Team: D.A.V.E.
Challenge: Crack/Humor – selbst gestrickt/genäht/gehäkelt (für mich)
Fandom: Punishing: Gray Raven
Charaktere: Lee, Changyu
Wörter: ~1100
Kommentar: Zwei Fliegen mit einer Klappe!
Das Quartier der Gray Ravens betrat Changyu mit einem merkwürdigen Bauchgefühl. Es hatte ihn überrascht von Lee eine Einladung zu erhalten, die zwar sehr nüchtern und knapp war, aber sehr viel Interpretationsraum zuließ. Nach der letzten großen gemeinsamen Mission konnte Changyu schlecht einschätzen, wie die beiden zueinander standen. Es war zumindest keine Feindseligkeit, aber eine entspannte Freundschaft war es auch nicht.
Im Gemeinschaftsraum traf er nur Liv an, die ganz versunken in Analysen auf einem Sofa saß und ihn erst nach einen Moment bemerkte. Lächelend begrüßte sie ihn. Doch bevor sie ihn in ein Gespräch verwickeln konnte, trat Lee aus seiner Kabine heraus.
„Changyu-“, begann er mit bemüht gelassenen Ton und erstarrte einen Moment später als er bemerkte, dass auch Liv anwesend war. Seine Augen wurden etwas größer und sein Mund immer schmaler.
Liv stand mit einem sanften Lächeln auf als sie Lees Mimik beobachtete und nickte den beiden höflich zu. „Mir ist gerade eingefallen, dass ich Bianca noch bei einer Datenanalyse helfen sollte. Bis später.“
Als sie an Changyu vorbei ging, glaubte er den Schalk in ihren Augen blitzen zu sehen. Sein Blick folgte ihr bis sich die Tür hinter ihr schloss und wandte sich leicht verwundert zu Lee um, der immer noch wie eine Salzsäule dastand. Die plötzliche Spannung im Raum behagte Changyu nicht, also schritt er weiter in den Raum auf Lee zu. Sein erster Reflex war es die Arme vor der Brust zu verschränken, entschied sich jedoch dagegen und steckte sie lieber in die Hosentaschen. Mit einen schiefen Grinsen und seinem hinter ihm leicht herumscharwänzelnden Schwanz, der wieder intakt war, stellte sich Changyu bis auf knapp einen Schritt entfernt vor Lee hin und sah zu ihm auf. „Wie bestellt.“
Lee nickte knapp. „Danke, dass du gekommen bist. Ich-“, er atmete kurz durch, ehe er wieder ansetzte. „Ich wollte mich erkenntlich zeigen dafür, dass du mich in den Ruinen gerettet hast.“
„Ah, und ich hatte schon gehofft, dass ich irgendwann den Gefallen so von dir einfordern kann. Ich hoffe, dass es dafür nicht nur einen feuchten Schmatzer gibt, denn für den Stunt bräuchte ich schon mehr“, kommentierte Changyu und grinste nur breiter. Mit großer Schadensfreude beobachtete, wie Lees Augen wieder einen Tick größer wurden und der sonst so stoisch dreinschauende Konstrukt vielleicht etwas rot wurde. Aber vielleicht war es auch nur Wunschdenken.
Lee verdrehte kurz die Augen. „Nein, keine Sorge, ich hatte nicht vor in irgendeiner Form übergriffig zu werden.“
„Ach weißt du, es ist nur übergriffig, wenn es nicht auf Gegenseitig-“
Lee unterbrach Changyu mit einem lauten Räuspern und kassierte dafür ein freches Kichern. „Komm bitte in meine Kabine für das Geschenk.“
„Lee!“, jauchzte Changyu mit dramatischer Stimme und legte seine Hand gegen seine Wange während er einen empört wie entzückten Gesichtsausdruck mimte. „Ich hätte nicht gedacht, dass du SO EINER bist! Soso, ein ‚Geschenk‘ hast du da, ja? So nennt man das hier auf Babylonia.“
„Changyu!“, schnaufte Lee genervt und rang mit seiner Kontenance. Die aufgestiegene Wangenröte war nun keine Einbildung mehr und Changyu grinste wie eine selbstgefällige Katze. Er ließ aber Lee den Moment, um sich wieder zu sammeln, und folgte ihm schließlich in seine Kabine. Das Sticheln und Flirten lenkte ihn davon ab, dass er zum einen sehr neugierig auf das Geschenk war, aber gleichzeitig es mit Anspannung unter seiner synthetischen Haut kribbelte.
