Team: Ophelia
Challenge: Angst - Lovers/Friends to Enemies (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Magical Girls AU)
Charaktere: Nanase Tenn, Isumi Haruka
Pairings: -/-
Kommentar: folgt ziemlich genau auf das hier ^^
Sein Blick wirkte noch verschwommen und dennoch richtete sich Tenn langsam auf, versuchte, sich etwas zu orientieren, und blickte schließlich zu der Person, die nicht weit von ihm entfernt lag.
Er hatte absolut nicht damit gerechnet, dass Haruka so weit gehen würde und sie beide in einer Explosion vernichten wollte.
Eigentlich hatte Tenn nur dafür sorgen wollen, dass seine Freunde Riku wegbrachten und er alleine mit dem anderen reden konnte.
„Warum bist du erneut hier, Tenn?“ Harukas kindliche Stimme hallte in seinem Gedächtnis wider. Wenn er sich richtig erinnerte, war er damals vielleicht neun, also müsste Haruka etwa acht gewesen sein?
„Ich wollte nur mal wieder nach dir sehen.“ Tenn wusste noch sehr genau, wie er ihm damals spielerisch zugezwinkert hatte. Er hatte damals nicht gewusst, wieso er ihn erneut aufgesucht hatte. Damals, als Haruka noch bei seiner Großmutter gelebt hatte und nichts mit Kujou Takamasa zu tun gehabt hatte.
Langsam bewegte sich Tenn zu Haruka, während er momentan keine Anstalten machte, sein Outfit mit seiner Magie irgendwie wiederherzustellen. Auch, wenn er bisher nicht erkennen konnte, wie heftig es von der Explosion beschädigt worden war, wenn er Haruka so sah, wie die Kleidung des anderen teilweise zerfetzt war, konnte er sich denken, dass es ihm sicher nicht viel besser ergangen war.
„Hey, Haruka“, sagte er schließlich etwas lauter, wenn auch durchaus sanfter, „sag nicht, dass dich das erledigt hat.“
Er wollte nicht, dass Haruka durch diese Explosion ums Leben gekommen war, auch, wenn er bisher keine Regung erkennen konnte.
Er wollte nicht einsehen, dass der Junge, der ihm damals ein wenig Freizeit geschenkt hatte, während er einzig dafür gelebt hatte, zu trainieren und die magische Akademie perfekt abzuschließen, nun so einfach von ihm ging.
Tenn wusste, dass er Isumi Haruka als seinen ersten, richtigen Freund gesehen hatte. Damals, als Gaku und er nichts weiter als Zimmernachbarn waren, die sich mehr gestritten hatten, als das sie je darüber nachgedacht hatten, irgendwann mal Teampartner zu sein.
Haruka war derjenige gewesen, der ihn abgelenkt hatte, als er sich einsam gefühlt hatte, weil er Riku nicht mehr hatte sehen dürfen. Auch, wenn niemand davon wusste oder wissen durfte, weil er gegen eine der wichtigsten Regeln verstoßen hatte. Niemals jemandem von außen verraten, dass es Magical Girls gab.
„Ich hätte mir denken können, dass dich das nicht tötet, Tenn“, sagte Haruka schließlich ein wenig grimmiger, während er sich langsam aufrichtete, allerdings kurz darauf auf dem Boden sitzen blieb.
„Haru–“, startete Tenn, stoppte sich allerdings selbst, während er nur zu ihm sah. Er wusste gar nicht, was er sagen sollte. Eigentlich sollte er ihn der Akademie ausliefern, damit der Rat darüber entschied, was sie mit ihm taten. Oder Informationen über Kujou Takamasa aus ihm bekamen.
„Was ist? Hast du Mitleid mit mir, Nanase Tenn?“, fragte Haruka nach, legte den Kopf schief, grinste nur mehr, „du solltest dich beeilen, bevor ich mich richtig erholen kann.“
„Warum?“, fragte Tenn schließlich einfach nur nach, umfasste seinen Magiestab und ging einen weiteren Schritt auf Haruka zu, blieb direkt vor ihm stehen.
