Sommerchallenge 008: Schattenspiele
Aug. 14th, 2008 09:26 pmTitel: Leben nach Wunsch
Autorin: Akane /
chija
Fandom: Orignal / Schattenspiele
Challenge: Musik Tabelle - #18 risoluto
Wörter: 4 x 100
Warnungen: [belanglos] [kitsch]
Kommentar: Ich wollte mal nett sein. Ich weiß nicht so ganz, ob mir das gelungen ist.
--
„Bring es mir bei“, forderte der elfjährige Thomas trotzig.
Damien schüttelte den Kopf. „Dein Vater sagt, du darfst nicht.“
„Mein Vater hat aber auch dich eingestellt, damit du mich unterhältst, und ich will nun mal durch Reitunterricht unterhalten werden. Ich weiß, dass du es kannst, ich hab dich auf der Koppel gesehen. Also, bring es mir bei.“ Er betrachtete die friedlich grasenden Pferde und deutete schließlich auf einen imposanten Braunen. „Und zwar auf Demetrius.“
Damien seufzte resigniert.
Drei Wochen später konnte sich Thomas sicher im Sattel halten, zwei Monate später lieferten sie sich ihr erstes von unzähligen Rennen im Wald.
...
„Nun komm schon. Wenn wir uns beeilen, sind wir wieder da, bevor überhaupt jemand merkt, dass wir weggewesen sind.“
„Ich weiß nicht.“ Damien schaute skeptisch in den Himmel. „Es sieht nach Regen aus. Sie werden merken, wenn wir pudelnass in der Halle stehen.“
„Dann stehen wir eben nicht in der Halle, sondern gehen durch die Küche. Du wolltest Mary-Ann doch wiedersehen, oder? Und Lucy wird nicht ewig auf mich warten."
Natürlich merkte es jemand. Natürlich bekam Damien Ärger, er habe Thomas überredet, mit den Fahrrädern aufs Dorffest zu fahren.
Natürlich hatte Lucy, die 15-jährige Schönheit, auf den jungen Lord gewartet.
...
„Brighton? Oh, Thomas, ich bitte dich!“
Ja, er liebte Brighton, er hatte niemals davor und niemals danach etwas Schöneres gesehen als die funkelnden Wellen, die sich am Strand brachen. Aber das bedeutete noch lange nicht, dass er bereit war, sich gemeinsam mit Thomas stundenlang in einen Zug zu setzen.
„Warum denn nicht? Der Tapetenwechsel wird uns sicher beiden gut tun und die Seeluft ist herrlich. Außerdem liebst du das Meer.“
„Ja. Und? Ich glaube wirklich nicht, dass das eine so gut Idee wäre.“
„So? Ich schon.“
Zwei Wochen später lagen sie am Strand und das Meer plätscherte zu ihren Füßen.
...
„Ist dir eigentlich aufgefallen, dass wir am Ende immer genau das machen, was du möchtest?“
„Ach, wirklich?“ Thomas schaute so unschuldig, wie er konnte, aber seine Augen blitzten.
„Natürlich ist es dir aufgefallen.“ Damien schüttelte den Kopf. Es war eben immer so geblieben wie am Anfang, er, der Angestellte, Thomas, der Herr, der aussah, als könne er kein Wässerchen trüben und ein Durchsetzungsvermögen hatte wie ein General. „Aber weißt du, eigentlich war mir das immer ganz Recht. Ich meine, am Ende war alles immer so, wie es sein sollte.“
Damien ging ans Fenster. Ja, genau so, wie es sein sollte.
Autorin: Akane /
Fandom: Orignal / Schattenspiele
Challenge: Musik Tabelle - #18 risoluto
Wörter: 4 x 100
Warnungen: [belanglos] [kitsch]
Kommentar: Ich wollte mal nett sein. Ich weiß nicht so ganz, ob mir das gelungen ist.
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„Bring es mir bei“, forderte der elfjährige Thomas trotzig.