Es war absolut keine Überraschung, dass Lees Zimmer absolut ordentlich aussah, sogar seine kleine Werkbank. Überraschend dagegen war es für ihn, dass es kleine persönliche Dinge gab, die sich unauffällig in die Neutralität des Zimmers fügten. Ehe er sich genauer umschauen konnte, stoppte ihn Lee mit einer Geste. Aufmerksam sah Changyu zu, wie der andere aus dem Kleiderschrank etwas herausholte. Lee hielt mit einer Hand den Kleiderhaken und strich mit der anderen über ein paar imaginäre Fusel und Falten des schwarzen Kleidungsstück. Ohne Changyu direkt anzusehen begann Lee zu erklären: „Das Hemd ist aus carbonverstärkten Stoff gefertigt, das zudem auch einen erhöhten Brandschutz hat. Es bietet verglichen zu deinem jetzigen Oberteil mehr Schutz für deinen Rücken und deine Schultern. Es sollte dir wie angegossen sitzen, aber probier es bitte an, um mögliche Änderungen vorzunehmen. Sofern du es haben willst.“ Den letzten Satz nuschelte Lee praktisch nur schnell heraus. Erst dann suchte er den Blickkontakt zu Changyu, um seine Reaktion zu sehen.
Neugierig griff Changyu nach dem Stoff, um es zwischen den Fingern zu fühlen. „Kann ich darin kämpfen?“
„Absolut. Es hat durch die Webart eine Flexibilität von zusätzlichen 10%.“
Changyu nahm ihm den Kleiderhaken ab und drehte das Kleidungsstück vor seinem Gesicht einige Mal, um alle Details wahrzunehmen. „Cool“, sagte er schließlich mit einem anerkennenden Nicken. Ohne auf Lee zu achten, nahm er das Hemd vom Haken und legte es über die Stuhllehne, ehe er im nächsten Moment anfing, sein Oberteil am Nacken zu lösen.
„Du musst nicht-“, begann Lee und verstummte als ihn Changyu skeptisch ansah.
„Ich soll es anprobieren, oder? Dann muss ich das hier ausziehen. Ich ziehe nicht beides übereinander an“, erklärte er und öffnete seine Gürtelschnalle und den ersten Hosenknopf, um das Oberteil herauszuziehen, während er die ganze Zeit Lee ansah. Seine Anspannung amüsierte ihn nur. Flink öffnete er die Knöpfe am Hemd und zog es an. Der Stoff fühlte sich angenehm an, auch wenn es ungewohnt war, ein so eng anliegendes Kleidungsstück am ganzen Oberkörper zu tragen. Schnell war es wieder verschlossen und Changyu ließ seine Finger über den Stoff und die feinen Details des Hemds fahren.
„Hast du einen Spiegel?“
„Schranktür, Innenseite.“
Changyu öffnete den Schrank und begann sich sofort mit einem breiten Grinsen zu mustern. Neugierig drehte er sich um und schaute über die Schulter sich an. „Haha, du hast den Ansatz für meinen Schwanz richtig berechnet. Jetzt hab ich auch solche Flatterei am Hintern wie die Mädels.“ Er griff mit beiden Händen nach den Schößen und ließ sie lachend herumflattern. Anschließend versuchte er die Bewegungsmöglichkeiten in dem Hemd zu testen und nickte zufrieden. Mit einem breiten Grinsen drehte er sich zu Lee, der endlich entspannter wieder aussah. „Das ist echt ein cooles Teil! Ich sehe gleich mehr classy aus. Vielleicht zu wenig sassy? Meine Fans werden um meinen entzückenden Rücken trauern. Danke jedenfalls! Ich nehm das gerne als Gegenzug für die Rettung an.“ Er verschränkte schließlich die Arme vor der Brust und lächelte Lee mit geneigtem Kopf schelmisch an. „Jetzt musst du dir viel weniger Gedanken um meinen nackten, muskulösen Rücken machen, wenn du mir das nächste Mal Deckung gibst.“
Lee räusperte sich nur.
„Außerdem gibt es hinterher mehr zum Ausziehen.“
Changyu lachte schallend als Lee sich an seiner nicht vorhanden Spucke verschluckte und zu husten begann.
