Smut/Kink - Nach vielen Jahren - für mich
Aug. 1st, 2025 09:23 pmTeam: Kobold
Challenge: Smut/Kink - Nach vielen Jahren - Für mich
Fandom: Blind ermittelt, Mord in Wien
Charaktere: Alexander Haller, Carl-Albrecht Nassau
Wörter: 1035
A/N: Spielt in diesem Setting. Leider war dann die Zeit zu Ende, aber den Rest des Abends krieg ich sicher noch bei einem anderen Prompt unter.
„Danke für den schönen Abend“, sagt Carl, als sie, wie er vermutet, vor Alex‘ Wohnhaus stehen und meint es auch so. Nach der kurzen, ersten Aufregung hatte es sich wirklich wie ein Abend unter alten Freunden angefühlt. Schnell waren sie im Restaurant ins Gespräch gekommen und Carl kann beim besten Willen nicht sagen, was er gegessen hat, außer dass es außerordentlich gut war, so sehr hat er die Zeit mit Alex genossen. Bestätigend drückt er Alex‘ Unterarm, lässt seine Hand dort einen Augenblick verweilen, weil er tief in seinem Inneren noch nicht möchte, dass sie wieder getrennte Wege gehen.
Alex zieht sich mit einer Hand die Sonnenbrille, die er bisher durchgehend getragen hat, ab, klappt sie routiniert zusammen und lässt sie in seiner Manteltasche verschwinden. Zum ersten Mal an diesem Tage kann Carl nun sein Gesicht so sehen, wie er es in Erinnerung hat, auch wenn das Alter seine Spuren hinterlassen hat. „Er muss noch nicht vorbei sein.“ Alex schlägt flatternd die Augen auf und Carls Herz flattert auf dieselbe Art und Weise bei dem Versprechen, das in dem Satz liegt. Schlagartig ist da wieder dieses Flirren zwischen ihnen, das er heute Morgen zum ersten Mal gespürt hat, als Alex‘ Hand seine berührt hat.
„Das wäre auch überaus betrüblich“, raunt er leise, weil er seiner Stimme gerade nicht traut und lässt seine Hand an Alex‘ Arm hinuntergleiten zu seinen Fingern, streicht langsam an ihnen entlang, jeder Kontakt von Haut an Haut elektrisch in seinem Blut.
„Das wäre es. Zweite Chancen sollte man nutzen.“ Alex lehnt sich zu ihm, ganz so, als wären sie zwei Magnete, die es zusammenzieht, langsam, aber unaufhaltsam. Alex‘ Nase streift sein Jochbein und sein Atem zittert, als er ein „Ja“, haucht und ihre Lippen fast aneinander streifen. „Küss mich bitte.“
So oft hat er es sich ausgemalt, Alex zu küssen. Mal wild, mal zart, mal übermütig und spielerisch, mal voller Hitze und Verlangen. Aber nichts hätte ihn auf die Realität vorbereiten können, in der Alex‘ Lippen tatsächlich auf seinen liegen und das hohe, erleichterte Seufzen aus seiner Kehle kommt und nicht aus Carls und Carl werden die Knie weich.
Er umfasst Alex‘ Gesicht wie einen Kelch, fährt ihm mit den Daumen über die Wangen und küsst ihm durstig jeden Laut von den Lippen. Alex‘ Hände legen sich auf seinen Rücken, halten ihn fest und er erwidert den Kuss mit derselben Dringlichkeit, als wäre nichts anderes auf der Welt von Relevanz.
Wie Alex es schafft, den Schlüssel aus seiner Manteltasche zu ziehen, die Tür aufzuschließen, sie durch das Stiegenhaus und in seine Wohnung zu choreografieren und das ohne etwas sehen zu können, aber ihn weiterhin kunstfertig und sinnesraubend zu küssen, wird für immer ein Rätsel für Carl bleiben.