Damien schüttelte den Kopf. „Dein Vater sagt, du darfst nicht.“
„Mein Vater hat aber auch dich eingestellt, damit du mich unterhältst, und ich will nun mal durch Reitunterricht unterhalten werden. Ich weiß, dass du es kannst, ich hab dich auf der Koppel gesehen. Also, bring es mir bei.“ Er betrachtete die friedlich grasenden Pferde und deutete schließlich auf einen imposanten Braunen. „Und zwar auf Demetrius.“
Damien seufzte resigniert.
Drei Wochen später konnte sich Thomas sicher im Sattel halten, zwei Monate später lieferten sie sich ihr erstes von unzähligen Rennen im Wald.
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„Nun komm schon. Wenn wir uns beeilen, sind wir wieder da, bevor überhaupt jemand merkt, dass wir weggewesen sind.“
„Ich weiß nicht.“ Damien schaute skeptisch in den Himmel. „Es sieht nach Regen aus. Sie werden merken, wenn wir pudelnass in der Halle stehen.“
„Dann stehen wir eben nicht in der Halle, sondern gehen durch die Küche. Du wolltest Mary-Ann doch wiedersehen, oder? Und Lucy wird nicht ewig auf mich warten."
Natürlich merkte es jemand. Natürlich bekam Damien Ärger, er habe Thomas überredet, mit den Fahrrädern aufs Dorffest zu fahren.
Natürlich hatte Lucy, die 15-jährige Schönheit, auf den jungen Lord gewartet.
...
„Brighton? Oh, Thomas, ich bitte dich!“
Ja, er liebte Brighton, er hatte niemals davor und niemals danach etwas Schöneres gesehen als die funkelnden Wellen, die sich am Strand brachen. Aber das bedeutete noch lange nicht, dass er bereit war, sich gemeinsam mit Thomas stundenlang in einen Zug zu setzen.
„Warum denn nicht? Der Tapetenwechsel wird uns sicher beiden gut tun und die Seeluft ist herrlich. Außerdem liebst du das Meer.“
„Ja. Und? Ich glaube wirklich nicht, dass das eine so gut Idee wäre.“
„So? Ich schon.“
Zwei Wochen später lagen sie am Strand und das Meer plätscherte zu ihren Füßen.
...
„Ist dir eigentlich aufgefallen, dass wir am Ende immer genau das machen, was du möchtest?“
„Ach, wirklich?“ Thomas schaute so unschuldig, wie er konnte, aber seine Augen blitzten.
„Natürlich ist es dir aufgefallen.“ Damien schüttelte den Kopf. Es war eben immer so geblieben wie am Anfang, er, der Angestellte, Thomas, der Herr, der aussah, als könne er kein Wässerchen trüben und ein Durchsetzungsvermögen hatte wie ein General. „Aber weißt du, eigentlich war mir das immer ganz Recht. Ich meine, am Ende war alles immer so, wie es sein sollte.“
Damien ging ans Fenster. Ja, genau so, wie es sein sollte.
no subject
Date: 2008-08-17 03:00 pm (UTC)Ja, es ist dir gelungen. Und soll ich dir noch etwas sagen? Du kannst es.
Die beiden sind so süß. Und haben eine wirklich wundertolle Master and Servant-Berziehung. Die du hier einfach schön (und nett!) dargestellt hast.
Jaha, die Dinge sind genau dann, wie sie sein sollten, wenn sie sind, wie Thomas sie gerne hätte, Damien. - Nicht anders. ;)
no subject
Date: 2008-08-24 02:17 pm (UTC)Jaha, ich mag diese Master und Servant-Beziehung so gerne. Und ja, ich scheine tatsächlich nett sein zu können (und dein Kommentar auf die letzte gepostete Geschichte war schuld, dass ich es überhaupt versucht habe).
Tja, Damien weiß das. Und er ist damit eigentlich sehr zufrieden. Eigentlich will er ohnehin immer das gleiche, frei nach dem Motto: Egal, was er macht, ich liebe ihn sowieso XD