Fandom: NCIS
Pairing: Gibbs/Abby
Sommerchallange 2: Telefonzelle
Words: 756
Anmerkungen: Immer wenn ich die Beiden schreibe, wird es sehr kitschig. Und jetzt küssen sie sich auch noch ^_~
Pairing: Gibbs/Abby
Sommerchallange 2: Telefonzelle
Words: 756
Anmerkungen: Immer wenn ich die Beiden schreibe, wird es sehr kitschig. Und jetzt küssen sie sich auch noch ^_~
Das erste Mal war Abby einige Wochenlang ungewöhnlich traurig gewesen. Sie lächelte nur noch selten und ihre Musik schien von Tag zu Tag leiser zu werden, bis sie vollkommen verstummte. „Was ist los?“ hatte er sie gefragt und sich gegen den Labortisch gelehnt. „Nichts“ hatte sie geantwortet „ehrlich Gibbs!“ Abby konnte ihm deutlich ansehen, dass er ihr kein Wort glaubte, aber Gibbs sagte nichts. Er schaute sie nur schweigend an. Abby beschloss, sich weiter auf ihre Proben zu konzentrieren und ihn zu ignorieren. Gibbs hatte Ausdauer und das machte Abby wütend- denn immerhin ging es hier um ihr Privatleben.
Sie drehte sich aufgebracht zu ihm um. „ Oh man, Gibbs. Es ist wirklich nichts. Also“ Abby holte tief Luft „es ist so albern, aber…“Sie kämpfte eindeutig mit den Tränen und Gibbs rechnete mit dem schlimmsten. Vielleicht würde er jemanden die Beine brechen müssen.
„Ich hab morgen Geburtstag!“ Gibbs starrte sie irritiert an. War sie nicht zu jung für eine Midlife-Crisis? Sie war doch eigentlich nicht der Typ Frau, der sich um sein Alter sorgte, oder doch?
„Es ist nicht das Alter.“ fügte sie hinzu und liess ihre Hände für sich weitersprechen „Geburtstage waren immer Familienfeiern.“
Er nickte verstehend. Eigene Erinnerungsfetzen. Der erste Geburtstag allein. Kein Kinderlachen. Kein Kuss. Kein selbstgebackener Kuchen. „Deine Eltern?“ fragten seine Hände, aber Abby schüttelte nur den Kopf. Gibbs stand mit zwei schnellen Schritten neben ihr und legte seine Arme um sie. Bevor er sie wieder losließ, küsste er sie auf die Stirn. Der erste Kuss überhaupt. Einen momentlang waren beide irritiert, immerhin ist er Boss, immerhin sind sie Arbeitskollegen. Aber es fühlte sich ganz vertraut und normal an, wenn er sie küsst. Abbys Lächeln war zurück und Gibbs machte sich zufrieden auf den Weg zum Fahrstuhl. „Heut Abend um 8, ich hol dich ab, Abs“ rief er ihr zu, bevor sich die Türen schlossen.
Seit dem ist es eine Art Tradition, dass die beiden am Abend vor Abbys Geburtstag zusammen essen gehen. Gibbs holt sie wie in jedem Jahr pünktlich ab und überrascht sie mit einem tollen Restaurant. Er öffnete ihre Autotür, er bietet ihr seinen Arm an, er schiebt ihren Stuhl ran. Abby fühlt sich wie in einem alten schwarz-weiß Film. Lächelnd erinnert sie sich an das letzte Jahr, als er sie verteidigt hat, nachdem am Nebentisch über ihr Aussehen gespottet wurde. Natürlich ist sie eine emanzipierte Frau, die mit Auftragskillern und wahnsinnigen Laborassistenten zu recht kommt. Aber ein Mal im Jahr liebt sie es, wie eine Dame behandelt zu werden.
Nachdem Essen gehen beide noch ein wenig spazieren. Abby ist angespannt. Sie hat die letzten Monate auf diesen Tag gewartet, abseits der Arbeit, nur sie beide. Das Problem ist: Sie hat keinen Plan, wie sie es anstellen soll. Im Kopf spielt sie zum X-ten Mal mehrere Alternativen durch. Wenig realistisch, wenig erfolgsversprechend, von „Hey ich liebe Dich, gehen wir zu mir“ bis zu einem gemeinsamen Sturz, bei dem sie beide engumschlungen über den Boden rollen. Klappt wahrscheinlich nur in Filmen.
