feuchen: (Default)
[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: The Machine
Challenge: AU - Royals (fürs Team)
Fandom: IDOLiSH7
Charaktere: Yaotome Gaku, Tsunashi Ryuunosuke, Nikaidou Yamato
Pairings: -/- (allerhöchstens arranged-marriage-GakuTenn irgendwo in der Zukunft??)
Kommentar: ... ich hab das AU irgendwo rumfliegen, warum also nicht auch einfach irgendwie was dazu schreiben? xD




Ruhig lehnte Gaku in dem Sessel in seinem Gemach zurück, während er auf das Foto blickte, welches ihm vor etwa einer Stunde überreicht wurde.

Er war sich nicht einmal sicher, was dafür sorgte, dass er sich unwohl dabei fühlte, wann immer er ihn ansah. Die Person auf dem Foto wirkte noch jung, auch, wenn er wusste, dass er bereits achtzehn war. Seine Haare waren weiß, auch wenn sich Gaku sicher war, dass es wirkte, als wenn sie einen leicht rosa Schimmer besaßen. Seine Augen waren ebenfalls eher rosa.

„Du wirkst bedrückt, Gaku.“

Gaku hob seinen Blick, bemerkte, wie sein treuster Freund und einer seiner Wächter zu ihm gekommen war.

„Ein wenig“, murmelte er zurück, drehte das Foto so, dass sein Freund einen Blick darauf werfen konnte, „was hältst du von ihm, Ryuu?“

Ryuunosuke trat einen weiteren Schritt auf ihn zu, sah etwas genauer auf das Foto, legte den Kopf zur Seite und dachte wohl etwas genauer darüber nach. „Er wirkt wie ein Engel. Ist das der Prinz aus dem anderen Königreich?“

Gaku nickte einfach nur still, drehte das Foto wieder zu sich um, sah einen Moment länger zu diesen hellen Augen. „Er ist der Prinz, der mein Verlobter sein soll“, sagte Gaku etwas ruhiger vor sich hin, „... Kujou Tenn“, setzte er etwas leiser an. Wieso fühlte es sich nur so komisch an, dieses Foto zu sehen?

„Du willst demnächst dorthin reisen, oder?“, fragte Ryuu nach, „um ihn vorher schon einmal zu treffen.“

„Ich will zumindest wissen, mit wem ich demnächst zusammenleben muss, wenn wir schon plötzlich dazu gebracht werden, zu heiraten“, sagte Gaku ernster, stützte sich mit einem Arm auf der Lehne seines Sessels ab. Wobei er wusste, dass es für ihn nicht nur darum ging, zu sehen, wer Kujou Tenn war. Er wusste nicht, was ihn störte, aber je länger er dieses Foto ansah, desto mehr sorgte etwas dafür, dass er ein komisches Gefühl bekam.

„Du willst wissen, ob Kujou-san wirklich einen Sohn wie ihn hat“, drang eine weitere Stimme an seine Ohren, so dass Gaku seinen Kopf anhob und zu der Person blinzelte, die zu ihnen in das Zimmer trat.

„Du lernst es auch nicht, zu klopfen, bevor du in mein Zimmer kommst, oder, Yamato?“, fing Gaku an, schmunzelte allerdings eher. Es war nicht so, dass es ihm etwas ausmachte, solange sie alleine waren. Ryuu und Yamato waren die Einzigen, die normal mit ihm umgingen, wenn sie privat untereinander waren.

„Sollte ich?“, erwiderte Yamato schmunzelnder, rutschte auf einen Stuhl an der Seite, „und? Was glaubst du, wer er ist?“

„Keine Ahnung, ich wüsste es nur gerne ...“, murmelte Gaku schließlich ein wenig nachdenklicher, „nur wirkt er nicht wie Kujous Sohn.“

Yamato nickte etwas, schob seine Brille leicht nach oben. „Ich habe Gerüchte aus einem kleinen Dorf und einem Jungen gehört, der die schönste und hellste Stimme hatte, dass sie jeden glücklicher gemacht hat.“

„Gerüchte?“, fragte Ryuu nach.

„Was sind das ... für Gerüchte?“, fragte Gaku interessierter nach, „und worauf willst du hinaus?“

„Der Junge hat einen Zwillingsbruder, für den er regelmäßig gesungen hat. Aber sein Zwillingsbruder war sterbenskrank“, erzählte Yamato etwas vor sich hin, „niemand in dem Dorf konnte ihm helfen.“ Er stoppte kurz, stand auf und trat in Gakus Richtung, griff nach dem Foto und nahm es in die Hand. „Der Name dieses Jungen ist Tenn. Ich weiß nicht, wer sein Zwillingsbruder war, was mit ihm passiert ist, aber ... dieser Junge ist irgendwann aus dem Dorf verschwunden.“

„Tenn ... ein Junge aus einem Dorf mit einer beeindruckenden Stimme ...“, flüsterte Gaku ein wenig vor sich hin, bevor er entschlossen aufsah, „wo ist dieses Dorf?“

„Wir würden dort fast vorbeikommen, wenn wir zu Kujou-sans Palast reisen“, sagte Yamato ruhiger, sah ihn mit einem Seitenblick an, „es ist nur ein kleiner Umweg.“

„Dann lasst es uns machen“, sagte Gaku schließlich entschlossener, „vielleicht ist etwas dran. Vielleicht–“,

Yamato grinste einfach nur zu ihm, reichte ihm das Foto zurück. „Ich habe schon alles eingeplant. Wir werden in dem Dorf einen kleinen Zwischenstopp machen und sehen, was wir herausfinden.“

Gaku blickte ihn einen kurzen Moment überraschter an, bevor er schmunzelte. Insgeheim wusste er schließlich, wieso er mit Yamato und Ryuu reiste und wieso diese beiden zu seinen engsten Vertrauten und Wächtern gehörten.

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