feuchen: (Default)
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Team: Greif
Challenge: Reverse Challenges - Licht am Ende des Tunnels (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Witch/Idol AU)
Charaktere / Pairing: Natsume Minami, Nanase Riku
Kommentar: mitten drin Ideen wechseln, weil es absolut nicht in die crack-Tabelle passte, weil plötzlich Riku auftauchte und … angsty sein musste??? (das sollte eigentlich “Freitag, der 13.” werden, aber ja… mein crack/humor-schreibsinn ist irgendwie abhanden gekommen oder so? o.o)


Minami würde niemals einfach so unter die Menschen in die Stadt gehen, wenn er nicht gerade irgendetwas tun wollte.
Zumindest an normalen Tagen.
Es war etwas anderes, wenn sie Freitag, den Dreizehnten hatten, weil er wusste, dass es der perfekte Tag hat, um sich zu amüsieren.
Minami war sich nicht sicher, warum die Menschen so einen Aufruhr um diesen Tag machten, aber es kam ihm zugute, wenn sie meinten, alles zu tun, um das Unglück des Tages irgendwie abzuwenden.
Er hatte Ryuu mal irgendwann gefragt, wodurch er erfahren hatte, dass es wohl etwas mit Aberglaube und so zu tun hat.
Minami seufzte, zuckte mit den Schultern und schlenderte durch die Stadt, bewegte seinen Magiestab ein wenig in der Luft.
Es gab so viele, die sich gerade anboten, sie irgendwie zu verzaubern oder etwas anderes anzustellen, aber wo sollte er anfangen?
Noch dazu würde es so viele neue Opfer für seine Experimente geben, die er dadurch zu sich locken konnte.
War es fies, sie einfach so aus dem Nichts in irgendwelche Tiere zu verwandeln und zuzusehen, wie sie sich gegenseitig jagten?
Minami schmunzelte nur mehr, zuckte mit den Schultern, als er gerade erneut seinen Magiestab schwenken wollte, allerdings stoppte, als er nur gerade stoppen konnte, bevor er mit jemandem zusammenstieß.
„Huh?“, machte er, legte den Kopf schief, „du solltest-“, er stoppte sich selbst, als er erkannte, dass die Person kein normaler Mensch war. Oder doch, aber nicht nur.
„... Du bist eine Hexe“, murmelte derjenige, während aus dem Rücken des anderen zwei schwarze Flügel kamen.
„Dein Geruch kommt mir bekannt vor“, sagte Minami und sah eindeutig ernster zurück, dachte kurz nach.
„Ich hab dich noch nie gesehen“, erwiderte der andere, drehte sich dann weg, „sorry, ich hab noch etwas zu erledigen.“
„Dein Partner ist auf dem Weg dorthin“, murmelte Minami nur grinsend, zuckte dann mit den Schultern. Es war die andere Bedeutung von Freitag, dem 13., zumindest für Hexen.
Minami hatte sich nur ewig nicht mehr darum gekümmert, dazu war er zu eingespannt darin, zuzusehen, wie sich die Menschen verrückt machten oder sich gegenseitig in den seltsamsten Tiergestalten jagten.
„Du nicht?“, fragte der andere nach, sah ihn eindeutig nachdenklicher an, „ah, interessiert mich ja nicht.“
„Nein. Kein Interesse an anderen“, zuckte Minami mit den Schultern, grinste etwas mehr, als er langsam realisierte, woher er den Geruch des anderen kannte, „... du bist ... Nanase Riku, habe ich recht?“
Dieser zuckte ein wenig zusammen, während er sich bereits von ihm abgedreht hatte. „Woher ...?“
Minami lächelte nur, auch wenn dieser sich nicht mehr zu ihm umdrehte. „Dein Zwillingsbruder sucht dich, oder?“
Riku sah weiterhin nicht zu ihm, sondern bewegte nur seine Flügel ein wenig und hob in die Luft ab. „Es ist besser, wenn Tenn-nii mich nicht trifft. Er soll ... einfach nur glücklich mit dem sein, was er hat.“
Nachdenklich beobachtete Minami ihn, wie er sich von ihm entfernte. Er wusste, dass er sein Treffen mit Riku nicht so einfach verschweigen konnte. Nicht, wenn sein Partner mit Nanase Tenn befreundet war. Nicht, wenn er wusste, wie sehr das nach dem Licht schien, welches er gesucht hatte. Nur was genau war das in der Stimme des anderen, dass Riku so geklungen hatte, als wenn er ihn gar nicht treffen wollte?

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