Nur ein Spielchen
Oct. 11th, 2008 04:14 pmChallenge:#3 "Wie der Mond im Nebel", nicht ganz so wörtlich, fürchte ich.
Fandom: Original (Jana und ihr Herzbube, wenn man es so nennen kann)
Wörter: 399
Warnung: Gewalt und ein nicht ganz so alltäglicher sexueller Kink
Anmerkung: Eigentlich eher ein Experiment mit Metaphern (vielleicht ist es doch zu dick aufgetragen)
Sie liefen auf der rechten Straßenseite durch die junge Nacht.
Im Nebel der Wolken wiegte sich vergnügt der Mond, so schien es, wie ein Mensch kurz vor dem Einschlafen. Milchig weiß durchzog sein Licht die Umgebung.
Sie hielten Händchen, als ihnen beiden diese fünf halbstarken Kerle entgegenkamen. Samstagabend, vielleicht ein bisschen Alkohol, vielleicht ein bisschen zuviel Frust.
Die perfekte Mischung, dachte sie.
Sie stupste ihn leicht an, federleicht und zärtlich;
„Pass auf, die sehen nach schlechter Laune aus.“
Er nickte und drückte ihre Hand fester. Ein Händedruck, der sagte `Lass uns einfach nur vorbeigehen, dann gibt´s doch kein Problem.´
Dann liefen sie an den Jungen vorbei und es geschah wirklich nichts. Ihr Herz klopfte wild gegen die Brust, ihr Atem verspannte sich bis sie spürte, wie der Sauerstoff in ihrem Blut zu zittern begann. Doch es passierte nichts.
Gar nichts.
Der Mond saß im Nebelschleier und seufzte ein klein wenig enttäuscht.
Das Mädchen fand einen Kiesel, drückte den Fuß darauf und kickte den Stein nach hinten.
Es brauchte erst das, bis sich die Kerle hinter ihnen umdrehten und anfingen, wütend loszubrüllen.
„Ich hab doch nichts gemacht!“, flüsterte sie mit blutleeren Lippen, als die Halbstarken eine Entschuldigung forderten und versteckte sich hinter dem Jungen.
„Beschütze mich!“
Also packten sie ihren Freund.
Samstagabends mitten auf der Straße mit vor Wut und Alkohol hochroten Gesichtern.
Das Mädchen stand zitternd neben der Meute und betrachtete, wie sie den Jungen zu Boden traten, mit Fäusten malträtierten, an seinen Armen herumauskugelten.
Ihr schlug das Herz bis zum Hals. Das Beben wurde stärker, heftiger. Sie presste die Lippen zusammen, bis ihr Mund ein dünner, hellrosa Strich wurde.
Er seufzte und ächzte unter den Schlägen.
Als sie fertig waren und davonstolzierten, weinte er vor Schmerz.
Seine Jacke war zerrissen, sein Gesicht blutig und blau.
Sie beugte sich über ihn und nahm ihn in die Arme.
„Mein Armer...“, flüsterte sie mit zitterndem Atem, fühlte seinen holprigen Puls, die Angst und den Schock in seinen Gliedern, ganz nahe, ganz frisch.
„Mein Armer, es tut mir so Leid!“
Dann leckte sie seine Tränen von den Wangen, fasste nach seiner Hand und führte sie zwischen ihre Beine unter ihren Rock.
Er schluchzte verwirrt und versuchte, etwas zu sagen.
Ihr Atem zitterte vor Erregung.
„Komm schon!“, keuchte sie, mit dem Geschmack seines Blutes auf der Zunge.
Ein perfektes kleines Vorspielchen.
Der Mond lag in den Wolken und kotzte Nebel auf die Straße.
Fandom: Original (Jana und ihr Herzbube, wenn man es so nennen kann)
Wörter: 399
Warnung: Gewalt und ein nicht ganz so alltäglicher sexueller Kink
Anmerkung: Eigentlich eher ein Experiment mit Metaphern (vielleicht ist es doch zu dick aufgetragen)
Sie liefen auf der rechten Straßenseite durch die junge Nacht.
Im Nebel der Wolken wiegte sich vergnügt der Mond, so schien es, wie ein Mensch kurz vor dem Einschlafen. Milchig weiß durchzog sein Licht die Umgebung.
Sie hielten Händchen, als ihnen beiden diese fünf halbstarken Kerle entgegenkamen. Samstagabend, vielleicht ein bisschen Alkohol, vielleicht ein bisschen zuviel Frust.
Die perfekte Mischung, dachte sie.
Sie stupste ihn leicht an, federleicht und zärtlich;
„Pass auf, die sehen nach schlechter Laune aus.“
Er nickte und drückte ihre Hand fester. Ein Händedruck, der sagte `Lass uns einfach nur vorbeigehen, dann gibt´s doch kein Problem.´
Dann liefen sie an den Jungen vorbei und es geschah wirklich nichts. Ihr Herz klopfte wild gegen die Brust, ihr Atem verspannte sich bis sie spürte, wie der Sauerstoff in ihrem Blut zu zittern begann. Doch es passierte nichts.
Gar nichts.
Der Mond saß im Nebelschleier und seufzte ein klein wenig enttäuscht.
Das Mädchen fand einen Kiesel, drückte den Fuß darauf und kickte den Stein nach hinten.
Es brauchte erst das, bis sich die Kerle hinter ihnen umdrehten und anfingen, wütend loszubrüllen.
„Ich hab doch nichts gemacht!“, flüsterte sie mit blutleeren Lippen, als die Halbstarken eine Entschuldigung forderten und versteckte sich hinter dem Jungen.
„Beschütze mich!“
Also packten sie ihren Freund.
Samstagabends mitten auf der Straße mit vor Wut und Alkohol hochroten Gesichtern.
Das Mädchen stand zitternd neben der Meute und betrachtete, wie sie den Jungen zu Boden traten, mit Fäusten malträtierten, an seinen Armen herumauskugelten.
Ihr schlug das Herz bis zum Hals. Das Beben wurde stärker, heftiger. Sie presste die Lippen zusammen, bis ihr Mund ein dünner, hellrosa Strich wurde.
Er seufzte und ächzte unter den Schlägen.
Als sie fertig waren und davonstolzierten, weinte er vor Schmerz.
Seine Jacke war zerrissen, sein Gesicht blutig und blau.
Sie beugte sich über ihn und nahm ihn in die Arme.
„Mein Armer...“, flüsterte sie mit zitterndem Atem, fühlte seinen holprigen Puls, die Angst und den Schock in seinen Gliedern, ganz nahe, ganz frisch.
„Mein Armer, es tut mir so Leid!“
Dann leckte sie seine Tränen von den Wangen, fasste nach seiner Hand und führte sie zwischen ihre Beine unter ihren Rock.
Er schluchzte verwirrt und versuchte, etwas zu sagen.
Ihr Atem zitterte vor Erregung.
„Komm schon!“, keuchte sie, mit dem Geschmack seines Blutes auf der Zunge.
Ein perfektes kleines Vorspielchen.
Der Mond lag in den Wolken und kotzte Nebel auf die Straße.