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Team: Greif
Challenge: Schreibaufgaben - mehr als 1.000 Worte (für mich)
Fandom: IDOLiSH7
Charaktere / Pairings: Nanase Riku, Kujou Tenn, (Yaotome Gaku, Izumi Iori) // IoriRiku / GakuTenn(mentioned???)
Kommentar: so eine Idee, die ich schon viel länger schreiben will und hier gar nicht wirklich in dem Sinne rüberkommt, wie sie eigentlich ist but whatever XD
[uuuund meine erste Weltherrschaft! :o]


„Nanase-san, ich ... uh ... schätze, ich mag dich wirklich und würdest du mit mir ausgehen?“
Riku schluckte, während er eindeutig Ioris Gesicht vor sich sah, als er ihm das gestanden und ihn nach einem Date gefragt hatte.
Er war sich auch ziemlich sicher, dass er es immer mochte, etwas mit Iori zu unternehmen, nur hatte er nie in diese Richtung dabei gedacht.
Wenn er ehrlich war, wusste er nicht einmal, was genau es bedeutete, mit jemandem in einer romantischen Beziehung zu sein oder auf romantische Dates zu gehen. Aber er wusste auch, dass er mit niemandem von IDOLiSH7 darüber reden konnte, da er gemerkt hatte, wie sie alle so glücklich zu ihnen geblickt hatten.
Dabei war sich Riku nicht einmal sicher, warum er so einfach zugestimmt hatte, mit Iori auszugehen.
Es war eher aus einem plötzlichen Impuls heraus, dass er zugestimmt hatte, weil er es einfach mochte, mit ihm Zeit zu verbringen. Als Freunde. Nicht als Date. Nur wusste er jetzt auch, dass es Iori anders ging und das er sich vermutlich etwas anderes daraus erhoffte.
Genau aus dem Grund befand er sich auch inzwischen vor dem Gebäude, in dem TRIGGER inzwischen lebte, weil er ganz genau wusste, dass es nur eine Person gab, mit der er darüber reden konnte.
„Nanase? Was machst du hier?“, fragte Yaotome-san nach, als er die Tür geöffnet hatte und zu ihm blickte, „oder willst du zu Tenn?“
Riku schluckte, nickte ein wenig langsamer. „Ich denke, ich muss mit ihm reden ...“, flüsterte er mehr, während er seinen Blick vor sich gesenkt hatte.
„Komm rein, ich sag ihm Bescheid“, sagte Yaotome-san daraufhin, bewegte sich zur Seite, sodass Riku ins Innere gehen konnte, „du siehst aus, als wenn irgendetwas passiert wäre. Mach es dir erst einmal bequem, okay?“
Riku seufzte, folgte dem Deut des anderen und bewegte sich in ein Wohnzimmer. „Ich ... ist Tenn-nii hier?“
„Ich hole ihn, warte kurz“, erwiderte Yaotome-san daraufhin, bevor er sich wieder von ihm entfernte.
Riku seufzte etwas mehr, rutschte auf das Sofa und sah einfach nur vor sich auf den Boden. Was sollte er nur machen? Er wusste, dass es vermutlich falsch gewesen war, Ioris Einladung auf ein Date einfach so anzunehmen, wenn er nicht wusste, was er überhaupt wollte.
„Riku?“, drang Tenn-niis Stimme zu ihm, kurz bevor er merkte, wie sich sein Zwillingsbruder neben ihm niederließ, „was ist los?“
Riku schluckte, lehnte sich nur gegen ihn, spürte kurz darauf, wie Tenn-nii einen Arm um ihn legte und ihn einfach nur ruhig festhielt. Es sorgte dafür, dass er sich beruhigte. Zumindest ein wenig.
Er sollte einfach sagen, was ihn bedrückte, oder? „Tenn-nii, wie ist es so?“, stellte er die Frage, ohne wirklich zu merken, was er gerade fragte. Sollte er nicht eher darüber reden, dass er nicht wusste, was er wegen Iori machen sollte?
„Sorry, wovon redest du gerade, Riku?“, fragte Tenn-nii nach.
Riku schluckte, rutschte etwas zurück, sorgte aber dafür, dass Tenn-nii weiterhin seinen Arm um ihn gelegt haben konnte. „Mit jemandem auszugehen. Wie ist es, aus ein Date zu gehen?“ Nein. Das war eindeutig nicht das, was er fragen wollte, auch wenn es nahe an das drankam, was ihn interessierte.