„Was, willst du, dass ich dir hier alles erzähle? Du oder wer auch immer wird nichts von mir erfahren!“, zischte Haruka ihm entgegen.
„Das meine ich nicht“, erwiderte Tenn, schüttelte den Kopf, „ich meine, ich dachte ...“,
„Wir sind keine Freunde, Tenn“, entgegnete Haruka ernster, „... nicht mehr.“
Tenn zuckte etwas zurück, als er den klaren Tonfall hörte, mit dem Haruka den Satz sagte, auch wenn der weitere Teil, den er leiser hinterher flüsterte, eher traurig klang.
„Was, wenn doch?“, fragte Tenn nach, hielt ihm dennoch seinen Stab entgegen, „was, wenn du–“,
„Ich habe Kujou-san viel mehr zu verdanken, als du denkst. Ich werde ihn nicht verraten. Nicht einmal, wenn wir mal Freunde waren, Nanase“, sagte Haruka schließlich weiter, diesmal eindeutig bitter.
Tenn seufzte kurz, nickte langsam, schloss einfach seine Augen. „Verschwinde von hier, wenn du nicht willst, dass ich dich dem Rat der Akademie ausliefere.“
„... Du machst einen Fehler, mich laufen zu lassen“, sagte Haruka nach einer kurzen Pause, bevor Tenn hörte, wie er sich komplett aufrichtete und bewegte, „nächstes Mal werde ich nicht so einfach zu besiegen sein, Nanase Tenn.“
Nur langsam öffnete Tenn seine Augen wieder, sah zu Haruka, wie er sich von ihm entfernte. Er konnte ihm folgen oder ihn mit seiner Magie fangen, aber er wusste, dass er es in diesem Moment nicht konnte. Er wollte zumindest noch ein letztes Mal Isumi Haruka als Freund sehen. Als den Freund, den er damals, als er noch ein Kind gewesen war, so dringend gebraucht hatte.
„Wir werden uns wiedersehen und das nächste Mal sind wir wirklich Feinde, Kujou Haruka.“
Challenge: Angst - Lovers/Friends to Enemies (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Magical Girls AU)
Charaktere: Nanase Tenn, Isumi Haruka
Pairings: -/-
Kommentar: folgt ziemlich genau auf das hier ^^
Sein Blick wirkte noch verschwommen und dennoch richtete sich Tenn langsam auf, versuchte, sich etwas zu orientieren, und blickte schließlich zu der Person, die nicht weit von ihm entfernt lag.
Er hatte absolut nicht damit gerechnet, dass Haruka so weit gehen würde und sie beide in einer Explosion vernichten wollte.
Eigentlich hatte Tenn nur dafür sorgen wollen, dass seine Freunde Riku wegbrachten und er alleine mit dem anderen reden konnte.
„Warum bist du erneut hier, Tenn?“ Harukas kindliche Stimme hallte in seinem Gedächtnis wider. Wenn er sich richtig erinnerte, war er damals vielleicht neun, also müsste Haruka etwa acht gewesen sein?
„Ich wollte nur mal wieder nach dir sehen.“ Tenn wusste noch sehr genau, wie er ihm damals spielerisch zugezwinkert hatte. Er hatte damals nicht gewusst, wieso er ihn erneut aufgesucht hatte. Damals, als Haruka noch bei seiner Großmutter gelebt hatte und nichts mit Kujou Takamasa zu tun gehabt hatte.
Langsam bewegte sich Tenn zu Haruka, während er momentan keine Anstalten machte, sein Outfit mit seiner Magie irgendwie wiederherzustellen. Auch, wenn er bisher nicht erkennen konnte, wie heftig es von der Explosion beschädigt worden war, wenn er Haruka so sah, wie die Kleidung des anderen teilweise zerfetzt war, konnte er sich denken, dass es ihm sicher nicht viel besser ergangen war.
„Hey, Haruka“, sagte er schließlich etwas lauter, wenn auch durchaus sanfter, „sag nicht, dass dich das erledigt hat.“
Er wollte nicht, dass Haruka durch diese Explosion ums Leben gekommen war, auch, wenn er bisher keine Regung erkennen konnte.