Alex‘ Mantel landet hinter der Wohnungstür auf dem Boden und er selbst mit dem Rücken an der Tür und Alex‘ Körper an seinen gepresst. Hitze sammelt sich in seinem Inneren, pumpt im Gleichtakt mit seinem Herzschlag durch seine Adern und er spürt die Wärme auf seinen Wangen und in ihren atemlosen Küssen. Alex schiebt seine Hände unter sein Jackett und unter einem frustrierten Schnauben öffnen sie zusammen die Knöpfe seiner Weste, selbst mit vier ungeduldigen Händen geht es schnell und endlichen ziehen Alex‘ Hände Bahnen über seinen Oberkörper. Carl stöhnt kehlig und spürt nur allzu deutlich die Reaktion seines Körpers auf Alex‘ Begehren. Er ist hart, verdammt hart. Alex scheint es auch zu bemerken, denn er schiebt ihm den Oberschenkel zwischen die Beine und Carl bliebt die Luft weg, so gut ist der Druck gegen seinen Schritt.
Es ist besser als jeder Traum, als jede nächtliche Fantasie der letzten Jahrzehnte und es reißt gewaltvoll an der Tür, die so lange fest verschlossen war und seit heute einen Spalt offen steht. All die angestauten Hormone brechen sich mit einem Mal Bahn, fluten seine Blutbahn, dass es ihm schwindelig und heiß wie im Fieber wird.
Er will mehr, mehr, mehr, sagt es vielleicht auch laut. Er ist so von Sinnen, dass er im ersten Moment überhaupt nicht bemerkt, dass es vorbei ist, bevor es richtig begonnen hat, aber dann trifft ihn die Erkenntnis wie ein Schlag. Er ist in seine Hose gekommen wie ein triebgesteuerter Teenager.
Ihm sinkt der Magen. Ruckartig macht er sich von Alex los, der überhaupt nicht versteht, was mit ihm los ist und ihn nur verwirrt und mit sehr roten Lippen ansieht. Carl wendet den Blick ab.
„Alex. Sorry, ich … das“, würgt er atemlos hervor und er weiß nicht, was ekliger ist, die brennende Scham oder seine nass-warme Unterhose, die an seiner Haut klebt.
„Was ist los?“ Alex‘ ehrlich besorgte Stimme macht es nicht besser, auch nicht, dass er ihm eine tastende Hand auf die Schulter legt, die Carl am liebsten abschütteln würde.
Carl reibt sich mit einem frustrierten Stöhnen über das Gesicht und bei Gott! dankenswerterweise fällt bei Alex der Groschen.
„Oh“, kommt es ihm trotzdem über die Lippen und bitte, bitte kein Mitleid. „Das Bad ist da drüben. Welche Größe trägst du?“
„Ach, du hast Auswahl?“, bringt er mit dem letzten Bisschen Selbstironie über die Lippen.
„Nein.“
Das Wort bleibt einen Moment zwischen ihnen stehen, dann bricht ein prustendes Lachen erst aus Alex, dann auch aus Carl heraus und er schöpft Hoffnung, den Abend nicht vollständig ruiniert zu haben.
Storchenbeinig steigt er aus seiner Anzughose und seiner Unterhose, vermeidet es sein Missgeschick all zu genau im Licht des Badezimmers zu besehen und wäscht sich zügig zwischen den Beinen und spritzt sich gleich auch etwas Wasser ins Gesicht, was leider nicht gegen die hektischen roten Flecken auf seiner Haut hilft. So unangenehm ihm der Gedanke ist, beruhigt es ihn ein wenig, dass Alex ihn nicht sehen kann. Mit einem letzten Blick in den Spiegel strafft er die Schultern und macht sich bereit dafür höflich, aber bestimmt vor die Tür gesetzt zu werden.
Zu seiner Überraschung läuft leiser, geschmackvoller Jazz, als er auf der Suche nach Alex ins Wohnzimmer tritt.
„Vodka Soda oder Gin Tonic? Was anderes kann ich dir gerade nicht anbieten“, begrüßt ihn Alex und deutet auf die Flaschen auf dem Bartcart vor sich.
