Team: Kobold
Challenge: Hurt/Comfort - "Was brauchst du?" - Für mich
Fandom: Blind ermittelt
Charaktere: Niko & Alex
Wörter: 760
A/N: Teil 2 zu "Notfall"
Alex wacht in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages auf, aber schon als die Nachtschwester Niko gefunden und ihn in Alex‘ Zimmer gebracht hat, schläft er bereits wieder. Blass ist er, sodass sich der Bartschatten, den kaum je jemand zu Gesicht bekommt, sich dunkel abzeichnet. Aber immerhin steckt kein Schlauch in seinem Hals, nur zwei Zugänge und irgendein rotleuchtender Clip an seinem Zeigefinger und das leise, regelmäßige Piepen der Monitore neben dem Bett, die gleichmäßige Linien zeichnen.
„Machen Sie sich keine Sorgen“, versichert ihm die Nachtschwester. „Und halten Sie ihn wach, wenn er das nächste Mal aufwacht.“
„Alles klar.“ Nikos Stimme klingt heiser und er muss sich räuspern, aber die Nachtschwester ist schon wieder raus aus dem Raum. Mit einem Seufzen zieht Niko einen Stuhl an das Bett, der deutlich bequemer ist, als die draußen auf dem Flur, Alex‘ Privatversicherung sei Dank.Niko greift nach Alex‘ zugangsfreier Hand, nimmt sie zwischen seine. Ein bisschen Wärme hat schon immer gut getan und gerade ist es das Einzige, das er für Alex tun kann. Über diesem Gedanken muss er eingeschlafen sein, denn plötzlich bewegen sich Alex‘ Finger zwischen seinen und Niko schreckt hoch.
„Alex“, bringt er erstickt hervor, hebt dessen Hand an seine Wange, zitternde Finger auf seiner Haut, die sich erst entspannen, als sie seinen Bart ertasten. „Hey, ich bin’s, Niko“, sagt er leise und hält Alex‘ Hand an seiner Wange fest, gibt ihm einen Ankerpunkt in der ungewohnten Umgebung des Krankenzimmers. „Du bist im Krankenhaus, dich … du- wurdest angegriffen.“ Niko setzt sich mit klopfendem Herzen auf, hält immer noch Alex‘ Hand in seiner. Alex blinzelt orientierungslos, sein Blick zuckt durch den Raum und der Griff um Nikos Finger wird fester.
„Niko“, bringt er leise und kratzig hervor und Niko greift zurück. Ich bin da.
Als er einen Pfleger und der einen Arzt geholt hat, nachdem Alex ihm versichert hat, dass er kurz alleine bleiben kann, mit so viel Nachdruck, dass Niko grinsen musste und der Knoten in seiner Brust nicht mehr ganz so eng geschnürt war, und wieder zurück kommt, sitzt Alex deutlich wacher und aufrecht im Bett und verzieht das Gesicht über der Tasse, die er in der Hand hält.
„Kräutertee“, sagt er ohne Einleitung und aus Niko bricht ein Lachen hervor, wenn das Alex‘ größte Sorge ist.
„Sobald sie die Drainage gezogen haben, lassen sie mich nach Hause. Übermorgen spätestens“, erläutert Alex und mehr möchte Niko in diesem Moment auch nicht über die Verletzung wissen, wenn Alex bis auf den Kräutertee in so guter Verfassung ist.
„Brauchst du was?“, fragt Niko, weil er sich nicht vorstellen kann, dass das Krankenhaushemd angenehm auf Alex‘ Haut ist und er keine Ahnung hat, wo Alex‘ Kleider sind, nur die Schuhe hat er bisher gefunden.
Also steht er, nachdem er sich versichert hat, dass er ihn wirklich allein lassen kann, in Alex‘ Wohnung und atmet tief durch, als er das Schlafzimmer betritt. Er kennt die Wohnung in und auswendig, aber alleine hier zu sein und sich durch Alex‘ Kleiderschrank zu wühlen, lässt seinen Nacken seltsam kribbeln. Natürlich findet er nichts verbotenes, nur eine Menge exakt gleicher Unterhosen und Socken, die er für die nächsten Tage abzählt und zwei Tai-Chi Anzüge. Alex wird sich nur schwer etwas über den Kopf ziehen können. Als er auf ein höheres Regalbrett greift, muss Niko das Gesicht verziehen, als er sich selbst riecht, also macht er kurzen Prozess, zieht sich sein T-Shirt aus und eines von Alex‘ über, das weich und wohlriechend auf seiner Haut liegt.