Das Wetter schlägt um, ein Gewitter zieht auf. Sie schaffen es nicht mehr bis zum Auto zurück und finden in einer Telefonzelle Unterschlupf. Gibbs flucht, während Abby ihre nasse Jacke auszieht. Sie greift nach seinem Jackett. „Sonst erkältest Du Dich noch. Nicht, dass Du jemals krank werden würdest, aber…“
„Danke“ Gibbs lächelt. Abby umarmt ihn. „Keine Ursache. Danke für den wundervollen Geburtstag.“
Bevor Gibbs etwas erwidern kann, küsst sie ihn. Nicht auf die Stirn. Nicht auf die Wange. Sondern mitten auf den Mund. Kein intensiver Kuss, so mutig ist sie auch nicht, aber es geht über alles was man als freundschaftlich interpretieren kann hinaus. Auf Abbys Skala ist es eine drei, vielleicht eine vier- sie will sichergehen, dass er es richtig versteht.
„Du hast mich geküsst.“ Stellt Gibbs überrascht fest.
„Ach“ sagt sie und versucht alle Unsicherheiten zu überspielen „das ist Dir aufgefallen. Kein Wunder, dass Du Chefermittl…“
„Abs“ unterbricht Gibbs sie „Was sollte das?“
Gibbs ist böse. Das war keine gute Idee. Wahrscheinlich hat sie alles falsch gedeutet.
„Scheiße“ murmelt Abby und lässt sich gegen die Scheibe fallen. Die Telefonzelle kommt ihr plötzlich schrecklich klein vor, jetzt, wo sie Gibbs nicht mehr ansehen kann.
Beide schweigen. Der Regen wird stärker.
Am liebsten würde Abby sich jetzt weinend in den Regen legen, mitten auf den Bürgersteig und darauf warten, dass sie stirbt. Aber so einfach stirbt man nicht.
„Abby?“ Gibbs Stimme kling ruhiger „War das dein ernst?“
Abby nickt. Sie fragt sich, wie sie nur so blöd sein konnte.
Gibbs greift nach ihrer Hand. „Okay.“ Er kling sich sicher.
Sie drehte sich aufgebracht zu ihm um. „ Oh man, Gibbs. Es ist wirklich nichts. Also“ Abby holte tief Luft „es ist so albern, aber…“Sie kämpfte eindeutig mit den Tränen und Gibbs rechnete mit dem schlimmsten. Vielleicht würde er jemanden die Beine brechen müssen.
„Ich hab morgen Geburtstag!“ Gibbs starrte sie irritiert an. War sie nicht zu jung für eine Midlife-Crisis? Sie war doch eigentlich nicht der Typ Frau, der sich um sein Alter sorgte, oder doch?
„Es ist nicht das Alter.“ fügte sie hinzu und liess ihre Hände für sich weitersprechen „Geburtstage waren immer Familienfeiern.“
Er nickte verstehend. Eigene Erinnerungsfetzen. Der erste Geburtstag allein. Kein Kinderlachen. Kein Kuss. Kein selbstgebackener Kuchen. „Deine Eltern?“ fragten seine Hände, aber Abby schüttelte nur den Kopf. Gibbs stand mit zwei schnellen Schritten neben ihr und legte seine Arme um sie. Bevor er sie wieder losließ, küsste er sie auf die Stirn. Der erste Kuss überhaupt. Einen momentlang waren beide irritiert, immerhin ist er Boss, immerhin sind sie Arbeitskollegen. Aber es fühlte sich ganz vertraut und normal an, wenn er sie küsst. Abbys Lächeln war zurück und Gibbs machte sich zufrieden auf den Weg zum Fahrstuhl. „Heut Abend um 8, ich hol dich ab, Abs“ rief er ihr zu, bevor sich die Türen schlossen.
Seit dem ist es eine Art Tradition, dass die beiden am Abend vor Abbys Geburtstag zusammen essen gehen. Gibbs holt sie wie in jedem Jahr pünktlich ab und überrascht sie mit einem tollen Restaurant. Er öffnete ihre Autotür, er bietet ihr seinen Arm an, er schiebt ihren Stuhl ran. Abby fühlt sich wie in einem alten schwarz-weiß Film. Lächelnd erinnert sie sich an das letzte Jahr, als er sie verteidigt hat, nachdem am Nebentisch über ihr Aussehen gespottet wurde. Natürlich ist sie eine emanzipierte Frau, die mit Auftragskillern und wahnsinnigen Laborassistenten zu recht kommt. Aber ein Mal im Jahr liebt sie es, wie eine Dame behandelt zu werden.