„Vodka Soda“, antwortet Carl überrumpelt und wischt sich die feuchten Handflächen an der Hose ab, bevor er Alex das Glas aus der Hand nimmt. „Danke.“
Challenge: Smut/Kink - Nach vielen Jahren - Für mich
Fandom: Blind ermittelt, Mord in Wien
Charaktere: Alexander Haller, Carl-Albrecht Nassau
Wörter: 1035
A/N: Spielt in diesem Setting. Leider war dann die Zeit zu Ende, aber den Rest des Abends krieg ich sicher noch bei einem anderen Prompt unter.
„Danke für den schönen Abend“, sagt Carl, als sie, wie er vermutet, vor Alex‘ Wohnhaus stehen und meint es auch so. Nach der kurzen, ersten Aufregung hatte es sich wirklich wie ein Abend unter alten Freunden angefühlt. Schnell waren sie im Restaurant ins Gespräch gekommen und Carl kann beim besten Willen nicht sagen, was er gegessen hat, außer dass es außerordentlich gut war, so sehr hat er die Zeit mit Alex genossen. Bestätigend drückt er Alex‘ Unterarm, lässt seine Hand dort einen Augenblick verweilen, weil er tief in seinem Inneren noch nicht möchte, dass sie wieder getrennte Wege gehen.
Alex zieht sich mit einer Hand die Sonnenbrille, die er bisher durchgehend getragen hat, ab, klappt sie routiniert zusammen und lässt sie in seiner Manteltasche verschwinden. Zum ersten Mal an diesem Tage kann Carl nun sein Gesicht so sehen, wie er es in Erinnerung hat, auch wenn das Alter seine Spuren hinterlassen hat. „Er muss noch nicht vorbei sein.“ Alex schlägt flatternd die Augen auf und Carls Herz flattert auf dieselbe Art und Weise bei dem Versprechen, das in dem Satz liegt. Schlagartig ist da wieder dieses Flirren zwischen ihnen, das er heute Morgen zum ersten Mal gespürt hat, als Alex‘ Hand seine berührt hat.
„Das wäre auch überaus betrüblich“, raunt er leise, weil er seiner Stimme gerade nicht traut und lässt seine Hand an Alex‘ Arm hinuntergleiten zu seinen Fingern, streicht langsam an ihnen entlang, jeder Kontakt von Haut an Haut elektrisch in seinem Blut.
„Das wäre es. Zweite Chancen sollte man nutzen.“ Alex lehnt sich zu ihm, ganz so, als wären sie zwei Magnete, die es zusammenzieht, langsam, aber unaufhaltsam. Alex‘ Nase streift sein Jochbein und sein Atem zittert, als er ein „Ja“, haucht und ihre Lippen fast aneinander streifen. „Küss mich bitte.“
So oft hat er es sich ausgemalt, Alex zu küssen. Mal wild, mal zart, mal übermütig und spielerisch, mal voller Hitze und Verlangen. Aber nichts hätte ihn auf die Realität vorbereiten können, in der Alex‘ Lippen tatsächlich auf seinen liegen und das hohe, erleichterte Seufzen aus seiner Kehle kommt und nicht aus Carls und Carl werden die Knie weich.
Er umfasst Alex‘ Gesicht wie einen Kelch, fährt ihm mit den Daumen über die Wangen und küsst ihm durstig jeden Laut von den Lippen. Alex‘ Hände legen sich auf seinen Rücken, halten ihn fest und er erwidert den Kuss mit derselben Dringlichkeit, als wäre nichts anderes auf der Welt von Relevanz.
Wie Alex es schafft, den Schlüssel aus seiner Manteltasche zu ziehen, die Tür aufzuschließen, sie durch das Stiegenhaus und in seine Wohnung zu choreografieren und das ohne etwas sehen zu können, aber ihn weiterhin kunstfertig und sinnesraubend zu küssen, wird für immer ein Rätsel für Carl bleiben.