Challenge: Crack/Humor – selbst gestrickt/genäht/gehäkelt (für mich)
Fandom: Punishing: Gray Raven
Charaktere: Lee, Changyu
Wörter: ~1100
Kommentar: Zwei Fliegen mit einer Klappe!
Das Quartier der Gray Ravens betrat Changyu mit einem merkwürdigen Bauchgefühl. Es hatte ihn überrascht von Lee eine Einladung zu erhalten, die zwar sehr nüchtern und knapp war, aber sehr viel Interpretationsraum zuließ. Nach der letzten großen gemeinsamen Mission konnte Changyu schlecht einschätzen, wie die beiden zueinander standen. Es war zumindest keine Feindseligkeit, aber eine entspannte Freundschaft war es auch nicht.
Im Gemeinschaftsraum traf er nur Liv an, die ganz versunken in Analysen auf einem Sofa saß und ihn erst nach einen Moment bemerkte. Lächelend begrüßte sie ihn. Doch bevor sie ihn in ein Gespräch verwickeln konnte, trat Lee aus seiner Kabine heraus.
„Changyu-“, begann er mit bemüht gelassenen Ton und erstarrte einen Moment später als er bemerkte, dass auch Liv anwesend war. Seine Augen wurden etwas größer und sein Mund immer schmaler.
Liv stand mit einem sanften Lächeln auf als sie Lees Mimik beobachtete und nickte den beiden höflich zu. „Mir ist gerade eingefallen, dass ich Bianca noch bei einer Datenanalyse helfen sollte. Bis später.“
Als sie an Changyu vorbei ging, glaubte er den Schalk in ihren Augen blitzen zu sehen. Sein Blick folgte ihr bis sich die Tür hinter ihr schloss und wandte sich leicht verwundert zu Lee um, der immer noch wie eine Salzsäule dastand. Die plötzliche Spannung im Raum behagte Changyu nicht, also schritt er weiter in den Raum auf Lee zu. Sein erster Reflex war es die Arme vor der Brust zu verschränken, entschied sich jedoch dagegen und steckte sie lieber in die Hosentaschen. Mit einen schiefen Grinsen und seinem hinter ihm leicht herumscharwänzelnden Schwanz, der wieder intakt war, stellte sich Changyu bis auf knapp einen Schritt entfernt vor Lee hin und sah zu ihm auf. „Wie bestellt.“
Lee nickte knapp. „Danke, dass du gekommen bist. Ich-“, er atmete kurz durch, ehe er wieder ansetzte. „Ich wollte mich erkenntlich zeigen dafür, dass du mich in den Ruinen gerettet hast.“
„Ah, und ich hatte schon gehofft, dass ich irgendwann den Gefallen so von dir einfordern kann. Ich hoffe, dass es dafür nicht nur einen feuchten Schmatzer gibt, denn für den Stunt bräuchte ich schon mehr“, kommentierte Changyu und grinste nur breiter. Mit großer Schadensfreude beobachtete, wie Lees Augen wieder einen Tick größer wurden und der sonst so stoisch dreinschauende Konstrukt vielleicht etwas rot wurde. Aber vielleicht war es auch nur Wunschdenken.
Lee verdrehte kurz die Augen. „Nein, keine Sorge, ich hatte nicht vor in irgendeiner Form übergriffig zu werden.“
„Ach weißt du, es ist nur übergriffig, wenn es nicht auf Gegenseitig-“
Lee unterbrach Changyu mit einem lauten Räuspern und kassierte dafür ein freches Kichern. „Komm bitte in meine Kabine für das Geschenk.“
„Lee!“, jauchzte Changyu mit dramatischer Stimme und legte seine Hand gegen seine Wange während er einen empört wie entzückten Gesichtsausdruck mimte. „Ich hätte nicht gedacht, dass du SO EINER bist! Soso, ein ‚Geschenk‘ hast du da, ja? So nennt man das hier auf Babylonia.“
„Changyu!“, schnaufte Lee genervt und rang mit seiner Kontenance. Die aufgestiegene Wangenröte war nun keine Einbildung mehr und Changyu grinste wie eine selbstgefällige Katze. Er ließ aber Lee den Moment, um sich wieder zu sammeln, und folgte ihm schließlich in seine Kabine. Das Sticheln und Flirten lenkte ihn davon ab, dass er zum einen sehr neugierig auf das Geschenk war, aber gleichzeitig es mit Anspannung unter seiner synthetischen Haut kribbelte.
