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Team: Greif
Challenge: Angst - der letzte Tag (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (CanonDiv/ Assassinen AU?)
Charaktere / Pairings: Nanase Tenn, Yaotome Gaku
Kommentar: Ich weiß nicht, wo die Idee herkam (Ich hab vermutlich zu viel “Escape from now”(TRIGGER) gehört) …aber ja… so versuche ich jetzt diese Ideen mit Prompts schon mal etwas abzudecken, um danach vielleicht zu wissen, was genau das wird XD


Er fühlte sich ausgelaugt und müde und dennoch konnte er nicht schlafen und stand einfach nur auf dem Balkon, der an sein Zimmer angrenzte und blickte in den Nachthimmel.
Es war der letzte Tag, den er in diesem Haus verbringen würde.
Er drehte seinen Kopf etwas zur Seite, sah halb auf die schlafende Gestalt seines Zwillingsbruders, bevor er wieder seufzte und einfach nur nach vorne sah.
Manchmal fragte sich Tenn, ob er nicht einfach von jemandem hier rausgeholt werden konnte, um allem zu entfliehen, aber das war alles nur ein Wunschgedanke, der sich eh nicht erfüllte.
Vermutlich hatte er Riku in letzter Zeit zu viele Märchen erzählt, dass er sich wünschte, dass ihn jemand retten kam, bevor er in die Kujou-Familie heiraten würde.
Das Einzige, was er von dem Jungen wusste, den er heiraten sollte, war der Name. Haruka. Er hatte keine Ahnung, wer er war oder wie er aussah.
Nanase Tenn war sich auch ziemlich sicher, dass er es gar nicht wissen wollte. Er wollte nicht von hier weg, nur weil seine Familie irgendetwas mit Kujou-san abgeschlossen hatte. Er wollte Riku nicht alleine lassen. Er wollte nicht mit jemandem verheiratet werden, den er nicht einmal kannte und eigentlich auch nicht kennenlernen wollte.
Er stützte sich auf dem Balkongeländer ab und sah nur weiterhin in den Himmel über sich.
Vielleicht kommt dein Prinz und bringt dich irgendwohin, wo du besser leben kannst, Tenn-nii?
Rikus unschuldige Stimme hallte in seinem Kopf wider, während er eindeutig dieses Lächeln vor sich sah.
Tenn gab nur ein hohles Lachen von sich. Er wünschte sich, dass Riku recht hatte, aber er wusste, dass es so etwas nicht gab.
Es gab nicht so etwas wie Prinzen, die einen vor unfreiwilliger Heirat retteten.
Er zuckte zurück, als er spürte, wie jemand hinter ihn getreten war und er kurz darauf eine Klinge an seinem Hals spürte. Prinzen, die einen retten kamen? Wohl kaum.
„Bist du hier, um mich zu befreien?“, flüsterte Tenn mehr, während er sich ansonsten nicht bewegte.
Die Person hinter ihm hatte ihn sowieso so fest im Griff, dass es ein Leichtes sein musste, ihn einfach zu töten.
„Das ist meine Aufgabe, Nanase Tenn“, drang diese kalte Stimme zu ihm, kurz bevor Tenn allerdings bemerkte, wie er von ihm umgedreht und nun mit dem Rücken gegen das Balkongeländer gedrückt wurde.
Tenn zuckte etwas mehr zusammen, auch wenn dieser Killer sein Schwert zurückgezogen hatte und ihn nun einfach nur ansah. Seine Augen wirkten ausdruckslos und kalt. „Bevor du mich tötest ... kann ich dich um etwas bitten?“
Er bemerkte, wie ihn diese grauen Augen einfach nur still ansahen, allerdings wartete er dennoch ab, bevor er sich weiter bewegte.
„Sorg dafür, dass Riku nichts davon weiß. Ich will nicht, dass er weiß, dass ich ...“,
„Du willst Sonderwünsche haben, Nanase?“, entgegnete der Killer, hob eine Augenbraue, bewegte sein Schwert neben sich.
„Wenn ich nicht hier sterbe ... kann Riku wirklich denken, dass ich ... einfach von hier verschwunden bin“, flüsterte Tenn mehr, lächelte bitter zurück. Auch wenn es kein Prinz war, der ihn gerettet hatte. Aber in der Realität gab es so etwas auch nicht und das Einzige, was ihn retten konnte, war dieses Leben hinter sich zu lassen und getötet zu werden. Tut mir leid, dass ich mich nicht von dir verabschieden konnte, Riku.

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