Alex‘ Mantel landet hinter der Wohnungstür auf dem Boden und er selbst mit dem Rücken an der Tür und Alex‘ Körper an seinen gepresst. Hitze sammelt sich in seinem Inneren, pumpt im Gleichtakt mit seinem Herzschlag durch seine Adern und er spürt die Wärme auf seinen Wangen und in ihren atemlosen Küssen. Alex schiebt seine Hände unter sein Jackett und unter einem frustrierten Schnauben öffnen sie zusammen die Knöpfe seiner Weste, selbst mit vier ungeduldigen Händen geht es schnell und endlichen ziehen Alex‘ Hände Bahnen über seinen Oberkörper. Carl stöhnt kehlig und spürt nur allzu deutlich die Reaktion seines Körpers auf Alex‘ Begehren. Er ist hart, verdammt hart. Alex scheint es auch zu bemerken, denn er schiebt ihm den Oberschenkel zwischen die Beine und Carl bliebt die Luft weg, so gut ist der Druck gegen seinen Schritt.
Es ist besser als jeder Traum, als jede nächtliche Fantasie der letzten Jahrzehnte und es reißt gewaltvoll an der Tür, die so lange fest verschlossen war und seit heute einen Spalt offen steht. All die angestauten Hormone brechen sich mit einem Mal Bahn, fluten seine Blutbahn, dass es ihm schwindelig und heiß wie im Fieber wird.
Er will mehr, mehr, mehr, sagt es vielleicht auch laut. Er ist so von Sinnen, dass er im ersten Moment überhaupt nicht bemerkt, dass es vorbei ist, bevor es richtig begonnen hat, aber dann trifft ihn die Erkenntnis wie ein Schlag. Er ist in seine Hose gekommen wie ein triebgesteuerter Teenager.
Ihm sinkt der Magen. Ruckartig macht er sich von Alex los, der überhaupt nicht versteht, was mit ihm los ist und ihn nur verwirrt und mit sehr roten Lippen ansieht. Carl wendet den Blick ab.
„Alex. Sorry, ich … das“, würgt er atemlos hervor und er weiß nicht, was ekliger ist, die brennende Scham oder seine nass-warme Unterhose, die an seiner Haut klebt.
„Was ist los?“ Alex‘ ehrlich besorgte Stimme macht es nicht besser, auch nicht, dass er ihm eine tastende Hand auf die Schulter legt, die Carl am liebsten abschütteln würde.
Carl reibt sich mit einem frustrierten Stöhnen über das Gesicht und bei Gott! dankenswerterweise fällt bei Alex der Groschen.
„Oh“, kommt es ihm trotzdem über die Lippen und bitte, bitte kein Mitleid. „Das Bad ist da drüben. Welche Größe trägst du?“
„Ach, du hast Auswahl?“, bringt er mit dem letzten Bisschen Selbstironie über die Lippen.
„Nein.“
Das Wort bleibt einen Moment zwischen ihnen stehen, dann bricht ein prustendes Lachen erst aus Alex, dann auch aus Carl heraus und er schöpft Hoffnung, den Abend nicht vollständig ruiniert zu haben.
Storchenbeinig steigt er aus seiner Anzughose und seiner Unterhose, vermeidet es sein Missgeschick all zu genau im Licht des Badezimmers zu besehen und wäscht sich zügig zwischen den Beinen und spritzt sich gleich auch etwas Wasser ins Gesicht, was leider nicht gegen die hektischen roten Flecken auf seiner Haut hilft. So unangenehm ihm der Gedanke ist, beruhigt es ihn ein wenig, dass Alex ihn nicht sehen kann. Mit einem letzten Blick in den Spiegel strafft er die Schultern und macht sich bereit dafür höflich, aber bestimmt vor die Tür gesetzt zu werden.
Zu seiner Überraschung läuft leiser, geschmackvoller Jazz, als er auf der Suche nach Alex ins Wohnzimmer tritt.
„Vodka Soda oder Gin Tonic? Was anderes kann ich dir gerade nicht anbieten“, begrüßt ihn Alex und deutet auf die Flaschen auf dem Bartcart vor sich.
„Vodka Soda“, antwortet Carl überrumpelt und wischt sich die feuchten Handflächen an der Hose ab, bevor er Alex das Glas aus der Hand nimmt. „Danke.“