", machte er gespielt beleidigt.
"Was willst du dir denn abquetschen?", griente Georg, als Bill fündig geworden war und prüfend einen schwarzen Nylonstrumpf ins Licht hielt. Er schob sich mit den Zehen die Socken vom jeweils anderen Fuß und balancierte auf einem Bein, während er den Strumpf anzog und Georg herausfordernd musterte. "Na, so kurz wie dein Rock ist, kannst du da ja nicht besonders viel drunter verstecken", erklärte der fachmännisch.
Bill verdrehte die Augen. "Schon mal was von Unterwäsche gehört, du Perversling?"
"Seh keine."
Entnervt schnaubend drehte Bill Georg den Rücken zu und bückte sich nach dem zweiten Strumpf, wohl wissend, dass der Bassist so das nicht vorhandene Muster seiner Retroshorts bewundern konnte.
Georg kreischte auf, hielt sich eine Hand vor die Augen und kippte theatralisch um, aber niemand beachtete ihn. Gustav besah sich diskret die Fetzen, die er und Georg nach der gewonnenen Wette für die Zwillinge besorgt hatten, so dass die anderen nicht merkten, wie sehr ihn diese Straßenversionen von Reizwäsche interessierten, Tom pickte an seinem Strass herum wie ein Baby an dem Mobile in seinem Kinderwagen und Bill war mit dem Problem beschäftigt, dass seine Beine erstens zu lang waren, weswegen die Strapse knapp über seinen Knien endeten, zweitens zu haarig, was seinem Perfektionismus schwer zu schaffen machte, und drittens rutschten die Nylons, weil er keinen Strapsgürtel finden konnte. "Tom!", rief er weinerlich.
Tom hielt sich einen erfolgreich abgeknippelten Strassstein vor die Nase. "Hm?"
"Ich will so ein Klipsteil!"
"Ein was?"
"Ein Klipsteil. So mit diesen Dingern, wo man die Strapse festklemmt."
"Such halt."
"Hab ich." Bill schob die Unterlippe vor und kickte nach einem grünen Leoparden-BH.
Seufzend ging Tom auf die Knie und schob Satinhemdchen und Netzshirts auseinander. Er fand einen Spitzenbody, dessen Anblick allein seinem Unterleib einen spontanen Anfall von Klaustrophobie verschaffte, aber keinen Strapsgürtel. Außerdem spannten die Nähte bedenklich, wenn er nicht kerzengerade stand, von dem Korsettgefühl ganz abgesehen.
"Du kannst ja die nehmen", meinte er und hielt Bill ein Paar Stay Ons hin.
"Ich brauch ein Klipsteil!", behaarte der und stampfte mit seinem bestrapsten Fuß auf.
"Nein, schau, die haben da so Gummizeugs oben, dann hält das." Er sah mit einem Blick zu seinem Zwilling auf, der jeden treuherzigen Labrador in den Schatten stellte. Bill schmollte noch ein paar Sekunden, bevor er sich von den rutschenden Nylons befreite. Als er beim Anziehen wieder gehörig ins Schwanken kam, legte Tom eine Hand hinter sein Knie und ließ Bill sich auf seiner Schulter abstützen.
Georg verlor jede Fassung, die er noch gehabt hatte. Der Anblick eines knieenden Toms im offiziellen Playboybunnyshirt, der seinem berockten Bruder ganz gentlemanlike dabei half, sich in eine Transe zu verwandeln, war zuviel für ihn. Es dauerte ganze drei Minuten, bis Bill ihm einen strafenden Blick zuwarf, und weitere zwei, bevor Gustav sich von einem rückenfreien Lacktop losrisss und ihm auf die Schulter klopfte, um wieder Luft in seine Lungen zu bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war Georg bereits krebsrot angelaufen und jaspte wie ein überfütterter Mops.
"Sagt mal, macht euch das eigentlich Spaß?", fragte Gustav mit einem ironischen Grinsen, nachdem er dafür gesorgt hatte, dass die Stelle des Bassisten nicht neu besetzt werden musste.
Tom flackerte mit den Wimpern und drehte schüchtern eine seiner Dreads um den Zeigefinger. "Bill und ich, wir sind halt so hüüübsch", meinte er gedehnt.
"Ich bin schöner", kam es prompt von Bill.
