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Team: Greif
Challenge: Wetterphänomene - Nebel (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Schul AU)
Charaktere / Pairings: Isumi Haruka, Nanase Tenn
Kommentar: [Part 1] - [Part 2] - sort-of Part 3 hier - [Part 4] - [Part 5] - [Part 6] - [Part 7] - [Part 8] - [Part 9] - [Part 10] - [Part 11] - [Part 12] - [Part 13]


„Tenn-senpai?“
Haruka war sich nicht sicher, ob er überhaupt anfangen sollte, erneut zu sprechen, während er Tenn langsam folgte.
Er war sich ja nicht einmal sicher, wieso er Tenn überhaupt noch folgte, da er immer mehr das Gefühl hatte, dass es viel zu unheimlich war.
Vielleicht hätte er sich doch Riku anschließen sollen? Andererseits hatte es sich besser angefühlt, nicht mit Riku, Tamaki und Iori irgendwelchen gruseligen Geschichten nachzugehen.
„Es ist alles in Ordnung, Isumi“, sagte Tenn nach einem Moment der Stille, während er weiter durch den Gang ging.
Bildete sich Haruka das eigentlich ein oder wurde es nur immer nebeliger um sie herum?
Er stolperte geradezu gegen Tenn, als er kurz darauf sah, dass sein Senpai stehen geblieben war und einfach nur vor sich sah. „Tenn-senpai?“
Tenn antwortete nicht oder nahm eventuell auch gar nicht wahr, dass Haruka ihn angesprochen hatte, während er einfach nur vor sich sah.
Auch wenn sich Haruka fragte, wohin genau er so zielgerichtet sah, da er vor ihnen nur einen viel zu dichten Nebel erkannte. Was war das hier? Waren sie wirklich immer noch in ihrer Schule?
Wer ist das?“, hörte Haruka eine Stimme, die ihn mehr als zusammenzucken ließ, während er sich einfach nur an Tenn festklammerte.
„Ein Kouhai, der mich begleitet“, sagte Tenn nur ruhiger zurück, während er nicht einmal irgendein Anzeichen zeigte, dass ihn das alles beunruhigte.
Interessant“, hörte Haruka erneut diese Stimme, diesmal so dicht an seinem Ohr, dass er bemerkte, wie sehr sie Tenn ähnelte.
„Du brauchst keine Angst zu haben, Isumi“, sagte Tenn bei ihm ruhiger, auch vermutlich, weil sich Haruka so heftig an ihn gedrückt hatte.
Was machte er hier eigentlich, sich so sehr an seinen Senpai zu drücken? „Ich hab keine Angst, Tenn-senpai“, erwiderte er daraufhin, auch wenn er sich weiterhin nicht von ihm entfernte. Er wünschte sich gerade nur, dass er in seinem Zuhause in seinem kuscheligen Bett liegen konnte.
Du hast etwas an dir, Tenn“, drang diese Stimme erneut zu ihnen, „ich würde dich echt gerne noch viel mehr kennenlernen.
Tenn lächelte einfach nur, während er weiterhin eher in den Nebel vor sich blickte. „Wenn ich länger hierbleibe, sorgt es dafür, dass sich meine Familie Sorgen um mich macht.“
Ich weiß. Dein Zwillingsbruder“, drang diese Stimme erneut zu ihnen, „ihr habt eine bemerkenswerte Verbindung. Aber nicht nur das ... auch zu deinen Freunden ...
Tenn lächelte einfach nur in den Nebel hinein, während sich dieser langsam auflöste und die Stimme um sie ebenfalls leiser wurde und schließlich ganz verblasste.
Nur langsam sah Tenn zur Seite, versuchte einen Blick auf seinen Kouhai zu erhaschen, der sich immer noch an ihn geklammert hatte. „Isumi? Keine Sorge, er ist weg und niemand außer uns ist hier.“
„Was–“, fing Haruka an, weitete seine Augen, machte einen Schritt von Tenn weg, „ich hatte keine Angst, okay?! Nur ... was war ... das ...“
Tenn gab nur ein leises Lachen von sich, bewegte eine Hand vor sein Gesicht, um es etwas zu verdecken. „Nur ein ... Freund.“
Haruka starrte ihn an, auch wenn er nicht wusste, was er darauf erwidern sollte. Erst recht, wo Tenn dieses ‚Freund‘ so irritierend betont hatte. Warum hatte er nur immer mehr das Gefühl, dass Tenn eindeutig unheimlicher war, als er normalerweise den Anschein machte?

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