Team: Ophelia
Challenge: Angst - Auf sich allein gestellt (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Witch/Idol AU)
Charaktere: Isumi Haruka, ??
Pairings: --
Kommentar: irgendwie zu der AU-Idee, wenn auch eher ne separate story xd
Seine Augen fühlten sich feucht an und dennoch hielt er seine Tränen zurück.
Er wusste, dass er nicht weinen durfte.
Auch, wenn er erst neun war, so wusste er, dass er inzwischen alleine stark sein musste.
Er wusste, dass niemand ihn mehr ansah oder wollte, jetzt, wo seine Großmutter gestorben war.
Immerhin war sie die Einzige gewesen, die ihn noch bei sich gehalten hatte.
„Du bist etwas Besonderes, Haruka. Lass dir nichts einreden.“
Haruka schluckte, während er sich daran erinnerte, wie sie ihm das häufiger erzählt hatte. Immer wieder, so dass er es irgendwann geglaubt hatte.
Es war nicht so, dass er je an ihren Worten gezweifelt hatte, immerhin war sie alles gewesen, was er in seinen jungen Jahren gehabt hatte.
Haruka zuckte zusammen, als er das Gefühl hatte, dass ihn jemand beobachtete, so dass er sich umdrehte. Niemand war mehr hier.
Niemand war lange hier an dem Grab seiner Großmutter geblieben. „Endlich ist sie weg.“ – „Dieser Fluch.“
„Wer ... ist da?“, fragte Haruka leise nach, ging vorsichtig den Weg in die Richtung, aus der er eindeutig etwas spürte.
Es war still.
Einzig der leichte Wind kam ihm entgegen und dennoch hatte er so ein Gefühl, dass ihn jemand ansah.
Vielleicht sollte er einfach in eine andere Richtung gehen und sich nicht weiter darum kümmern, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass, wer auch immer ihn ansah, nicht feindlich war.
„Es gibt mehr Wesen, als du denkst, Haru-chan.“
Die Stimme seiner Großmutter hallte deutlich in seinem Kopf wider.
„Bist du so ein anderes Wesen?“, fragte Haruka nach, bewegte sich langsam wieder näher, auch, wenn er durchaus Angst hatte. Aber er wusste auch, dass er inzwischen mit allem, was ihn umgab, alleine klarkommen musste. Außerdem hatte er nicht das Gefühl, dass dieses Wesen ihm feindlich gesinnt war.
„Deine Suche beginnt hier erst.“
Haruka blinzelte irritierter, stoppte, als diese Stimme eher von sämtlichen Seiten um ihn herum zu kommen schien. „Was? Wer– wovon sprichst du?“
Sein Körper fühlte sich angespannt an, kurz bevor er in der Ferne erkannte, wie ihn so klare, rote Augen ansahen. Er konnte nichts anderes als das erkennen.
„Du darfst nur nicht aufgeben.“ Kurz nach dem Satz spürte Haruka einen stärkeren Wind an sich vorbeiziehen, während gleichzeitig etwas Weiches sein Gesicht streifte.
Allerdings war es zu schnell vorbei, als dass er irgendetwas erkennen konnte. Was war das?
Haruka schluckte, drehte sich etwas um sich selbst, atmete tiefer durch. Er wusste, dass er nicht aufgeben durfte. Seine Großmutter hatte ihm immer gesagt, dass dort draußen jemand war, der ihn brauchte, auch, wenn er nicht wusste, wer oder was es war.
„Wie ... soll ich ihn finden ...?“, flüsterte er vor sich hin, ging langsam und still weiter. Wie sollte er das alles schaffen, wenn er alleine war? Wenn er nur gerade einmal neun war?
Challenge: Angst - Auf sich allein gestellt (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Witch/Idol AU)
Charaktere: Isumi Haruka, ??
Pairings: --
Kommentar: irgendwie zu der AU-Idee, wenn auch eher ne separate story xd
Seine Augen fühlten sich feucht an und dennoch hielt er seine Tränen zurück.
Er wusste, dass er nicht weinen durfte.
Auch, wenn er erst neun war, so wusste er, dass er inzwischen alleine stark sein musste.
Er wusste, dass niemand ihn mehr ansah oder wollte, jetzt, wo seine Großmutter gestorben war.
Immerhin war sie die Einzige gewesen, die ihn noch bei sich gehalten hatte.
„Du bist etwas Besonderes, Haruka. Lass dir nichts einreden.“
Haruka schluckte, während er sich daran erinnerte, wie sie ihm das häufiger erzählt hatte. Immer wieder, so dass er es irgendwann geglaubt hatte.
Es war nicht so, dass er je an ihren Worten gezweifelt hatte, immerhin war sie alles gewesen, was er in seinen jungen Jahren gehabt hatte.
Haruka zuckte zusammen, als er das Gefühl hatte, dass ihn jemand beobachtete, so dass er sich umdrehte. Niemand war mehr hier.
Niemand war lange hier an dem Grab seiner Großmutter geblieben. „Endlich ist sie weg.“ – „Dieser Fluch.“
„Wer ... ist da?“, fragte Haruka leise nach, ging vorsichtig den Weg in die Richtung, aus der er eindeutig etwas spürte.
Es war still.
Einzig der leichte Wind kam ihm entgegen und dennoch hatte er so ein Gefühl, dass ihn jemand ansah.
Vielleicht sollte er einfach in eine andere Richtung gehen und sich nicht weiter darum kümmern, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass, wer auch immer ihn ansah, nicht feindlich war.
„Es gibt mehr Wesen, als du denkst, Haru-chan.“
Die Stimme seiner Großmutter hallte deutlich in seinem Kopf wider.
„Bist du so ein anderes Wesen?“, fragte Haruka nach, bewegte sich langsam wieder näher, auch, wenn er durchaus Angst hatte. Aber er wusste auch, dass er inzwischen mit allem, was ihn umgab, alleine klarkommen musste. Außerdem hatte er nicht das Gefühl, dass dieses Wesen ihm feindlich gesinnt war.
„Deine Suche beginnt hier erst.“
Haruka blinzelte irritierter, stoppte, als diese Stimme eher von sämtlichen Seiten um ihn herum zu kommen schien. „Was? Wer– wovon sprichst du?“
Sein Körper fühlte sich angespannt an, kurz bevor er in der Ferne erkannte, wie ihn so klare, rote Augen ansahen. Er konnte nichts anderes als das erkennen.
„Du darfst nur nicht aufgeben.“ Kurz nach dem Satz spürte Haruka einen stärkeren Wind an sich vorbeiziehen, während gleichzeitig etwas Weiches sein Gesicht streifte.
Allerdings war es zu schnell vorbei, als dass er irgendetwas erkennen konnte. Was war das?
Haruka schluckte, drehte sich etwas um sich selbst, atmete tiefer durch. Er wusste, dass er nicht aufgeben durfte. Seine Großmutter hatte ihm immer gesagt, dass dort draußen jemand war, der ihn brauchte, auch, wenn er nicht wusste, wer oder was es war.
„Wie ... soll ich ihn finden ...?“, flüsterte er vor sich hin, ging langsam und still weiter. Wie sollte er das alles schaffen, wenn er alleine war? Wenn er nur gerade einmal neun war?