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[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Ophelia
Challenge: Hurt/Comfort - Blutvergiftung (fürs Team)
Fandom: IDOLiSH7 (Vampir AU)
Charaktere: Nanase Tenn, Nanase Riku
Pairings: -
Kommentar: vorgeschichte/kindheitsstory zu dem au oder so? ^^°



„Warum hilft es ihm nicht?“
Die Stimmen hinter ihm sorgten dafür, dass Tenn nur weiter geschockt zu dem Körper seines Zwillingsbruders sah, wie er schwer atmend auf dem Bett lag. Sie waren fünf und eigentlich hatten sie nur dafür gesorgt, dass Riku anständig versorgt werden konnte.
„Riku?“, flüsterte Tenn leise, umfasste die Hand seines Zwillingsbruders, „... Riku, sag etwas ... sieh mich an.“
„Wir müssen etwas anderes ausprobieren. Er braucht etwas, was es neutralisiert und ihm hilft.“
„Mama?“, fing Tenn an, drehte etwas seinen Kopf um, ohne Rikus Hand loszulassen, „wird Riku wieder gesund?“
„Wir versuchen alles, Tenn“, flüsterte sie ein wenig schluchzender, kurz bevor sie sich zu ihm kniete und ihn in ihre Arme zog, „aber es ist nicht so einfach.“
„Was hat Riku getrunken?“, fragte Tenn nach, sah nun doch eher zu ihr auf, „ich mag es nicht, dass Riku danach so viele Schmerzen hat ...“
„Eigentlich soll es ihn ernähren, immerhin ...“, kurz stoppte sie, atmete einmal tief durch, „Riku ist anders, als du es bist, Tenn.“
„Riku ist nicht anders“, schüttelte Tenn den Kopf, drehte sich in ihren Armen um.
„In gewisserweise schon“, sagte sie ruhiger weiter, „ich erkläre es dir später, aber Riku ist als Vampir geboren. Allerdings scheint er das Blut von anderen abzulehnen, oder zumindest sein Körper es nicht zu vertragen.“
„Was?“, fragte Tenn nach, sah nun doch wieder zu Riku rüber, „aber ... Riku ... was bedeutet das?“
„Wenn wir nicht etwas finden, was er trinken kann, was sein Körper nicht abstößt, wird er die nächsten Stunden nicht überleben“, antwortete eine andere Stimme ihm, so dass Tenn kurz zur Seite sah, allerdings direkt wieder zu Riku blickte.
„Riku“, flüsterte er, bewegte sich aus den Armen seiner Mutter wieder weg und zu dem Bett herüber, „... Riku ... du wirst nicht ... was sollen wir tun?“
„Tenn...-nii...“, drang leise Rikus Stimme zu ihm, während Tenn langsam wieder nach seiner Hand gegriffen hatte.
„Riku“, flüsterte Tenn, schluckte etwas mehr.
„Ist es möglich, dass Tenn ihm helfen kann?“, fragte seine Mutter hinter ihm etwas nachdenklicher nach.
„Mama?“, drehte Tenn etwas seinen Kopf zur Seite.
„Keine Ahnung, ob es hilft oder es nur schlimmer macht“, entgegnete die andere Person zurück, „allerdings wird es nichts ändern, wenn es nicht hilft.“
„Du solltest Riku von dir trinken lassen, Tenn“, sagte seine Mutter dann ruhiger, „ihr seid Zwillinge. Es kann sein, dass dein Blut eine andere Wirkung auf ihn hat.“
Tenn sah sie einen Moment länger an, bevor er sich wieder zu Riku drehte. „Riku ...“
„Ich ... bin vorsichtig ... Tenn-nii“, flüsterte Riku ihm weiterhin schwer atmend zu, während sich Tenn bereits neben ihn bewegte.
„Ich vertraue dir“, flüsterte Tenn ihm ruhiger entgegen.
„Ich ... vertraue ... dir auch“, flüsterte Riku zurück, bevor er ihn am Hals biss und langsam von ihm trank.
„Wir können danach nur abwarten und hoffen, dass es alles andere neutralisiert“, hörte Tenn noch diese Stimme hinter sich, während er nebenbei fühlte, wie er in Rikus Armen in eine Bewusstlosigkeit driftete.

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