Er wollte nicht einsehen, dass der Junge, der ihm damals ein wenig Freizeit geschenkt hatte, während er einzig dafür gelebt hatte, zu trainieren und die magische Akademie perfekt abzuschließen, nun so einfach von ihm ging.
Tenn wusste, dass er Isumi Haruka als seinen ersten, richtigen Freund gesehen hatte. Damals, als Gaku und er nichts weiter als Zimmernachbarn waren, die sich mehr gestritten hatten, als das sie je darüber nachgedacht hatten, irgendwann mal Teampartner zu sein.
Haruka war derjenige gewesen, der ihn abgelenkt hatte, als er sich einsam gefühlt hatte, weil er Riku nicht mehr hatte sehen dürfen. Auch, wenn niemand davon wusste oder wissen durfte, weil er gegen eine der wichtigsten Regeln verstoßen hatte. Niemals jemandem von außen verraten, dass es Magical Girls gab.
„Ich hätte mir denken können, dass dich das nicht tötet, Tenn“, sagte Haruka schließlich ein wenig grimmiger, während er sich langsam aufrichtete, allerdings kurz darauf auf dem Boden sitzen blieb.
„Haru–“, startete Tenn, stoppte sich allerdings selbst, während er nur zu ihm sah. Er wusste gar nicht, was er sagen sollte. Eigentlich sollte er ihn der Akademie ausliefern, damit der Rat darüber entschied, was sie mit ihm taten. Oder Informationen über Kujou Takamasa aus ihm bekamen.
„Was ist? Hast du Mitleid mit mir, Nanase Tenn?“, fragte Haruka nach, legte den Kopf schief, grinste nur mehr, „du solltest dich beeilen, bevor ich mich richtig erholen kann.“
„Warum?“, fragte Tenn schließlich einfach nur nach, umfasste seinen Magiestab und ging einen weiteren Schritt auf Haruka zu, blieb direkt vor ihm stehen.
„Was, willst du, dass ich dir hier alles erzähle? Du oder wer auch immer wird nichts von mir erfahren!“, zischte Haruka ihm entgegen.
„Das meine ich nicht“, erwiderte Tenn, schüttelte den Kopf, „ich meine, ich dachte ...“,
„Wir sind keine Freunde, Tenn“, entgegnete Haruka ernster, „... nicht mehr.“
Tenn zuckte etwas zurück, als er den klaren Tonfall hörte, mit dem Haruka den Satz sagte, auch wenn der weitere Teil, den er leiser hinterher flüsterte, eher traurig klang.
„Was, wenn doch?“, fragte Tenn nach, hielt ihm dennoch seinen Stab entgegen, „was, wenn du–“,
„Ich habe Kujou-san viel mehr zu verdanken, als du denkst. Ich werde ihn nicht verraten. Nicht einmal, wenn wir mal Freunde waren, Nanase“, sagte Haruka schließlich weiter, diesmal eindeutig bitter.
Tenn seufzte kurz, nickte langsam, schloss einfach seine Augen. „Verschwinde von hier, wenn du nicht willst, dass ich dich dem Rat der Akademie ausliefere.“
„... Du machst einen Fehler, mich laufen zu lassen“, sagte Haruka nach einer kurzen Pause, bevor Tenn hörte, wie er sich komplett aufrichtete und bewegte, „nächstes Mal werde ich nicht so einfach zu besiegen sein, Nanase Tenn.“
Nur langsam öffnete Tenn seine Augen wieder, sah zu Haruka, wie er sich von ihm entfernte. Er konnte ihm folgen oder ihn mit seiner Magie fangen, aber er wusste, dass er es in diesem Moment nicht konnte. Er wollte zumindest noch ein letztes Mal Isumi Haruka als Freund sehen. Als den Freund, den er damals, als er noch ein Kind gewesen war, so dringend gebraucht hatte.
„Wir werden uns wiedersehen und das nächste Mal sind wir wirklich Feinde, Kujou Haruka.“