"Hübsch", wiederholte Gustav.
"Ja und uns kann ja nichts entstellen, nicht, Bill?"
"Ich bin schöner."
"Du hörst mir gar nicht zu!"
"Ich bin trotzdem schöner."
Kopfschüttelnd beobachtete Gustav, wie Tom einen String in Bills Richtung schnippen ließ, dieser das Etikett begutachtete und ihn dann anzog. Er war so groß, dass Bill die Stretchbänder, die ihn an den Seiten zusammenhielten, unter dem Bund des Minirocks hervorziehen und verknoten musste, um ihn nicht wieder zu verlieren. "46", meinte er und warf sich in Positur, "ich werd mal Übergrößenmodel!"
"Ihr seid total neben der Spur, echt", schüttelte Gustav den Kopf, aber er ging in Georgs neu anschwellendem Gackern unter. Bill hatte seinen Rock gehoben, um Tom die pinke Blume zu zeigen, die das Stoffdreieck über seinem Schritt zierte. "Wunderschön", hauchte Tom und Georg erstickte. Fast.
Characters: Bill & Tom Kaulitz
Challenge: Farben: #7 Pink
Rating: P6
Warnungen: meine Unzufriedenheit (?)
A/N: Das hier wurde sogar noch im September geschrieben, am 29.. Und ich mochte es so wenig, dass ich den gleichen Prompt noch mal beantwortet habe und noch mal unzufrieden war. Grm.
Wordcount: 1198 bzw. 1214
Geschrieben in: 71 Minuten bzw. 75 Minuten
Pink.
Bill Kaulitz hasst Pink. Nicht nur, weil es sich mit Orange beißt, einer seiner Lieblingsfarben.
Bill hasst Pink, weil es eine Mädchenfarbe ist. Die ultimative Weiberfarbe, um genau zu sein. Die Farbe von sechsjährigen Mädchen, die glückselig in ihrer Barbie-Welt schwelgen, um später als erwachsene Frauen dem irrsinnigen Glauben zu verfallen, sie wären Prinzessinen und würden - wenn überhaupt - ausschließlich den Prinzen auf dem weißen Pferd verdienen.
In den Augen vieler seiner Fans ist Bill ist dieser Prinz. Er hat sich daran gewöhnt. Er hat genauso wenig Interesse daran, seine Hüllen fallen zu lassen, wie seine Fans ihn nackt sehen wollen. Seelisch, versteht sich. Aber je länger er darüber nachdenkt, desto weniger nimmt Bill Pink diesen Umstand übel. Denn je länger er darüber nachdenkt, desto deutlicher drängt sich das Wissen in sein Bewusstsein, dass Pink noch etwas anderes ist.
Pink ist die Farbe der Schwulen. Kein Mann kann ein pinkes Shirt tragen, ohne Aufsehen damit zu erregen. Seines Mutes wegen. Seiner Sexualität wegen, die bei so einem Fashion Statement natürlich hinterfragt und geprüft werden muss. Oder wegen dem amüsierten Gedanken, wie die Telekom es verantworten kann, ihre unschuldigen Mitarbeit in derart unseriöse T-Shirts zu stecken. Auf jeden Fall verdreht man sich den Kopf und wenn der unglückliche Träger (oder Telekomangestellte) auch nur ein oder zwei weitere Merkmale aufweist, von der die Allgemeinheit glaubt, sie wäre typisch für homosexuelle Männer – game over. Stempel auf die Stirn, Farbe nicht wasserlöslich. Und das alles nur wegen einer engen Jeans, gepflegten Händen oder einer Halskette.
Wenn man sich die Vorurteilkataloge dieser Saison ansieht, könnte man beinahe meinen, ein Mann müsste unrasiert im Holzfällerhemd durch die Straßen von New York wanken und sich wie ein Hund an jedem zweiten Baum erleichtern, um als heterosexuell durchzugehen. Sogar Tom wird immer wieder mit dem wissenden Blick angeschielt, den Bill nur zu gut kennt.
"Pink ist ja mal voll deine Farbe!", hat Georg gegrinst, als sie an einem Off-Day in der Stadt waren. Sightseeing und Shoppen, sehr männlich. Georg kann so etwas sagen. Wäre es von Gustav gekommen, hätte er lauter gelacht.
