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[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Greif
Challenge: Romantik/Intimität - “Du bist wie ein Sohn / … für mich.” (für mich)
Fandom: IDOLiSH7
Charaktere / Pairing: Kujou Tenn, Yaotome Gaku // GakuTenn
Kommentar: … ich hab keine Ahnung, wie ich vorhin auf die Idee kam, aber…eh ja.
oh und warum hab ich gerade gewisse Kindheitserinnerungen von Tenn&Riku aufploppen??? o.o


enn war sich nicht wirklich sicher, wieso er sich gerade in einer Abstellkammer wiederfand und gegen die Tür gedrückt wurde, auch wenn er sagen musste, dass es mal eine neue, nicht unbedingt schlechte Erfahrung war. Immerhin war es nichts, was er erwartet hatte. Schon gar nicht, dass Gaku ihn in dem Moment so intensiv küsste, dass ihm eindeutig ein wenig schwummrig wurde.
Es sorgte dafür, dass er für einige Sekunden oder Minuten komplett vergaß, was vorher gewesen war oder wo sie waren, und er wünschte sich wirklich, dass sie nicht nur in einer Abstellkammer waren.
„Gaku“, flüsterte Tenn eindeutig außer Atem, nachdem sich sein Freund von ihm gelöst hatte und ihn so intensiv ansah, „was ... war das.“
„... Sorry“, flüsterte Gaku, drehte ein wenig seinen Kopf weg, auch wenn Tenn sah, das er rot geworden war, „ist bei dir alles okay?“
Tenn blinzelte mehr, bevor er doch langsam schmunzelte, schließlich eher das Gefühl hatte, als wenn er Lachen musste, weswegen er sich eine Hand vor den Mund hielt und nur leise kicherte. Es war so typisch für seinen Freund, dass er als Erstes darüber nachdachte, dass er ihn verletzt hatte oder zu heftig gewesen war. Dabei war Tenn nur überrascht und eigentlich wünschte er sich manchmal, dass Gaku ihn nicht nur so behandelte, als wenn er zerbrechlich wäre. Nicht, dass er es nicht liebte, aber er war immerhin nicht so zierlich und zerbrechlich, wie er wirkte oder aussah.
„Oh“, machte Tenn, als ihm wieder einfiel, was das alles vermutlich ausgelöst hatte, „du bist wie ein Sohn für mich; das war es, oder?“
Gaku verengte seine Augen, drückte seine Hände neben Tenn gegen die Tür. „Sag das nie wieder! Wie kommt er–“,
Tenn lächelte nur, küsste Gaku von sich aus kurz, legte eine Hand an dessen Wange. „Ich hätte nicht gedacht, dass er das zu mir sagt“, sagte er dann ein wenig seufzender. Noch dazu, wo sein eigener Sohn ebenfalls dort gewesen war. Noch dazu, wo Tenn wusste, wie angespannt das Verhältnis von Gaku und seinem Vater war.
„Lass uns von hier verschwinden“, brummte Gaku, öffnete die Tür und zog Tenn zu sich, wenn auch eindeutig sanfter, als die ganze Aktion davor gewesen war.
„Du hast mich quasi hierhin gezogen“, erwiderte Tenn kichernder, umschloss Gakus Hand mehr.
„Tut mir noch einmal leid, ich wollte dich nicht verletzen“, flüsterte er noch einmal, während sie durch die Gänge des Agenturgebäudes wanderten.
„Entschuldige dich nicht“, sagte Tenn eindeutig grummelig, „und hör auf, zu denken, du zerbrichst mich.“
„Aber–“, fing Gaku an, stoppte und drehte sich zu ihm, sah ihn ernster an, „du ...“,
„Ich hab meine Methoden, mich zu wehren, solltest du mir wirklich wehtun oder zu weit gehen“, sagte Tenn und verdrehte die Augen, trat zu ihm und küsste ihn dann erneut, bevor er sich so zu ihm streckte, dass er ihm eher ins Ohr flüstern konnte, „meine Eltern haben uns so einiges beigebracht, damit Riku und ich uns gegen aufdringliche Typen zur Wehr setzen können.“ Immerhin war das auch etwas, was er nicht so einfach in der Öffentlichkeit erzählen konnte, schließlich war das etwas, was seiner verbotenen Vergangenheit angehörte, von der niemand außer seinen Freunden wusste.

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