feuchen: (Default)
[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Ophelia
Challenge: Fantasy - Drachen (fürs Team)
Fandom: IDOLiSH7 (Witch/Idol AU)
Charaktere: Tsunashi Ryuunosuke, Kujou Tenn, Yaotome Gaku
Pairings: not sure? (alles ein bisschen vielleicht...)
Kommentar: ... ich springe gerade durch Ideen und so :'D



Es waren etwa zwei Wochen, seit er Minami nicht mehr gesehen hatte, und eigentlich hatte er das Gefühl gehabt, sich damit abzufinden, dass sie zu verschieden waren und er sich besser von dieser Hexe fernhalten sollte.
Aber der Abend sorgte dafür, dass er so ein merkwürdiges Gefühl hatte, als wenn ihn irgendetwas zu diesem Wald geradezu hinzog, auch, wenn er nicht wusste, was es war oder wieso er es tun sollte.
„Ist alles in Ordnung, Ryuu?“
Er spürte, wie Tenn ihn leise ansprach, während er neben ihn trat und ihn am Arm berührte.
„Hm ... ehrlich gesagt ...“, murmelte Ryuu, sah zu ihm, bemerkte, wie sein Blick etwas verschwamm und er das Gefühl hatte, als wenn er seinen Kameraden nicht einmal mehr richtig wahrnehmen konnte. „Ich denke, ich sollte mich hinlegen ...“, sagte er dann anfügend, während er eher weiter stolperte und nur spürte, wie Tenn ihn zu einem Sofa bugsierte, wo er sich zumindest hinsetzen konnte.
„Du siehst ... blass aus“, sagte Tenn mit einer kurzen Pause, „ich hole dir ein Wasser, warte hier, ja?“
Ryuu nickte nur, ohne etwas zu sagen, auch, weil er gerade eh nicht das Gefühl hatte, dass er seine Umgebung wirklich erkennen konnte. Warum fühlte er sich so komisch?
„Hier, ich hoffe– Ryuu!“
Tenns plötzlicher Ausruf ließ ihn seinen Kopf heben, auch, wenn es nicht viel daran änderte und er nur gerade so erahnen konnte, dass Tenn ein Stück von ihm entfernt stand.
„Tenn? Was ist los?“, fragte Ryuu nach, eindeutig geschockter, während er einen Moment darauf gewartet hatte, dass Tenn etwas sagte oder tat.
„Du– ... was ist das?“, fing Tenn eindeutig geschockter an, während Ryuu bemerkte, wie er sich zumindest wieder zu ihm bewegt hatte. Auch, wenn er immer noch das Gefühl eines Schleiers vor seinen Augen hatte.
„Ich weiß es nicht?“, fragte Ryuu zurück nach, „und ich wünschte, ich wüsste gerade, wieso mein Blick so verschleiert ist, dass ich nicht wirklich etwas sehen kann.“
Kurz darauf zuckte er zusammen, als er eindeutig Tenns Hand an etwas spürte, auch, wenn es sich gleichzeitig nicht anfühlte, als wenn er normal einen Teil seines Körpers berührte. „Tenn?“
„Du solltest dich besser nicht bewegen, Ryuu“, sagte Tenn daraufhin, „aber ... da ragen so etwas wie ... Drachenflügel aus deinem Rücken?“
„Was?“, entgegnete Ryuu erschrockener, während er nun eindeutig in Tenns Augen sah, als dieser ihn scheinbar genauer anblickte, „... Tenn?“
„Deine Augen wirken irgendwie ... auch nicht so, wie sonst“, sagte Tenn etwas ruhiger weiter, „was genau ...“,
„Minami“, murmelte Ryuu und schluckte ein wenig, „er ist eine Hexe und ich habe das Gefühl, als wenn mich etwas zu ihm ruft. Vielleicht ...“,
„Du solltest nirgendwohin gehen, Ryuu.“
„Gaku?“, fragte Tenn kurz darauf nach, drehte sich zu ihm, während er immer noch so nah bei ihm war, dass Ryuu ihn zumindest erkennen konnte. War das, was laut Tenn mit seinen Augen war, auch der Grund, wieso er gerade nicht wirklich etwas sehen konnte?
„Vermutlich hat es mit diesem Hexer zu tun, dass du so aussiehst, aber das sollte morgen vorbei sein. Wir haben Vollmond, nicht?“, sagte Gaku ruhiger weiter, „ich denke, es ist besser, wenn wir heute Nacht bei dir bleiben.“
„Verschweigst du uns etwas, Gaku?“, fragte Tenn mit einem durchdringenden Ton nach, „was genau ist das?!“
„Ich erzähle es euch später“, erwiderte er, kurz bevor Ryuu bemerkte, wie sich Gaku ebenfalls zu ihnen setzte, „zumindest kann ich euch sagen, dass du scheinbar die Kräfte eines Drachen hast. Oder einer bist. Aber wir sollten da in Ruhe drüber reden.“

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