Pink, oder Rosa, besser gesagt, war früher die Farbe kleiner Jungs. Die Taufkissen der Mädchen waren hellblau, ein Diminuitiv von Marias blauem Mantel; die der Jungen rosa. Männer rot, Jungs rosa, Schwule pink. Bill hasst es.
Bill hasst es, hasst es, hasst es. Er hasst das rosa Briefpapier, auf dass seine liebestollen Freundinnen in spe ihren Lobhymnen auf ihn singen, er hasst die pink lackierten Fingernägel, die sie nach ihm ausstrecken, hasst die rosa Gummibärchen und den pinken Aufdruck auf Toms neustem Shirt. Bill hasst alles, was mit Pink zu tun hat, von der Kuchenglasur bis zum Sonnenuntergang. Pink ist weibisch, Pink ist schwul, Pink ist zum Kotzen. Das möchte er mal gesagt haben!
Sagt er aber nie. Nein, ganz stimmt das nicht. Er hat es gesagt, einmal, auf ihrer ersten Europatour, als ihre Garderobe voll mit pinken Plüschkissen war. Dass ihm Kinderschokolade und Bananen angeboten werden, war er damals schon gewohnt, aber pinke Plüschkissen... "Gott, ist das´n Schwulenpuff oder so?", hat er sich echauffiert. Erst ist es ganz still geworden, dann ist ein wahres Lauffeuer aus offenem Gelächter und unterdrücktem Prusten losgebrochen. In Bills Brust hat sich sofort ein Knoten gebildet, einer von denen, die entstehen, wenn man genau merkt, wie sich andere über einen lustig machen, es sich aber nicht anmerken lassen will. Bill hat so getan, als ob es ihm nichts ausmacht, für eine kleine, schwule Bühnenfee gehalten zu werden. Himmel, er ist damit zurechtgekommen, dass er selbst wusste, wie wenig seine Stimme zum Singen ausgebildet war, er hat gewusst, wie er und die Jungs unplugged und ohne Tonstudio geklungen haben, er hat sich sogar an die Klamotten gewöhnt, mit denen er sich abseits der Bühne trotz allem immer ein wenig wie das Kind im Piratenkostüm auf einer Pyjamaparty vorgekommen ist. Da musste es doch möglich sein es hinzunehmen, dass hunderte von Menschen, die es verdammt noch mal einen Scheißdreck angeht, über seine Präferenzen spekulieren.
Musste. War es aber nicht. Ist es nicht, bis heute.
"Kommst du?", quengelt Tom. Er steht in der offenen Haustür und spielt mit den Schlüsseln. Er ist der genervte Freund, der schon seit einer halben Stunde auf der Party wäre, Bill die Freundin, die ihn drei Mal mit einem "gleich" vertrostet, bis sie nur halb zufrieden in ihre High Heels stolpert. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Tom keinen entschuldigen Kuss bekommt, sondern bestenfalls einen Schubser aus der Tür, wenn er Seiner Majestät nicht schnell genug Platz macht.
"Immer schön auf dem Teppich bleiben, kleiner Bruder", grinst Tom, als Bill ihm die Schlüssel aus der Hand schnappt und die Tür absperrt.
"Ich fahre."
"Mein Baby?! Hast du gelitten, Junge?!"
"Mein Auto." Bill schlägt Tom die Schlüssel gegen die Brust, zieht seinen eigenen Schlüsselbund aus der Jacke und stolziert Richtung Car Port.
"Du kannst nicht fahren", bäumt Tom sich auf, bevor er ihm hinterher schlurft.
"Kann ich wohl."
"Kannst du nicht."
"Kann ich wohl."
"Bill, kannst du nicht. Du bist ´ne Blondine."
"Aber du nicht, oder wie?"
"Ich bin eine männliche Blondine. Ein Blondiner... oder so."
"Du bist ein Arschloch, Tom. Jetzt schwing deinen Hintern hier rein, oder ich fahr ohne dich los."
"Würdest du nicht."
"Würd ich wohl."