Nachdem Essen gehen beide noch ein wenig spazieren. Abby ist angespannt. Sie hat die letzten Monate auf diesen Tag gewartet, abseits der Arbeit, nur sie beide. Das Problem ist: Sie hat keinen Plan, wie sie es anstellen soll. Im Kopf spielt sie zum X-ten Mal mehrere Alternativen durch. Wenig realistisch, wenig erfolgsversprechend, von „Hey ich liebe Dich, gehen wir zu mir“ bis zu einem gemeinsamen Sturz, bei dem sie beide engumschlungen über den Boden rollen. Klappt wahrscheinlich nur in Filmen.
Das Wetter schlägt um, ein Gewitter zieht auf. Sie schaffen es nicht mehr bis zum Auto zurück und finden in einer Telefonzelle Unterschlupf. Gibbs flucht, während Abby ihre nasse Jacke auszieht. Sie greift nach seinem Jackett. „Sonst erkältest Du Dich noch. Nicht, dass Du jemals krank werden würdest, aber…“
„Danke“ Gibbs lächelt. Abby umarmt ihn. „Keine Ursache. Danke für den wundervollen Geburtstag.“
Bevor Gibbs etwas erwidern kann, küsst sie ihn. Nicht auf die Stirn. Nicht auf die Wange. Sondern mitten auf den Mund. Kein intensiver Kuss, so mutig ist sie auch nicht, aber es geht über alles was man als freundschaftlich interpretieren kann hinaus. Auf Abbys Skala ist es eine drei, vielleicht eine vier- sie will sichergehen, dass er es richtig versteht.
„Du hast mich geküsst.“ Stellt Gibbs überrascht fest.
„Ach“ sagt sie und versucht alle Unsicherheiten zu überspielen „das ist Dir aufgefallen. Kein Wunder, dass Du Chefermittl…“
„Abs“ unterbricht Gibbs sie „Was sollte das?“
Gibbs ist böse. Das war keine gute Idee. Wahrscheinlich hat sie alles falsch gedeutet.
„Scheiße“ murmelt Abby und lässt sich gegen die Scheibe fallen. Die Telefonzelle kommt ihr plötzlich schrecklich klein vor, jetzt, wo sie Gibbs nicht mehr ansehen kann.
Beide schweigen. Der Regen wird stärker.
Am liebsten würde Abby sich jetzt weinend in den Regen legen, mitten auf den Bürgersteig und darauf warten, dass sie stirbt. Aber so einfach stirbt man nicht.
„Abby?“ Gibbs Stimme kling ruhiger „War das dein ernst?“
Abby nickt. Sie fragt sich, wie sie nur so blöd sein konnte.
Gibbs greift nach ihrer Hand. „Okay.“ Er kling sich sicher.
*mit abs auf dem bürgersteig stirb*
Date: 2008-07-28 01:51 pm (UTC)Oh my god - sie hat ihn tatsächlich geküsst ! Nach der groben, [abweisenden?] Reaktion Gibbs wäre ich fast mit ihr gestorben x_x'
Dieses Gefühl, das Gibbs ihr absolut vertraut vorkommt [auf eine Weise, die über ein freundschaftliches Chef-Angestellten Verhältnis weit hinaus geht], bringst Du super rüber. Da kribbelt's richtig. Gibbs versteht Abs ohne großartige Worte [ein Kuss auf die Stirn - was können da tausend Worte sagen?].
*hüpf* Weiter so! ^_^ Ich will sofort den nächsten Teil *.*
Nein, nicht sterben!
Date: 2008-07-29 08:13 am (UTC)Es geht auch ganz bald weiter, der nächste Teil muss nur noch abgetippt werden (wofür stundenlanges zugfahren so gut ist *g*)
no subject
Date: 2008-07-28 04:54 pm (UTC)Du schreibst die beiden so toll, dass ich immer gleich weiter lesen möchte! Abby ist cool undmutig und heute meine Heldin. Und Gibbs Reaktion ist genial - weil sie sooo Gibbs ist und trotzdem optimistisch stimmt.
Tolle Story!
no subject
Date: 2008-07-29 08:14 am (UTC)Heldin des Tages klingt gut ^_~