Im Bad fischt er Alex‘ Seife aus der Dusche und bedient sich selbst am Deo, steckt auch das und das edel aussehende Rasurset ein, weil er weiß, dass Alex es nicht mag, wenn ihm der Bart wächst. Am Sofa findet er Ladekabel und Kopfhörer und stopft alles zusammen in die Tüte vom Billa, die er in der Küche findet. So sollte es passen.
Auf dem Weg zurück ins Krankenhaus kauft er zwei Kaffee und Mandelcroissants, weil er Alex‘ Meinung zum Krankenhausessen schon im Ohr hat. Umständlich öffnet er die Tür zu Alex‘ Zimmer, lässt die Tüte ans Fußende des Betts fallen und stellt die Kaffees auf dem Tischchen daneben ab.
„Aaah Kaffee und Croissants!“, freut sich Alex und Niko möchte sich für seinen Einfall auf die Schulter klopfen. „Das ist es, was der Genesung zuträgt und nicht dieses Abwaschwasser!“
„Ganz meine Meinung“, lacht Niko und reicht Alex einen der Becher in die ausgestreckte Hand. „Brauchst du sonst noch was?“
Alex nimmt einen genussvollen Schluck und Niko spürt seine Aufmerksamkeit ganz auf sich. „Ich glaube, ich könnte meine Augen hier gut gebrauchen.“
Challenge: Hurt/Comfort - "Was brauchst du?" - Für mich
Fandom: Blind ermittelt
Charaktere: Niko & Alex
Wörter: 760
A/N: Teil 2 zu "Notfall"
Alex wacht in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages auf, aber schon als die Nachtschwester Niko gefunden und ihn in Alex‘ Zimmer gebracht hat, schläft er bereits wieder. Blass ist er, sodass sich der Bartschatten, den kaum je jemand zu Gesicht bekommt, sich dunkel abzeichnet. Aber immerhin steckt kein Schlauch in seinem Hals, nur zwei Zugänge und irgendein rotleuchtender Clip an seinem Zeigefinger und das leise, regelmäßige Piepen der Monitore neben dem Bett, die gleichmäßige Linien zeichnen.
„Machen Sie sich keine Sorgen“, versichert ihm die Nachtschwester. „Und halten Sie ihn wach, wenn er das nächste Mal aufwacht.“
„Alles klar.“ Nikos Stimme klingt heiser und er muss sich räuspern, aber die Nachtschwester ist schon wieder raus aus dem Raum. Mit einem Seufzen zieht Niko einen Stuhl an das Bett, der deutlich bequemer ist, als die draußen auf dem Flur, Alex‘ Privatversicherung sei Dank.Niko greift nach Alex‘ zugangsfreier Hand, nimmt sie zwischen seine. Ein bisschen Wärme hat schon immer gut getan und gerade ist es das Einzige, das er für Alex tun kann. Über diesem Gedanken muss er eingeschlafen sein, denn plötzlich bewegen sich Alex‘ Finger zwischen seinen und Niko schreckt hoch.
„Alex“, bringt er erstickt hervor, hebt dessen Hand an seine Wange, zitternde Finger auf seiner Haut, die sich erst entspannen, als sie seinen Bart ertasten. „Hey, ich bin’s, Niko“, sagt er leise und hält Alex‘ Hand an seiner Wange fest, gibt ihm einen Ankerpunkt in der ungewohnten Umgebung des Krankenzimmers. „Du bist im Krankenhaus, dich … du- wurdest angegriffen.“ Niko setzt sich mit klopfendem Herzen auf, hält immer noch Alex‘ Hand in seiner. Alex blinzelt orientierungslos, sein Blick zuckt durch den Raum und der Griff um Nikos Finger wird fester.