Sie brauchen siebzehn Minuten und vier Wortbalgereien bis zum Club. Es ist voll, es ist laut, es riecht nach Zigaretten, Alkohol, Parfüm und Nebelmaschine. Es ist eine Nacht wie jede andere. Nach zwei Stunden sitzt ein Mädchen neben Bill, ihr Oberschenkel gegen seinen gepresst. Sie ist mit ihrer Freundin da, die Bill aus zwei Meter Abstand mustert. Seufzend leert er sein halbvolles Cocktailglas mit einem Zug und schiebt es von sich. Was die Kleine ihm ins Ohr haucht, reizt ihn kaum zum Gähnen. Die Freundin dagegen sieht interessant aus. Nein, sie sieht interessant. Dass sie weder ein Fan von seiner Band noch von ihm ist, war ihm schon nach der ersten Minute klar. Das sind die interessanten Mädchen nie. Dass eigentlich Dumme ist, dass diese Eigenschaft sozusagen den Grundstein für sein Interesse darstellt.
"Weißt du was?", lehnt sich das interessante Mädchen zu ihm, als der Abend gelaufen ist. Ihre Freundin hat er an Tom abgeschoben, es ist fünf Uhr morgens und sie stehen draußen vor dem Club und frieren. Das heißt, Bill und das interessante Mädchen frieren, die anderen beiden tanzen einen skurillen Schieber zwischen den geparkten Autos. Die Freundin hängt wortwörtlich an Toms Hals, kichert angetrunken und schlägt spielerisch gegen seine Brust, während er so tut, als bräche er jeden Moment unter ihrem Fliegengewicht zusammen.
"Nein", antwortet Bill, als das interessante Mädchen nicht weiterspricht.
"Das Tollste an Narzissten ist, dass sie sich in Wahrheit umso mehr für ein kleines Würstchen halten, je maßloser ihre Ansprüche sind", sagt sie und lächelt.
"Und?", fragt er verwundert. Sie sieht zufrieden aus, als hätte er ihr ein Kompliment gemacht.
"Ach, nur so. Aber vielleicht willst du dir das mit der Perücke im Sarg ja noch mal überlegen?"
Pink. Genau genommen stört es Bill nicht, dass alle Welt glaubt, es würde ihm stehen. Ihn stört, dass alle Welt glaubt, sich ein Urteil über ihn erlauben zu können, nachdem sie ihn für ein paar klägliche Stunden im vergebenden Diskolicht beobachtet hat.
Bill hätte nie gedacht, dass er in einem pinken Minirock so selbstsicher auftreten könnte. Und nicht nur das, er konnte sich auch noch selbstsicher fühlen. Er zwinkerte seinem Spiegelbild zu und drehte sich auf der Stelle, um über die Schulter seinen Hintern zu begutachten. Bill mochte Hintern und sein eigener war definitiv unter seinen persönlichen Top Ten, besonders in diesem Rock. Es war ein Micromini, gerade so lang, dass er nicht mit einem Gürtel verwechselt werden konnte, und gerade so eng, dass er Bills rückseitige Kurven perfekt betonte ohne preis zu geben, dass er auch vornherum etwas zu bieten hatte.
"Ich bin schön, ne?", sagte er in den Raum hinein.
Georg, der sich verzweifelt bemühte, seine Atmung gleichmäßig zu halten und in keinem spontanen Lachkrampf zu kollabieren, nickte prustend. "Wenn du jetzt noch mit so einen rosa Glitzerstab rumfuchtelst und It´s raining men singst, machen sie dich sicher zur Miss Universum!"
"Rosa Glitzerstab?", flötete Bill ung zog beide Augenbrauen nach oben.
"Er meint seinen Vibrator", kam es von Tom, der am anderen des Raumes an seinem Shirt herumzupfte. Girlie-Cut, wohlgemerkt, Größe M. Obwohl es bei seinen Dreads kaum möglich war, sah er sehr zerzaust von dem Kampf aus, den er vor ein paar Minuten noch gegen das gleiche Shirt in Größe S geführt hatte. Es wollte einfach nicht über seine Schultern gehen - Toms Meinung nach wegen seiner Muskeln, Georgs Meinung nach, weil Tom zuviele Burger in sich hineinstopfte. Gustav hatte sich irgendwann erbarmt und das Problem diplomatisch damit gelöst, dass das Oberteil zu klein war, und Tom das nächstgrößere an den Kopf geworfen. Es passte, saß allerdings mehr als knapp.
"Ich seh deine Nippel", grunzte Georg.
