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Team: The Machine
Challenge: Fluff - Pizza (fürs Team)
Fandom: IDOLiSH7
Charaktere: Isumi Haruka, Kujou Tenn
Pairings: TennHaru, bg-mentioned RyuuMina + TouRiku (sort of XD)
Kommentar: ... wir hatten Pizzaessen gestern auf Arbeit, irgendwie waren alle in der viel zu kleinen Küche (X'D), wir saßen zu dritt am quatschen, ich hab heute den tag überlegt wie ich das in nen prompt geschrieben kriege? Es wurde ein Idol-Party-Ding mit sämtlichen Agenturen (irgendwie) und hauptsächlich Tenn & Haruka (weil Tenn nicht trinkt, Haruka minderjährig ist, alle anderen irgendwie ja... oder auf jemanden aufpassen und ... ich weiß auch nicht, wieso ich sonstwohin mit der story gelandet bin :''D)




„Wir sind doch bei dir!“

Isumi Haruka grummelte eindeutig lauter, biss frustriert in das Stück Pizza, was er in der Hand hielt und ließ seine Augen durch den Raum gleiten, in dem sie sich alle versammelt hatten.

Wenn er sich richtig erinnerte, war es jemand aus Re:vales Agentur, der diesen Saal für sie gemietet hatte, damit sie gemeinsam feiern konnten.

Haruka wusste, wieso er von Anfang an keine Lust darauf gehabt hatte. Seine Freunde waren auch absolute Verräter, dass sie ihm geschworen hatten, bei ihm zu bleiben.

Vielleicht auch, weil er der Einzige war, der keinen Alkohol trank. Oder trinken durfte.

Er hatte keine Ahnung, wohin Torao und Touma verschwunden waren, nachdem er sie das letzte Mal gesehen hatte. Eindeutig zu betrunken.

Minami konnte er sehen, allerdings hing dieser quasi ununterbrochen an Tsunashi Ryuunosuke und er wusste nicht, ob er je wissen wollte, was die beiden für eine Beziehung hatten.

„Du siehst aus, als könntest du Gesellschaft gebrauchen.“

Haruka blinzelte einen Moment aus seinen Gedanken gerissen auf, drehte seinen Kopf zur Seite. „Was willst du hier, Kujou Tenn?“

„Nichts Besonderes“, erwiderte dieser, ließ sich neben Haruka auf einem Stuhl nieder und aß einfach nur das Stück Pizza, was er sich wohl mitgenommen hatte.

Haruka blinzelte ein paar Mal mehr. Beobachtete Tenn einfach nur, ohne das er wusste, was er sagen sollte.

„Es ist anstrengend, wenn deine Freunde nicht wissen, wann sie besser aufhören sollten zu trinken“, sagte Tenn schließlich nach einer gefühlt längeren Pause. Haruka war sich nicht sicher, wie lange sie einfach nur still nebeneinandergesessen hatten. Oder wie lange er Tenn beim Essen zugesehen hatte. Wobei hatte er gerade wirklich Tenn dabei zugesehen, wie er gegessen hatte?

„Wusstest du, dass Riku und Inumaru Touma zusammen sind?“, fragte Tenn schließlich ruhiger nach, ohne wirklich eine besondere Emotion zu zeigen.

Haruka hatte mitbekommen, dass Touma angefangen hatte, mit Nanase Riku zu flirten, als er betrunken genug gewesen war, aber er hatte irgendwann auch aufgehört, länger darauf zu achten. Er zuckte mit den Schultern. „Nicht wirklich.“

„Er weiß hoffentlich, dass ich ihn töten werde, wenn er Riku etwas antut“, erwiderte Tenn ruhig weiter, während Haruka von der Seite sah, wie sich der Blick des anderen verfinsterte, während sich ein Grinsen auf seine Lippen schlich.

„Wir werden nicht zulassen, dass du unserem Freund etwas antust“, erwiderte Haruka daraufhin, ohne wirklich zu realisieren, was er da gesagt hatte und das er bereit war, Touma zu verteidigen.

Tenn drehte seinen Kopf zu ihm, lächelte nun sanfter. „Isumi Haruka sieht ein, dass ihr Freunde seid.“

„Ich–“, fing Haruka an, drehte etwas grummeliger den Kopf zur Seite, „– wir sind immerhin eine Gruppe!“

„Haha, alles gut“, sagte Tenn erheiternder, „ich hätte übrigens nicht gedacht, dass Ryuu so eine Wirkung auf Natsume Minami hat.“

Haruka brummte etwas mehr. „Warum glaubst du, dass es nicht nur am Alkohol liegt?“ Immerhin wusste er, dass seine Freunde betrunken gewesen waren, als er sie das letzte Mal gesehen hatte.

„Weil ich weiß, wie Ryuu ist, wenn er betrunken ist“, sagte Tenn und seufzte etwas mehr, legte seinen Kopf in den Nacken, „und ich bin glücklich, wenn er jemanden gefunden hat, der ihn genauso liebt.“

Irritiert sah Haruka einfach nur zur Seite, während er nicht wirklich wusste, worauf das alles hinauslief. Eigentlich wünschte er sich gerade auch nur, dass er einfach von hier verschwinden konnte.