„Niko“, bringt er leise und kratzig hervor und Niko greift zurück. Ich bin da.
Als er einen Pfleger und der einen Arzt geholt hat, nachdem Alex ihm versichert hat, dass er kurz alleine bleiben kann, mit so viel Nachdruck, dass Niko grinsen musste und der Knoten in seiner Brust nicht mehr ganz so eng geschnürt war, und wieder zurück kommt, sitzt Alex deutlich wacher und aufrecht im Bett und verzieht das Gesicht über der Tasse, die er in der Hand hält.
„Kräutertee“, sagt er ohne Einleitung und aus Niko bricht ein Lachen hervor, wenn das Alex‘ größte Sorge ist.
„Sobald sie die Drainage gezogen haben, lassen sie mich nach Hause. Übermorgen spätestens“, erläutert Alex und mehr möchte Niko in diesem Moment auch nicht über die Verletzung wissen, wenn Alex bis auf den Kräutertee in so guter Verfassung ist.
„Brauchst du was?“, fragt Niko, weil er sich nicht vorstellen kann, dass das Krankenhaushemd angenehm auf Alex‘ Haut ist und er keine Ahnung hat, wo Alex‘ Kleider sind, nur die Schuhe hat er bisher gefunden.
Also steht er, nachdem er sich versichert hat, dass er ihn wirklich allein lassen kann, in Alex‘ Wohnung und atmet tief durch, als er das Schlafzimmer betritt. Er kennt die Wohnung in und auswendig, aber alleine hier zu sein und sich durch Alex‘ Kleiderschrank zu wühlen, lässt seinen Nacken seltsam kribbeln. Natürlich findet er nichts verbotenes, nur eine Menge exakt gleicher Unterhosen und Socken, die er für die nächsten Tage abzählt und zwei Tai-Chi Anzüge. Alex wird sich nur schwer etwas über den Kopf ziehen können. Als er auf ein höheres Regalbrett greift, muss Niko das Gesicht verziehen, als er sich selbst riecht, also macht er kurzen Prozess, zieht sich sein T-Shirt aus und eines von Alex‘ über, das weich und wohlriechend auf seiner Haut liegt.
Im Bad fischt er Alex‘ Seife aus der Dusche und bedient sich selbst am Deo, steckt auch das und das edel aussehende Rasurset ein, weil er weiß, dass Alex es nicht mag, wenn ihm der Bart wächst. Am Sofa findet er Ladekabel und Kopfhörer und stopft alles zusammen in die Tüte vom Billa, die er in der Küche findet. So sollte es passen.
Auf dem Weg zurück ins Krankenhaus kauft er zwei Kaffee und Mandelcroissants, weil er Alex‘ Meinung zum Krankenhausessen schon im Ohr hat. Umständlich öffnet er die Tür zu Alex‘ Zimmer, lässt die Tüte ans Fußende des Betts fallen und stellt die Kaffees auf dem Tischchen daneben ab.
„Aaah Kaffee und Croissants!“, freut sich Alex und Niko möchte sich für seinen Einfall auf die Schulter klopfen. „Das ist es, was der Genesung zuträgt und nicht dieses Abwaschwasser!“
„Ganz meine Meinung“, lacht Niko und reicht Alex einen der Becher in die ausgestreckte Hand. „Brauchst du sonst noch was?“
Alex nimmt einen genussvollen Schluck und Niko spürt seine Aufmerksamkeit ganz auf sich. „Ich glaube, ich könnte meine Augen hier gut gebrauchen.“
no subject
Date: 2025-07-28 08:00 pm (UTC)und Niko greift zurück. Ich bin da.
🫠🫠
Und Kräutertee. Der Ärmste 😞
„Ich glaube, ich könnte meine Augen hier gut gebrauchen.“ (null)
Awwwwww. Ich liebe es
no subject
Date: 2025-07-28 08:07 pm (UTC)no subject
Date: 2025-08-01 08:56 am (UTC)🥹🥹🥹
Alex nimmt einen genussvollen Schluck und Niko spürt seine Aufmerksamkeit ganz auf sich. „Ich glaube, ich könnte meine Augen hier gut gebrauchen.“
AWWWWWWWWW 🥹