„Ein Date?“, fragte Tenn-nii überraschter nach, „es kommt drauf an, mit wem du zusammen unterwegs bist und was ihr so macht. Aber warum willst du das wissen, Riku?“
„Ich ... Iori hat mir gesagt, dass er mich mag und mit mir ausgehen will“, sagte Riku ein wenig leiser, seufzte etwas mehr, „und ich habe zugestimmt, obwohl ... ich weiß gar nicht, ob ich so etwas will. Ich mag es, mit ihm unterwegs zu sein und so, aber eher als Freunde und nicht das. Aber ... jeder ist so glücklich, seit sie wissen, dass wir auf ein Date gehen werden.“
„Riku, was- warte“, fing Tenn-nii an, seufzte etwas mehr, schüttelte etwas den Kopf, „du hast zugestimmt, obwohl du nicht einmal weißt, ob du das willst? Empfindest du etwas für ihn?“
„Ich- ich weiß es ehrlich gesagt nicht“, sagte Riku murmelnder, „ich hab da nie drüber nachgedacht.“
„Riku“, sagte Tenn-nii nun eindeutig ernster, „du würdest ihn verletzen, wenn du es nicht ernst meinst, das weißt du aber?“
Riku nickte langsam mehr. „Ich weiß. Ich bin mir aber auch sicher, dass ich will, dass es funktioniert. Nur, wie?“
„Wie?“, fragte Tenn-nii nach, blickte ihm ruhiger in die Augen, „was meinst du mit ‚wie‘?“
„Wie ist es, jemanden zu lieben oder Gefühle für jemanden zu haben?“, fragte Riku nach, sah einfach nur so direkt in diese hellen Augen seines Zwillingsbruders, „wie ist das bei dir, Tenn-nii?“
Tenn-nii blickte ihn einen Moment nur ruhiger an, bevor er langsam lächelte. „Es ist schwierig, dass zu beschreiben, aber wenn du wirklich etwas für diese Person empfindest, willst du alles für sie tun und mit ihr unternehmen. Es ist, als wenn alles, was du machst, nebensächlich erscheint, weil du glücklich bist, wenn du mit dieser Person zusammen bist.“
„Auch wenn ihr euch ständig streitet?“, fragte Riku nach, weitete ein wenig seine Augen.
„Es ist besser, als sich anzuschweigen und so zu tun, als wenn alles in Ordnung wäre“, erwiderte Tenn-nii schmunzelnder, „aber was denkst du? Wie siehst du Izumi Iori?“
„Ich ...“, fing Riku an, senkte ein wenig seinen Kopf, spürte allerdings, dass Tenn-nii ihn kurz darauf am Kinn berührte und dafür sorgte, dass er ihn wieder ansah, „... ich bin ihm in so vielen Dingen dankbar und er ist immer für mich da und hilft mir und ... aber ... ich weiß nicht, ob es wirklich das ist, was dafür sorgt, dass ich ihn mehr mag als nur als Freund.“
„Willst du mit ihm ausgehen? So richtig?“, fragte Tenn-nii nach, während seine Augen eindeutig etwas Ernsteres zeigten.
„Ich will es versuchen“, nickte Riku ein wenig langsamer, sah entschlossen zurück, „ich will zumindest sehen, ob es irgendetwas ändern würde. Ich will ihn nicht verletzen wollen, nur weil ich vielleicht anders empfinde oder-“,
„Dann solltest du es versuchen“, sagte Tenn-nii ruhiger weiter, „aber du solltest auch ehrlich zu ihm sein. Selbst wenn du noch nicht sicher bist oder Zeit benötigst, um dir sicher zu sein, solltest du das sagen.“
„Tenn-nii“, flüsterte Riku etwas mehr, nickte schließlich entschlossener, „du bist sicher, dass es funktioniert? Selbst, wenn ich nur will, dass wir Freunde sind oder es noch herausfinden will, was ich empfinde?“
„Es ist nur wichtig, dass du ehrlich bist, Riku“, sagte Tenn-nii ruhiger, „es bringt nichts, wenn du so tust, als wenn du glücklich mit eurer Beziehung wärst, aber hinterher das alles gar nicht willst. Sag ihm ruhig, dass du es austesten willst oder dir noch nicht sicher bist, aber versteck es zumindest nicht.“
„Okay! Danke Tenn-nii!“, sagte Riku nun breiter lächelnd, bevor er ihm noch einmal um den Hals fiel und ihn drückte.
„Und sollte irgendetwas sein oder er dir etwas tun–“, startete Tenn-nii, während Riku sich langsam wieder entfernte und aufstand.
„Ich komme schon klar!“, erwiderte Riku lächelnder, „aber ich melde mich, wenn irgendetwas ist.“ Kurz darauf ging er fröhlich aus dem Raum, nickte Yaotome-san kurz zu, bevor er sich an ihm vorbei bewegte, um das Haus zu verlassen.

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