"Wo du hinschaust...", nuschelte Tom, warf sich den Pferdeschwanz über die Schulter, den er zuvor umständlich durch den Ausschnitt gefädelt hatte, und begutachtete den Strassbesetzten Playboyhasen, der sich auf seiner Brust krümmte. Das T-Shirt war so eng, dass es Spannungsfalten warf, wenn er einatmete. "Bill?" Er wandte sich zu seinem Bruder und präsentierte seinen neuen Look mit ausgestreckten Armen.
"Ich bin schöner", streckte der ihm die Zunge heraus ohne ihn richtig anzusehen.
"Bill", nörgelte Tom.
Bill antwortete nicht, sondern studierte sich im Spiegel, als müsse er später ein Phantombild von sich anfertigen. "Ich brauche Strapse", murmelte er abwesend.
Georg heulte auf und rutschte vom Sofa auf den Teppich. Er schlug mit einer Faust auf den Boden, während er sich mit der anderen Hand das Wasser aus den Augen wischte. "Du machst mich fertig, Alter", keuchte er, als er sich wieder einigermaßen beruhigt hatte. "Wie kommst du denn auf die Idee? Willst du Tom verführen?"
"Für Tom reichen Orangen unterm Pulli. Meinst du, ich quetsch mir mit ner Strumpfhose alles ab, oder was?"
Georg wieherte wieder los, diesmal von Gustavs vorgeschützt diskretem Kichern begleitet, während Tom grinsend und mit erhobenem Zeigefinger meinte: "Melonen."
"Damit kommst du doch gar nicht zurecht, das ist zu groß für dich", antwortete Bill in dem salbungsvollen Ton, in dem Mütter ihren eifrigen Sohnemänner erklären, dass sie mit Papas Werkzeug keine Hütte im Wohnzimmer bauen dürfen, und wühlte sich durch den Klamottenberg unter dem Kronleuchter.
Tom verschränkte die Arme vor seinem Hasen und schniefte. "Pf", machte er gespielt beleidigt.
"Was willst du dir denn abquetschen?", griente Georg, als Bill fündig geworden war und prüfend einen schwarzen Nylonstrumpf ins Licht hielt. Er schob sich mit den Zehen die Socken vom jeweils anderen Fuß und balancierte auf einem Bein, während er den Strumpf anzog und Georg herausfordernd musterte. "Na, so kurz wie dein Rock ist, kannst du da ja nicht besonders viel drunter verstecken", erklärte der fachmännisch.
Bill verdrehte die Augen. "Schon mal was von Unterwäsche gehört, du Perversling?"
"Seh keine."
Entnervt schnaubend drehte Bill Georg den Rücken zu und bückte sich nach dem zweiten Strumpf, wohl wissend, dass der Bassist so das nicht vorhandene Muster seiner Retroshorts bewundern konnte.
Georg kreischte auf, hielt sich eine Hand vor die Augen und kippte theatralisch um, aber niemand beachtete ihn. Gustav besah sich diskret die Fetzen, die er und Georg nach der gewonnenen Wette für die Zwillinge besorgt hatten, so dass die anderen nicht merkten, wie sehr ihn diese Straßenversionen von Reizwäsche interessierten, Tom pickte an seinem Strass herum wie ein Baby an dem Mobile in seinem Kinderwagen und Bill war mit dem Problem beschäftigt, dass seine Beine erstens zu lang waren, weswegen die Strapse knapp über seinen Knien endeten, zweitens zu haarig, was seinem Perfektionismus schwer zu schaffen machte, und drittens rutschten die Nylons, weil er keinen Strapsgürtel finden konnte. "Tom!", rief er weinerlich.
Tom hielt sich einen erfolgreich abgeknippelten Strassstein vor die Nase. "Hm?"
"Ich will so ein Klipsteil!"
"Ein was?"
"Ein Klipsteil. So mit diesen Dingern, wo man die Strapse festklemmt."
"Such halt."
"Hab ich." Bill schob die Unterlippe vor und kickte nach einem grünen Leoparden-BH.
Seufzend ging Tom auf die Knie und schob Satinhemdchen und Netzshirts auseinander. Er fand einen Spitzenbody, dessen Anblick allein seinem Unterleib einen spontanen Anfall von Klaustrophobie verschaffte, aber keinen Strapsgürtel. Außerdem spannten die Nähte bedenklich, wenn er nicht kerzengerade stand, von dem Korsettgefühl ganz abgesehen.
