Team: ZIGGY
Fandom: Polizeiruf
Pairing: Adam Raczek/Vincent Ross
Rating: Teen
Prompt: Interjektionen - Doch
A/N: Teil 4 von 9
Eine Weile lässt sich Adam nicht blicken, sitzt nicht mal mehr, mal weniger gereizt und müde an einem Tisch, trinkt viel zu viel Kaffee und isst Vincents Kuchen.
Nicht, dass Vincent drauf achten würde. Übermäßig. Beim Geräusch der Klingel über der Tür hochsehen würde, ob dieser Mann mit seinen Augenringen und Lachfalten hindurch geschlurft kommt, um brummend einen Kaffee zu bestellen.
Polizist auch noch, ausgerechnet, und Vincent fragt sich schon, worauf er sich da eingelassen hat.
Andererseits kann er aber auch nicht anders, ist da etwas an Adam, dass ihn viel zu sehr fasziniert, ihn anzieht wie Licht eine Motte.
Allerdings kann er nach ein paar Tagen tatsächlich nicht mehr so oft darüber nachdenken, nimmt ihn sein Café viel zu sehr ein.
Lieferprobleme lassen seinen Kaffeebohnen-Bestand schrumpfen, und eine Baustelle direkt vor der Tür sorgt dafür, dass an einem Tag das Wasser plötzlich nicht mehr geht, und am nächsten Tag das Licht.
Er ist schon verwundert, dass er überhaupt noch Gäste hat, sich genug Leute an der Baustelle vorbei ins Café trauen, auch wenn er plötzlich ein eingeschränktes Sortiment anbieten muss.
Mit einem Seufzen kratzt er das magere Trinkgeld vom Tisch, das ihm beschert wurde, da klingelt es über der Tür, und Vincent sieht hoch.
Hat Adam schon immer so gut ausgesehen, oder ist es, weil Vincent ihn länger nicht gesehen hat? Hat Adam was mit den Haaren gemacht, mit seinem Bart?
Vincent kann es nicht sagen, kann nur versuchen, seinen Herzschlag wieder unter Kontrolle zu kriegen, nicht allzu breit zu grinsen, als Adam auf ihn zugeht.
“Na, ich dachte schon, du wärst mir abgängig,” sagt er mit einem Lachen.
Adams antwortendes Lächeln ist schon beinahe verlegen, und er reibt sich mit der Hand über den Nacken.
“War viel zu tun,” sagt er leise.
“Ja, hier auch leider.”
Für einen Moment sehen sie sich an, als hätten sie vergessen, wo sie sind, dann schnippt Vincent mit den Fingern.
“Kaffee. Bring ich dir.”
Er rauscht davon und erinnert sich erst hinter der Theke, dass er ja nur noch grüne Kaffeebohnen vorrätig hat.
Mit einem Schulterzucken greift er zu denen, was anderes kann er nun mal nicht anbieten, da muss Adam jetzt durch.
Leicht nervös schiebt er die Kaffeetasse über den Tisch, sieht Adam abwartend an.
Der nimmt einen Schluck - und verzieht angewidert das Gesicht.
“Sach ma, wat is dat denn?”
“Kaffee?”
“Haste die Maschine mit Zitronensäure entkalkt, oder was?”
“Ach komm, so sauer ist der Kaffee ja nun auch nicht.”
Eine skeptisch hochgezogene Augenbraue auf Adams Gesicht ist Vincent einzige Antwort, und er hebt abwehrend die Hände.
“Ja gut, ich weiß. Tut mir leid, aber mein Lieferant hat mich sitzen lassen.”
“Du willst mir sagen, was anderes hast du nicht da?”
Vincent hebt entschuldigend die Schultern. “Wenn du nicht gerade Wasser trinken willst.”
“Wasser hab ich auch zu Hause,” murmelt Adam, dann sagt er lauter, “Schöne Scheiße.”
“Na, komm. So schlimm ist der Kaffee wirklich nicht. Und ausserdem ist er gut für den Blutdruck. Und abnehmen soll man davon auch. Angeblich.”
Adams Augenbraue wandert noch ein Stück nach oben.