Es war absolut keine Überraschung, dass Lees Zimmer absolut ordentlich aussah, sogar seine kleine Werkbank. Überraschend dagegen war es für ihn, dass es kleine persönliche Dinge gab, die sich unauffällig in die Neutralität des Zimmers fügten. Ehe er sich genauer umschauen konnte, stoppte ihn Lee mit einer Geste. Aufmerksam sah Changyu zu, wie der andere aus dem Kleiderschrank etwas herausholte. Lee hielt mit einer Hand den Kleiderhaken und strich mit der anderen über ein paar imaginäre Fusel und Falten des schwarzen Kleidungsstück. Ohne Changyu direkt anzusehen begann Lee zu erklären: „Das Hemd ist aus carbonverstärkten Stoff gefertigt, das zudem auch einen erhöhten Brandschutz hat. Es bietet verglichen zu deinem jetzigen Oberteil mehr Schutz für deinen Rücken und deine Schultern. Es sollte dir wie angegossen sitzen, aber probier es bitte an, um mögliche Änderungen vorzunehmen. Sofern du es haben willst.“ Den letzten Satz nuschelte Lee praktisch nur schnell heraus. Erst dann suchte er den Blickkontakt zu Changyu, um seine Reaktion zu sehen.
Neugierig griff Changyu nach dem Stoff, um es zwischen den Fingern zu fühlen. „Kann ich darin kämpfen?“
„Absolut. Es hat durch die Webart eine Flexibilität von zusätzlichen 10%.“
Changyu nahm ihm den Kleiderhaken ab und drehte das Kleidungsstück vor seinem Gesicht einige Mal, um alle Details wahrzunehmen. „Cool“, sagte er schließlich mit einem anerkennenden Nicken. Ohne auf Lee zu achten, nahm er das Hemd vom Haken und legte es über die Stuhllehne, ehe er im nächsten Moment anfing, sein Oberteil am Nacken zu lösen.
„Du musst nicht-“, begann Lee und verstummte als ihn Changyu skeptisch ansah.
„Ich soll es anprobieren, oder? Dann muss ich das hier ausziehen. Ich ziehe nicht beides übereinander an“, erklärte er und öffnete seine Gürtelschnalle und den ersten Hosenknopf, um das Oberteil herauszuziehen, während er die ganze Zeit Lee ansah. Seine Anspannung amüsierte ihn nur. Flink öffnete er die Knöpfe am Hemd und zog es an. Der Stoff fühlte sich angenehm an, auch wenn es ungewohnt war, ein so eng anliegendes Kleidungsstück am ganzen Oberkörper zu tragen. Schnell war es wieder verschlossen und Changyu ließ seine Finger über den Stoff und die feinen Details des Hemds fahren.
„Hast du einen Spiegel?“
„Schranktür, Innenseite.“
Changyu öffnete den Schrank und begann sich sofort mit einem breiten Grinsen zu mustern. Neugierig drehte er sich um und schaute über die Schulter sich an. „Haha, du hast den Ansatz für meinen Schwanz richtig berechnet. Jetzt hab ich auch solche Flatterei am Hintern wie die Mädels.“ Er griff mit beiden Händen nach den Schößen und ließ sie lachend herumflattern. Anschließend versuchte er die Bewegungsmöglichkeiten in dem Hemd zu testen und nickte zufrieden. Mit einem breiten Grinsen drehte er sich zu Lee, der endlich entspannter wieder aussah. „Das ist echt ein cooles Teil! Ich sehe gleich mehr classy aus. Vielleicht zu wenig sassy? Meine Fans werden um meinen entzückenden Rücken trauern. Danke jedenfalls! Ich nehm das gerne als Gegenzug für die Rettung an.“ Er verschränkte schließlich die Arme vor der Brust und lächelte Lee mit geneigtem Kopf schelmisch an. „Jetzt musst du dir viel weniger Gedanken um meinen nackten, muskulösen Rücken machen, wenn du mir das nächste Mal Deckung gibst.“
Lee räusperte sich nur.
„Außerdem gibt es hinterher mehr zum Ausziehen.“
Changyu lachte schallend als Lee sich an seiner nicht vorhanden Spucke verschluckte und zu husten begann.