Endlich *.*
Sep. 25th, 2008 08:31 pmTitel: Schattenspiel
Autor:
plasticine_88 (Black_Venom)
Fandom: Naruto
Challenge: Sommerpäckchen/ Wetter/ #1 Gewitter
Charaktere: Kakashi Hatake, Genma Shiranui
Rating: PG
„Vielleicht wäre es besser, jetzt nicht vor die Tür zu gehen.“
Als Hatake Kakashi aus dem Fenster blickt, zerreist ein Blitz gerade den tiefschwarzen Nachthimmel. Er seufzt, schließt seine Augen und lehnt die Stirn gegen die eiskalte Fensterscheibe. Er lauscht dem unaufhörlich gegen das Fenster prasselnden Regen, er kann ihn fast auf seiner Haut spüren, bis plötzlich lautes Donnergrollen das rhythmische Trommeln der Tropfen durchbricht, bevor es danach unverändert von neuem beginnt und ihn zurück in das Klanggewebe aus Monotonie zieht.
Dann wieder ein Blitz. Grelles Licht, das Schatten in sein Zimmer wirft und Bilder an seine Wände projiziert. Die Stehlampe direkt neben seinem Bett, die Pflanze auf dem Nachttisch, das Bücherregal und irgendwo dazwischen die Umrisse alter Erinnerungen. Kakashi braucht sich nicht einmal umzudrehen, er weiß, welche Schatten durch sein Zimmer wandern.
Zwischen Lampe, Pflanze und Bücherregal flackern bei jedem Blitz die Figuren seiner Vergangenheit für wenige Sekunden über die Wand und während er sich so sehr auf das konzentriert, was er kennt und was schon vor langer Zeit verschwunden ist, übersieht er fast, dass in dieser Nacht ein neuer Schatten auf seine Wand geworfen wird. Ein Schatten, der zum ersten Mal da ist und obwohl er weiß, dass der Schatten echt ist und, dass er schon die ganze Zeit über da gewesen sein muss, ist es plötzlich, als fällt es ihm jetzt gerade in diesem Moment zum ersten Mal wirklich auf.
Und als es wieder blitzt, dreht er sich um.
Der Schatten gehört Shiranui Genma und er sitzt ruhig auf dem Bett und als Kakashi ihn ansieht, kommt es ihm vor als sähe der Jounin durch ihn hindurch.
„Kakashi…?“
Etwas unsicher vielleicht, versucht er Kakashi und sich selbst davon zu überzeugen, dass er noch da ist und als er seine eigene Stimme hört, wie sie sich zwischen das Gemisch aus monotonem Prasseln und erschütterndem Donnergrollen drängt, vergisst er, dass Kakashi ihn vielleicht nicht sieht und denkt nur daran, dass er gesehen werden will. Ganz einfach, weil er jetzt da ist und weil er weiß, dass Kakashi ihn auf seine Art gebeten hat zu bleiben.
Autor:
Fandom: Naruto
Challenge: Sommerpäckchen/ Wetter/ #1 Gewitter
Charaktere: Kakashi Hatake, Genma Shiranui
Rating: PG
„Vielleicht wäre es besser, jetzt nicht vor die Tür zu gehen.“
Als Hatake Kakashi aus dem Fenster blickt, zerreist ein Blitz gerade den tiefschwarzen Nachthimmel. Er seufzt, schließt seine Augen und lehnt die Stirn gegen die eiskalte Fensterscheibe. Er lauscht dem unaufhörlich gegen das Fenster prasselnden Regen, er kann ihn fast auf seiner Haut spüren, bis plötzlich lautes Donnergrollen das rhythmische Trommeln der Tropfen durchbricht, bevor es danach unverändert von neuem beginnt und ihn zurück in das Klanggewebe aus Monotonie zieht.
Dann wieder ein Blitz. Grelles Licht, das Schatten in sein Zimmer wirft und Bilder an seine Wände projiziert. Die Stehlampe direkt neben seinem Bett, die Pflanze auf dem Nachttisch, das Bücherregal und irgendwo dazwischen die Umrisse alter Erinnerungen. Kakashi braucht sich nicht einmal umzudrehen, er weiß, welche Schatten durch sein Zimmer wandern.
Zwischen Lampe, Pflanze und Bücherregal flackern bei jedem Blitz die Figuren seiner Vergangenheit für wenige Sekunden über die Wand und während er sich so sehr auf das konzentriert, was er kennt und was schon vor langer Zeit verschwunden ist, übersieht er fast, dass in dieser Nacht ein neuer Schatten auf seine Wand geworfen wird. Ein Schatten, der zum ersten Mal da ist und obwohl er weiß, dass der Schatten echt ist und, dass er schon die ganze Zeit über da gewesen sein muss, ist es plötzlich, als fällt es ihm jetzt gerade in diesem Moment zum ersten Mal wirklich auf.
Und als es wieder blitzt, dreht er sich um.
Der Schatten gehört Shiranui Genma und er sitzt ruhig auf dem Bett und als Kakashi ihn ansieht, kommt es ihm vor als sähe der Jounin durch ihn hindurch.
„Kakashi…?“
Etwas unsicher vielleicht, versucht er Kakashi und sich selbst davon zu überzeugen, dass er noch da ist und als er seine eigene Stimme hört, wie sie sich zwischen das Gemisch aus monotonem Prasseln und erschütterndem Donnergrollen drängt, vergisst er, dass Kakashi ihn vielleicht nicht sieht und denkt nur daran, dass er gesehen werden will. Ganz einfach, weil er jetzt da ist und weil er weiß, dass Kakashi ihn auf seine Art gebeten hat zu bleiben.