“Willst du mir damit sagen, ich hätte es nötig?”
“Nein. Wirklich nicht.” Vincent lässt seinen Blick über Adam wandern und grinst. “Das sieht schon alles gut aus, wie es ist.”
Vincent kann sich nicht helfen, Adam ist unheimlich niedlich, wenn er hochrot anläuft, vor Verlegenheit mit den Füßen scharrt und seinen Blick hilflos durch das Café huschen lässt, als wisse er nicht, wohin mit sich.
Auch dieses Räuspern, kurz bevor er sich wieder fängt, die Hand, die nervös durch den Nacken fährt.
Zu niedlich.
“Tja, schade, dass mir dein gesunder Kaffee nicht schmeckt.”
“Tja.”
“Dann komm ich wohl wieder rum, wenn du wieder vernünftigen Kaffee hast.”
Adam lächelt schmal zu Vincent hoch, und Vincent kann nicht anders, überlegt gar nicht lange, streckt die Hand aus und legt sie sanft auf Adams Arm.
“Ich würd mich freuen.”
Er sieht Adam schlucken, ein paar Mal blinzeln, dann zieht Adam den Arm weg.
Langsam, beinahe widerwillig.
Zumindest glaubt Vincent das, möchte es glauben.
Wieder ein verlegenes Räuspern, dann kratzt der Stuhl über den Boden, als Adam ihn zurück schiebt, langsam aufsteht.
“Na dann. Bis dann.”
“Bis dann,” sagt Vincent schwach, und sieht Adam dabei zu, wie er aus der Tür verschwindet.
“Na, dich hat es ja erwischt,” hört er Karl neben sich sagen, und Vincent schreckt ein wenig zusammen, hat gar nicht mitbekommen, dass er neben ihm steht.
“Merkt man das,” fragt Vincent leise.
“Also, ich schon.”
Toll, denkt Vincent.
Aber merkt Adam es auch?
Mit einem Seufzen schiebt Vincent Adams benutzte Kaffeetasse näher zu sich und wischt noch einmal über die Tischplatte.
Fandom: Polizeiruf
Pairing: Adam Raczek/Vincent Ross
Rating: Teen
Prompt: Interjektionen - Doch
A/N: Teil 4 von 9
Eine Weile lässt sich Adam nicht blicken, sitzt nicht mal mehr, mal weniger gereizt und müde an einem Tisch, trinkt viel zu viel Kaffee und isst Vincents Kuchen.
Nicht, dass Vincent drauf achten würde. Übermäßig. Beim Geräusch der Klingel über der Tür hochsehen würde, ob dieser Mann mit seinen Augenringen und Lachfalten hindurch geschlurft kommt, um brummend einen Kaffee zu bestellen.
Polizist auch noch, ausgerechnet, und Vincent fragt sich schon, worauf er sich da eingelassen hat.
Andererseits kann er aber auch nicht anders, ist da etwas an Adam, dass ihn viel zu sehr fasziniert, ihn anzieht wie Licht eine Motte.
Allerdings kann er nach ein paar Tagen tatsächlich nicht mehr so oft darüber nachdenken, nimmt ihn sein Café viel zu sehr ein.
Lieferprobleme lassen seinen Kaffeebohnen-Bestand schrumpfen, und eine Baustelle direkt vor der Tür sorgt dafür, dass an einem Tag das Wasser plötzlich nicht mehr geht, und am nächsten Tag das Licht.
Er ist schon verwundert, dass er überhaupt noch Gäste hat, sich genug Leute an der Baustelle vorbei ins Café trauen, auch wenn er plötzlich ein eingeschränktes Sortiment anbieten muss.
Mit einem Seufzen kratzt er das magere Trinkgeld vom Tisch, das ihm beschert wurde, da klingelt es über der Tür, und Vincent sieht hoch.
Hat Adam schon immer so gut ausgesehen, oder ist es, weil Vincent ihn länger nicht gesehen hat? Hat Adam was mit den Haaren gemacht, mit seinem Bart?
