feuchen: (Default)
[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: The Machine
Challenge: Angst - süchtig (fürs Team)
Fandom: IDOLiSH7 (Digimon AU)
Charaktere: Nanase Riku, Tsukumo Ryo
Pairings: RyoRiku (ein bisschen, onesided??)
Kommentar: ... endspurt-einzelne prompts suchen, die irgendwo reinpassen? (ich hab keine Ahnung, was ich hier fabriziere, aber gut... ^^''')




Rikus Blick war einfach nur auf die große Ebene vor dem Balkon gerichtet, auf dem er stand.

Er hatte keine Ahnung, wie lange es her war, seit er Tenn-nii getroffen und wieder verloren hatte.

Diese Person, die ihn von diesen Monstern befreit hatte, hatte ihm bis hierhin auch noch nicht weiterhelfen können, dass er Tenn-nii wiedersehen würde. Auch, wenn er Ryo-san dankbar war. Immerhin war er ein Mensch, wie er, keins dieser komischen Kreaturen, die ihn nur verletzten und belogen.

Ryo-san hatte ihm versprochen, dass er ihm half, Tenn-nii zu finden, es nur dauern konnte. Er musste Geduld haben.

„Riku“, hörte er diese Stimme hinter sich, kurz bevor er spürte, wie er von hinten umarmt wurde.

„Ryo-san“, flüsterte Riku mehr, ließ es einfach zu, auch, wenn es sich immer seltsam anfühlte, wann immer diese Person ihn berührte.

„Komm rein, es wird spät“, flüsterte Ryo-san ihm ins Ohr, zog nur ein wenig seine Arme zurück, ohne Riku komplett loszulassen.

„Finden wir Tenn-nii bald?“, fragte Riku allerdings nur nach, drehte sich etwas in den Armen um, sah zu Ryo-san auf, während er bemerkte, wie er so direkt angesehen wurde.

Es jagte ihm einen Schauer über den Rücken, wann immer er diesen Blick so genau auf sich spürte.

„Ich bin dabei, ihn zu suchen. Aber das ist nicht so einfach, Riku“, sagte Ryo-san ruhig weiter, bewegte einen Arm langsam so, dass er mit der Hand nach Rikus greifen konnte.

Riku zuckte zurück, ließ es allerdings zu und ließ sich nur mitziehen. „Ryo-san, du lügst mich nicht auch an?“ Er wusste, dass die Frage unnötig war. Ryo-san war keins dieser Monster, die ihm nur etwas vorspielten.

„Ich bin doch nicht wie sie, oder?“, fragte Ryo-san statt zu Antworten nach, „meinst du nicht, dass du jemandem wie mir vertrauen kannst?“

Riku seufzte, schluckte heftiger, als er spürte, wie Ryo-san ihn auf ein Sofa in dem Zimmer drückte, bevor er ihn ein wenig an der Wange berührte. „... Ryo-san?“

„Keine Sorge, ich warte auf dich, Riku“, flüsterte Ryo-san ihm entgegen, sah ihm so direkt in die Augen, „aber du wirst merken, dass es weniger schlimm ist, wenn du es zulässt.“

„Was– ... Ryo-san“, murmelte Riku, weitete ein wenig seine Augen, schüttelte schließlich heftiger den Kopf, „... ich will doch ... nur endlich ... zu Tenn-nii zurück.“

„Tenn-nii wurde von diesen Digimon getötet“, sagte Ryo-san ein wenig schärfer, bevor er seine Hände an Rikus Wangen legte, „vergiss ihn und akzeptiere, dass du hier mit mir weiterleben kannst.“

„Was“, starrte Riku ihn weiterhin geschockt an, „Tenn-nii ist nicht– du ... du wolltest mir helfen, zu ihm zurückzukommen. Wieso ... Ryo-san?“

Der Blick des anderen wurde ein wenig schärfer. „Ich habe es versucht, aber deswegen weiß ich auch, dass es nichts bringt. Akzeptiere, dass du von nun an bei mir bist. Ich werde mich um dich kümmern, Riku. Noch viel besser, als es dein Tenn-nii jemals tun könnte.“

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