"Du kannst ja die nehmen", meinte er und hielt Bill ein Paar Stay Ons hin.
"Ich brauch ein Klipsteil!", behaarte der und stampfte mit seinem bestrapsten Fuß auf.
"Nein, schau, die haben da so Gummizeugs oben, dann hält das." Er sah mit einem Blick zu seinem Zwilling auf, der jeden treuherzigen Labrador in den Schatten stellte. Bill schmollte noch ein paar Sekunden, bevor er sich von den rutschenden Nylons befreite. Als er beim Anziehen wieder gehörig ins Schwanken kam, legte Tom eine Hand hinter sein Knie und ließ Bill sich auf seiner Schulter abstützen.
Georg verlor jede Fassung, die er noch gehabt hatte. Der Anblick eines knieenden Toms im offiziellen Playboybunnyshirt, der seinem berockten Bruder ganz gentlemanlike dabei half, sich in eine Transe zu verwandeln, war zuviel für ihn. Es dauerte ganze drei Minuten, bis Bill ihm einen strafenden Blick zuwarf, und weitere zwei, bevor Gustav sich von einem rückenfreien Lacktop losrisss und ihm auf die Schulter klopfte, um wieder Luft in seine Lungen zu bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war Georg bereits krebsrot angelaufen und jaspte wie ein überfütterter Mops.
"Sagt mal, macht euch das eigentlich Spaß?", fragte Gustav mit einem ironischen Grinsen, nachdem er dafür gesorgt hatte, dass die Stelle des Bassisten nicht neu besetzt werden musste.
Tom flackerte mit den Wimpern und drehte schüchtern eine seiner Dreads um den Zeigefinger. "Bill und ich, wir sind halt so hüüübsch", meinte er gedehnt.
"Ich bin schöner", kam es prompt von Bill.
"Hübsch", wiederholte Gustav.
"Ja und uns kann ja nichts entstellen, nicht, Bill?"
"Ich bin schöner."
"Du hörst mir gar nicht zu!"
"Ich bin trotzdem schöner."
Kopfschüttelnd beobachtete Gustav, wie Tom einen String in Bills Richtung schnippen ließ, dieser das Etikett begutachtete und ihn dann anzog. Er war so groß, dass Bill die Stretchbänder, die ihn an den Seiten zusammenhielten, unter dem Bund des Minirocks hervorziehen und verknoten musste, um ihn nicht wieder zu verlieren. "46", meinte er und warf sich in Positur, "ich werd mal Übergrößenmodel!"
"Ihr seid total neben der Spur, echt", schüttelte Gustav den Kopf, aber er ging in Georgs neu anschwellendem Gackern unter. Bill hatte seinen Rock gehoben, um Tom die pinke Blume zu zeigen, die das Stoffdreieck über seinem Schritt zierte. "Wunderschön", hauchte Tom und Georg erstickte. Fast.
no subject
Date: 2008-10-12 02:16 pm (UTC)Also mir hat beides sehr gut gefallen. Die erste Fassung fand ich ernsthafter und nachdenklicher und die zweite alberner, aber dafür wirklich lustig.
Spaß gemacht zu lesen haben sie beide. ^_^
Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich vermutlich die erste nehmen, weil das ein sehr schönes Gedankenporträt von Bills Innenleben war, und mir diese Nachdenklichkeit und Reflektion der Gesellschaft und sich selbst sehr gut gefallen hat.
Hab ich schon erwähnt, dass ich normalerweise gar kein TH lese? oo (Außer dass von meiner Freundin.) Aber dein Schreibstil und deine Art die Charaktere zu beschreiben gefällt mir wirklich unheimlich gut und es macht immer Spaß zu lesen.
Außerdem kann man mich mit Brüderkisten immer kriegen. *_*
no subject
Date: 2008-10-12 08:41 pm (UTC)die zwillinge im mädchenklamottendschungel war ja sehr reizend XD strapsteil...meine güte!
sehr hässliche unterwäsche in giftigen farben gibt es auch bei h&m
pink...mein zimmer ist zur zeit pink *lach*
du hast dir wirklich gedanken dazu gemacht...war damals wirklich blau die "mädchenfarbe"? man lernt nie aus...
lg