Fandom: original - Outsider v2
Rating: P6
Team: Greif
Prompt: R/I - Loyalität - für mich
Länge: 324
Zeit: 20
A/N: Ja, ja, das R/I muss man wieder mit der Lupe suchen, ich weiß, tut mir leid, das ärgert niemanden mehr als mich selbst. Ich wollte, ich schwöre, und dann hat sich nach dem ersten Satz ein derartiges Eigenleben entwickelt, dass es dann doch ganz anders geworden ist. Wenn ich alle Tabellen durch und noch Luft und Zeit habe, schreibe ich die R/I-Tabelle nochmal besser, versprochen. :D
“Weiß man schon, wann ich entlassen werde?” Manitos Mund fühlte sich trocken an und ihr Herz pochte bis in den Hals, aber sie musste es wissen. Sie brauchte die Antwort, jetzt sofort.
Die Militärärztin hielt einen Moment inne. “Aus dem Krankenhaus? Heute Nachmittag, aber das wissen Sie doch.”
“Das meine ich nicht.” Manito schüttelte den Kopf. “Aus dem Dienst, wegen Unbrauchbarkeit.”
Die Ärztin zögerte einen Moment. “Sie werden nicht entlassen”, sagte sie dann leise. “Sie sind im Krankenstand und werden wieder eingegliedert, wenn Sie genesen sind.”
Manito stand der Mund offen. “Wie?”, brachte sie dann nur heraus.
“Fragen Sie Ihre Vorgesetzte.” Der Tonfall der Ärztin war betont neutral, aber Manito spürte deutlich, dass sie mit der Entscheidung nicht ganz einverstanden war. “Es ist jedenfalls höchst unüblich, dass Soldaten mit einer Krankheitsdauer von über zwei Monaten weiter beschäftigt werden. Gut für Sie.”
Manito öffnete den Mund, um etwas zu sagen, und schloss ihn direkt wieder. Wie sollte man Worte finden für so eine Situation?
Sie würde Seven darauf ansprechen müssen, sie ausquetschen, was zur Hölle sie angestellt hatte, welchen Hebel sie gehabt hatte, um das durchzuboxen. Das hatte es, seit sie sich verpflichtet hatte, seit sie ihre ersten Schritte in der Kaserne gemacht und ihre ersten Kameraden fallen gesehen hatte, noch nie gegeben.
Die Ärztin raschelte neben ihr, dann entfernten sich ihre Schritte in Richtung der Tür, als sie nochmal kurz inne hielt. “Schätzen Sie sich glücklich”, sagte sie dann. “Ich weiß nicht, wer Sie sind oder wer Ihre Vorgesetzte ist, aber Sie scheinen ihr wichtig zu sein.”
Manito nickte. “Danke”, sagte sie dann knapp und meinte damit nicht nur die Ärztin.
Dann fiel die Tür hinter der Ärztin ins Schloss und Manito hatte ein paar Stunden Zeit, um nochmal lange über die Situation nachzudenken, bevor Seven nachher auftauchte, seit Wochen, jeden Tag, immer zur selben Zeit nach dem Dienst, und sie abholen würde. Zu sich nach Hause.
Vielleicht würde ja doch alles gut werden.
Rating: P6
Team: Greif
Prompt: R/I - Loyalität - für mich
Länge: 324
Zeit: 20
A/N: Ja, ja, das R/I muss man wieder mit der Lupe suchen, ich weiß, tut mir leid, das ärgert niemanden mehr als mich selbst. Ich wollte, ich schwöre, und dann hat sich nach dem ersten Satz ein derartiges Eigenleben entwickelt, dass es dann doch ganz anders geworden ist. Wenn ich alle Tabellen durch und noch Luft und Zeit habe, schreibe ich die R/I-Tabelle nochmal besser, versprochen. :D
“Weiß man schon, wann ich entlassen werde?” Manitos Mund fühlte sich trocken an und ihr Herz pochte bis in den Hals, aber sie musste es wissen. Sie brauchte die Antwort, jetzt sofort.
Die Militärärztin hielt einen Moment inne. “Aus dem Krankenhaus? Heute Nachmittag, aber das wissen Sie doch.”
“Das meine ich nicht.” Manito schüttelte den Kopf. “Aus dem Dienst, wegen Unbrauchbarkeit.”
Die Ärztin zögerte einen Moment. “Sie werden nicht entlassen”, sagte sie dann leise. “Sie sind im Krankenstand und werden wieder eingegliedert, wenn Sie genesen sind.”
Manito stand der Mund offen. “Wie?”, brachte sie dann nur heraus.
“Fragen Sie Ihre Vorgesetzte.” Der Tonfall der Ärztin war betont neutral, aber Manito spürte deutlich, dass sie mit der Entscheidung nicht ganz einverstanden war. “Es ist jedenfalls höchst unüblich, dass Soldaten mit einer Krankheitsdauer von über zwei Monaten weiter beschäftigt werden. Gut für Sie.”
Manito öffnete den Mund, um etwas zu sagen, und schloss ihn direkt wieder. Wie sollte man Worte finden für so eine Situation?
Sie würde Seven darauf ansprechen müssen, sie ausquetschen, was zur Hölle sie angestellt hatte, welchen Hebel sie gehabt hatte, um das durchzuboxen. Das hatte es, seit sie sich verpflichtet hatte, seit sie ihre ersten Schritte in der Kaserne gemacht und ihre ersten Kameraden fallen gesehen hatte, noch nie gegeben.
Die Ärztin raschelte neben ihr, dann entfernten sich ihre Schritte in Richtung der Tür, als sie nochmal kurz inne hielt. “Schätzen Sie sich glücklich”, sagte sie dann. “Ich weiß nicht, wer Sie sind oder wer Ihre Vorgesetzte ist, aber Sie scheinen ihr wichtig zu sein.”
Manito nickte. “Danke”, sagte sie dann knapp und meinte damit nicht nur die Ärztin.
Dann fiel die Tür hinter der Ärztin ins Schloss und Manito hatte ein paar Stunden Zeit, um nochmal lange über die Situation nachzudenken, bevor Seven nachher auftauchte, seit Wochen, jeden Tag, immer zur selben Zeit nach dem Dienst, und sie abholen würde. Zu sich nach Hause.
Vielleicht würde ja doch alles gut werden.