Orte – im Wasser - fürs Team
Sep. 30th, 2023 11:53 pmTitel: Im Wasser
Sommerchallenge-Prompt: Orte – im Wasser
Fandom: Broadchurch
Genre: angst?
Handlung: Nachdem die beiden wieder zurück sind von Sandbrook.
A/N: Angst zum Ende der Sommerchallenge, wie seltsam …
Länge: ~ 300 Wörter
Zeit: ~ 15 Minuten
In der Nacht, nachdem sie wieder zurück sind, träumt sie davon. Sie träumt von Pippa, in diesem Fluß, nur daß es nicht Hardy ist, der sie findet. Sie steht am Ufer, sie sieht das Kind. Sie springt ins Wasser und geht unter. Rudert verzweifelt mit den Armen und schnappt nach Luft und für quälend lange Sekunden glaubt sie, daß sie ertrinken wird. Bis sie endlich wieder Boden unter den Füßen spürt. Und dann, nahtlos, ist sie wieder am Ufer, das Kind in ihren Armen, und sie läuft. Und überall ist Wasser … der Fluß, der Regen, das Kind. Sie weiß mit schrecklicher Gewissheit, daß sie dieses Wasser nie mehr verlassen wird.
Und dann wacht sie auf und halb erwartet sie, daß sie immer noch im Wasser ist. Aber es ist nur das Bett in diesem Hotel in Broadchurch, in dem sie sich fühlt wie eine Fremde.
Und sie fragt sich, wie Hardy das aushält. Wie er mit der Erinnerung lebt, wie er das Wasser direkt vor seiner Haustür ertragen kann.
Sie fragt sich, warum er ausgerechnet da wohnt. Ob das irgendeine verquere Art ist, sich selbst zu bestrafen. Als ob das Leben nicht so schon schlimm genug ist.
Aber andererseits ist sie auch hier und nicht in ihrem zuhause. In ihrem Haus, das immer noch ihr zuhause ist, das ihr gehört, nicht Joe. Vielleicht ist sie ja nicht besser als Hardy und bestraft sich für etwas, für das sie nichts kann. Als würde es irgendjemandem helfen, wenn sie die Schuld auf sich nimmt. Das macht Danny nicht wieder lebendig. Das hilft seinen Eltern nicht. Und es hilft schon gar nicht Fred, Tom und ihr. Das einzige, wozu das gut ist, ist, daß sie sich noch schlechter fühlt als ohnehin schon. Und das hat sie nicht verdient.
Sommerchallenge-Prompt: Orte – im Wasser
Fandom: Broadchurch
Genre: angst?
Handlung: Nachdem die beiden wieder zurück sind von Sandbrook.
A/N: Angst zum Ende der Sommerchallenge, wie seltsam …
Länge: ~ 300 Wörter
Zeit: ~ 15 Minuten
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In der Nacht, nachdem sie wieder zurück sind, träumt sie davon. Sie träumt von Pippa, in diesem Fluß, nur daß es nicht Hardy ist, der sie findet. Sie steht am Ufer, sie sieht das Kind. Sie springt ins Wasser und geht unter. Rudert verzweifelt mit den Armen und schnappt nach Luft und für quälend lange Sekunden glaubt sie, daß sie ertrinken wird. Bis sie endlich wieder Boden unter den Füßen spürt. Und dann, nahtlos, ist sie wieder am Ufer, das Kind in ihren Armen, und sie läuft. Und überall ist Wasser … der Fluß, der Regen, das Kind. Sie weiß mit schrecklicher Gewissheit, daß sie dieses Wasser nie mehr verlassen wird.
Und dann wacht sie auf und halb erwartet sie, daß sie immer noch im Wasser ist. Aber es ist nur das Bett in diesem Hotel in Broadchurch, in dem sie sich fühlt wie eine Fremde.
Und sie fragt sich, wie Hardy das aushält. Wie er mit der Erinnerung lebt, wie er das Wasser direkt vor seiner Haustür ertragen kann.
Sie fragt sich, warum er ausgerechnet da wohnt. Ob das irgendeine verquere Art ist, sich selbst zu bestrafen. Als ob das Leben nicht so schon schlimm genug ist.
Aber andererseits ist sie auch hier und nicht in ihrem zuhause. In ihrem Haus, das immer noch ihr zuhause ist, das ihr gehört, nicht Joe. Vielleicht ist sie ja nicht besser als Hardy und bestraft sich für etwas, für das sie nichts kann. Als würde es irgendjemandem helfen, wenn sie die Schuld auf sich nimmt. Das macht Danny nicht wieder lebendig. Das hilft seinen Eltern nicht. Und es hilft schon gar nicht Fred, Tom und ihr. Das einzige, wozu das gut ist, ist, daß sie sich noch schlechter fühlt als ohnehin schon. Und das hat sie nicht verdient.
* Fin *