Vincent kann es nicht sagen, kann nur versuchen, seinen Herzschlag wieder unter Kontrolle zu kriegen, nicht allzu breit zu grinsen, als Adam auf ihn zugeht.
“Na, ich dachte schon, du wärst mir abgängig,” sagt er mit einem Lachen.
Adams antwortendes Lächeln ist schon beinahe verlegen, und er reibt sich mit der Hand über den Nacken.
“War viel zu tun,” sagt er leise.
“Ja, hier auch leider.”
Für einen Moment sehen sie sich an, als hätten sie vergessen, wo sie sind, dann schnippt Vincent mit den Fingern.
“Kaffee. Bring ich dir.”
Er rauscht davon und erinnert sich erst hinter der Theke, dass er ja nur noch grüne Kaffeebohnen vorrätig hat.
Mit einem Schulterzucken greift er zu denen, was anderes kann er nun mal nicht anbieten, da muss Adam jetzt durch.
Leicht nervös schiebt er die Kaffeetasse über den Tisch, sieht Adam abwartend an.
Der nimmt einen Schluck - und verzieht angewidert das Gesicht.
“Sach ma, wat is dat denn?”
“Kaffee?”
“Haste die Maschine mit Zitronensäure entkalkt, oder was?”
“Ach komm, so sauer ist der Kaffee ja nun auch nicht.”
Eine skeptisch hochgezogene Augenbraue auf Adams Gesicht ist Vincent einzige Antwort, und er hebt abwehrend die Hände.
“Ja gut, ich weiß. Tut mir leid, aber mein Lieferant hat mich sitzen lassen.”
“Du willst mir sagen, was anderes hast du nicht da?”
Vincent hebt entschuldigend die Schultern. “Wenn du nicht gerade Wasser trinken willst.”
“Wasser hab ich auch zu Hause,” murmelt Adam, dann sagt er lauter, “Schöne Scheiße.”
“Na, komm. So schlimm ist der Kaffee wirklich nicht. Und ausserdem ist er gut für den Blutdruck. Und abnehmen soll man davon auch. Angeblich.”
Adams Augenbraue wandert noch ein Stück nach oben.
“Willst du mir damit sagen, ich hätte es nötig?”
“Nein. Wirklich nicht.” Vincent lässt seinen Blick über Adam wandern und grinst. “Das sieht schon alles gut aus, wie es ist.”
Vincent kann sich nicht helfen, Adam ist unheimlich niedlich, wenn er hochrot anläuft, vor Verlegenheit mit den Füßen scharrt und seinen Blick hilflos durch das Café huschen lässt, als wisse er nicht, wohin mit sich.
Auch dieses Räuspern, kurz bevor er sich wieder fängt, die Hand, die nervös durch den Nacken fährt.
Zu niedlich.
“Tja, schade, dass mir dein gesunder Kaffee nicht schmeckt.”
“Tja.”
“Dann komm ich wohl wieder rum, wenn du wieder vernünftigen Kaffee hast.”
Adam lächelt schmal zu Vincent hoch, und Vincent kann nicht anders, überlegt gar nicht lange, streckt die Hand aus und legt sie sanft auf Adams Arm.
“Ich würd mich freuen.”
Er sieht Adam schlucken, ein paar Mal blinzeln, dann zieht Adam den Arm weg.
Langsam, beinahe widerwillig.
Zumindest glaubt Vincent das, möchte es glauben.
Wieder ein verlegenes Räuspern, dann kratzt der Stuhl über den Boden, als Adam ihn zurück schiebt, langsam aufsteht.
“Na dann. Bis dann.”
“Bis dann,” sagt Vincent schwach, und sieht Adam dabei zu, wie er aus der Tür verschwindet.
“Na, dich hat es ja erwischt,” hört er Karl neben sich sagen, und Vincent schreckt ein wenig zusammen, hat gar nicht mitbekommen, dass er neben ihm steht.
“Merkt man das,” fragt Vincent leise.
“Also, ich schon.”
Toll, denkt Vincent.
Aber merkt Adam es auch?
Mit einem Seufzen schiebt Vincent Adams benutzte Kaffeetasse näher zu sich und wischt noch einmal über die Tischplatte.