Vermutlich sollte er einfach aufstehen und gehen. Immerhin waren sie keine Freunde, im Gegenteil. Er sollte sich nicht länger in Tenns Nähe aufhalten.

„Hey, Haruka“, fing Tenn an und sorgte damit dafür, dass Haruka in der Bewegung stoppte, sich auch nur aufzurichten.

Seit wann nannte Kujou Tenn ihn denn einfach nur ‚Haruka‘? Seit wann standen sie sich denn so nahe, dass sie sich beim Vornamen ansprachen? Wann nannte Tenn überhaupt jemanden beim Vornamen, außer seine Kameraden und seinen Zwillingsbruder?

Und wieso fühlte sich Haruka in dem Moment, als wenn er rot wurde und einfach nur zu ihm starren konnte?

„Wollen wir irgendwo anders hin?“, fragte Tenn schließlich nach, sah ihm nur ruhig entgegen.

„Was? Wieso sollten wir?“, fragte Haruka nach, legte den Kopf zur Seite, „falls du es vergessen hast, ich mag dich nicht, Kujou Tenn.“

Tenn gab ein leises Lachen von sich, bevor er aufstand, sich allerdings wieder zu ihm drehte. „Oh, willst du lieber hierbleiben, alleine Pizzaessen und zusehen, wie sich die anderen betrinken? Oder magst du mir Gesellschaft leisten und wir suchen uns was, was für diejenigen ist, die keinen Alkohol trinken? Hm, Isumi Haruka?“

Haruka blickte zu ihm auf, bemerkte diesen Blick aus diesen rosafarbenen Augen, schluckte, als ihm bewusst wurde, was für eine Ausstrahlung Tenn eigentlich hatte. Oder hatte er doch irgendwann aus Versehen etwas Alkoholisches getrunken, ohne es zu merken, und dachte deswegen jetzt so seltsam über Tenn nach?

Zumindest war er sich sicher, dass es wohl wirklich besser war, wenn er nicht länger deprimiert hier saß. „Na schön. Aber wir suchen uns nur irgendeinen ruhigen Ort, um den Abend auszuklingen.“

„Hmmm?“, fing Tenn an, griff nach Harukas Hand und zog ihn auf die Beine, bewegte sich mit ihm durch den Raum.

Haruka ignorierte das Gefühl, was sich in ihm breitmachte, während Tenn seine Hand festhielt und auf dem ganzen Weg nicht losließ. Auch, wenn er sehr gut alleine gehen und ihm folgen konnte.

„Denkst du etwa, ich könnte über dich herfallen, wenn wir alleine sind, Haruka?“, fragte Tenn ein wenig schmunzelnder, „... oder würde es dir sogar gefallen, wenn ich das tun würde?“

Haruka grummelte nur etwas, sagte allerdings nichts darauf. Vielleicht war er wirklich in einem alkoholisierten Zustand und bildete sich gerade ein, dass Kujou Tenn komplett offen mit ihm flirtete.

Vielleicht war er auch irgendwann inmitten ihrer Party vor Langeweile eingeschlafen und träumte seltsames Zeug? (Warum träumte er davon, dass Kujou Tenn mit ihm flirtete?)

„Ha–ru–ka.“

Er blinzelte, bemerkte, wie Tenn vor ihm stand und ihn fragender ansah. Sie waren draußen, es war dunkel – was kein Wunder war, war es sicher schon später Abend – und einzig das Licht der Straßenlaternen sorgte dafür, dass er Tenn so direkt erkennen konnte. Und wieso war Tenn ihm so verdammt nah?

„Du benimmst dich komisch, Kujou Tenn“, sagte er schließlich, versuchte, in eine andere Richtung und bloß nicht zu Tenn zu blicken.

„Tue ich das? Oder träumst du gerade einfach nur davon, dass ich dich von der Party entführt habe?“, fragte Tenn nach, grinste nun etwas mehr.

„Ich würde niemals von dir träumen!“, zischte Haruka schließlich, sah ihn wieder ernster an, bemerkte allerdings nur mehr dieses verräterische Grinsen, was dafür sorgte, dass er nur wieder in eine andere Richtung sah.

„Lass uns gehen“, sagte Tenn schließlich wieder ruhiger, bevor er wieder weiterging. Wobei Haruka bemerkte, dass er immer noch seine Hand festhielt.

„... Wohin ...?“, fragte Haruka ein wenig leiser nach, ohne Anstalten zu machen, Tenns Hand loszulassen.

„Zu mir. Ich glaube kaum, dass Ryuu und Gaku so schnell nach Hause kommen“, sagte Tenn und zuckte mit den Schultern, „oder willst du lieber, dass ich mit zu dir komme?“

„... Wer hat gesagt, dass wir irgendwo zusammen hingehen?“, murmelte Haruka etwas mehr, ließ sich eher mitziehen und sah nebenbei eher zur Seite und nicht in Tenns Richtung.

„Ich mag heute Abend nicht alleine sein und ich dachte, da es dir ähnlich geht, können wir uns gegenseitig Gesellschaft leisten, vielleicht was gucken oder so und morgen irgendwo frühstücken gehen, um unsere Freunde nicht miterleben zu müssen“, sagte Tenn schließlich ruhiger weiter, „oh und ich mag dich, Haru-chan.“

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