Team: D.A.V.E.
Challenge: Crack/Humor – didn‘t know they were dating (für mich)
Fandom: Punishing: Gray Raven
Charaktere: Liv, Watanabe, andere
Wörter: ~1140
Kommentar: Reicht es für Crack/Humor, wenn ich beim Plotten und Schreiben gekichert habe?
Liv setzte sich auf einen kleinen Container in mitten ihres improvisierten Lazaretts und genoss wie sich Erleichterung langsam in ihr ausbreitete. Inzwischen waren von allen fehlenden Missionsmitgliedern Rückmeldungen eingetroffen, dass sie auf dem Weg zum ausgemachten Treffpunkt waren und alle Mitglieder am Leben und niemand lebensgefährlich verletzt war. Sie ließ ihren Blick über die Lager schweifen, in denen ihre Schützlinge lagen – ob der vor Erschöpfung eingeschlafene Kommandant, Karenina, die nach einem explosiven Scharmützel und einigen gravierenden Verletzungen temporär betäubt dalag, damit sie in ihrem Übermut es nicht verschlimmerte, oder Watanabe, der sich von einer kurzfristigen Systeminstabilität erholen sollte. Er saß angelehnt und beobachtete schweigend seit einiger Weile das lebhafte Treiben im temporären Camp.
„Sag mal, Liv“, begann der Mann schließlich zu sprechen, ohne sie anzusehen.
„Ja, Watanabe-san?“, antwortete sie aufmerksam und drehte sich lächelnd zu ihm um.
„Was ist mit den beiden?“, fragte er und deutete mit einem Nicken in die Richtung, in die er blickte. Liv folgte dem Wink und schaute hinüber, um herauszufinden, was Watanabe meinte. Nun beobachteten beide, wie Kamui mal wieder versuchte ein Gespräch mit Lee anzufangen, der nicht amüsiert darüber aussah, aber sich trotzdem nicht verkneifen konnte, Spitze Antworten zu liefern, die widerum Kamui nur weiter anstachelten.
Sie lachte kurz auf. „Ach, die beiden. Sie werden sich nicht prügeln, wenn Sie das befürchten.“
„Nein, das nicht. Aber jedes Mal wenn ich die beiden sehe, wie sie sich die Zöpfe ziehen, fühle ich mich wie auf dem Schulhof. Ich hätte gedacht, dass sie inzwischen- weiter wären. Nicht, dass ich es immer für eine so gute Idee halte, wenn unter Truppen solche Verhältnisse herrschen. Aber es sind außergewöhnliche Zeiten...“, sinnierte Watanabe.
Liv hörte ihm aufmerksam zu und verstand nicht, was er meinte, bis es schließlich klickte und sie hörbar japste. „Nein, das verstehen Sie ganz falsch!“
Endlich sah er von den beiden Konstrukten weg und zu Liv auf. Ihr stieg die Röte ins Gesicht und sie wich etwas seinem Blick aus. „Da ist- Das ist nicht so, wie Sie denken. Sie sind nur Freunde. Bekannte. Kameraden. Die sich gerne etwas trietzen. Oder Kamui versucht eher sich mit Lee anzufreunden und Lee trietzt ihn, aber ich bin mir sicher, dass er Kamui als Kameraden schätzt. Vielleicht nicht als Gesprächspartner. Aber- nein. Nein.“
Sie schaute wieder hinüber zu den anderen Konstrukten, wo inzwischen Lee sich demonstrativ weggedreht hatte, um seine Bestandsaufnahme der Technik und Waffen weiter zu prüfen, während Kamui von Wanshi weggeführt wurde. „Ich kann Ihnen keine Auskunft geben zu diesen Umständen.“ Über vieles war sie selber im Dunkeln, auch wenn sie sich zu vielen Dingen ihren Teil dachte.
Watanabe schnaubte und als sie zu ihm rübersah, sah sie ein mildes Lächeln auf seinem Gesicht. „Keine Sorge, Liv, ich wollte keinen Klatsch und Tratsch mit dir tauschen. Es ist jedem selbst überlassen. Bei den beiden hätte ich nur gedacht, dass sich gewisse Spannungen endlich gelöst hätten.“
Liv ließ seine Worte einen Moment durch den Kopf gehen, ehe sie wieder zurückschaute. Zwar hatte sie auch einige Zeit lang spekuliert, dass da mehr im Busch sein würde, aber die Dinge haben sich anders entwickelt. Oder im Fall von Kamui und Lee sind sie auf ihrem Stand der Schulhoftrietzerei verblieben. Nachdem Liv auch den Rest der Strike Hawks kennegelernt hatte, hatte sie eine Ahnung entwickelt, woran es liegen könnte.
Beide verfielen wieder ins Schweigen, ohne dass es glücklicherweise unangenehm wurde. Die erste Unruhe seit einer Weile kam auf, als Lucia von ihrer Wachrunde zurückkam. Zunächst Schritt sie hinüber zu Lee, um ihm etwas zu sagen, woraufhin er sofort aufstand und einige Worte und Gesten mit ihr austauschte. Mit einem Nicken trennten sie sich. Während Lee in die Richtung ging, in denen die Strike Hawks verschwunden waren, kam Lucia auf Liv mit eiligen Schritten zu. Ehe sie sich versah war Liv gleich aufgestanden und kam ihr einen Schritt entgegen. Als Lucia sie leicht anlächelte merkte Liv, wie in ihr sofort die Sorge wieder aufgestiegen war, die jetzt wieder wegschmelzen konnte. Erst direkt vor ihr blieb Lucia stehen. „Team Delta wird jeden Moment eintreffen. Nanami ist stabil und Sophia etwas ausgezehrt und leicht verletzt, aber Changyu ist wohl nicht in der besten Verfassung, wenn auch nicht schwer verletzt. Er scheint sich nur völlig verausgabt zu haben im Kampf. Kannst du ein Lager für ihn vorbereiten? Ich werde Kommandant wecken, damit wir den Pick-Up einleiten können.“ Beide weiblichen Konstrukte sahen gemeinsam zu ihrem schlafenden Kommandant hinüber, etwas wehmütig en zu wecken. Als sie sich wieder einander zuwandten lächelten sie sich warm an und Liv griff nach Lucias Hand, um sie zu kurz zu drücken.
„Natürlich kann ich was vorbereiten. Gut, dass wir bald wieder gemeinsam sind und uns auf dem Weg machen können.“
„Ja“, antwortete Lucia knapp, aber nicht emotionslos. Mit einem kurzen Nicken zu ihr und schließlich zu Watanabe, wandt sie sich ab und trat an den Kommandant heran.
Liv sah ihr nach, ehe sie von einem jubelden Ruf abgelenkt wurde. Im vorderen Teil des Camps traf das letzte Team ein, Nanami einen zerdelten Container tragend während Sophia Changyu stützte. Es scharten sich gleich weitere Konstrukte um sie. Kamui trat an Nanami heran, nahm ihr den Container ab und schien sie zu grüßen oder ihr zu gratulieren, was das Maschinenmädchen mit einem breiten, aber müden Grinsen erwiderte. Wanshi trat an Sophia und Changyu heran und begann mit der Patientenversorgung. Zu Livs leichter Überraschung trat Lee zunächst zurückhaltend dazu, ehe er den Zustand der beiden Ankömmlinge so richtig wahrzunehmen schien. Mit zwei großen Schritten stand er neben Wanshi, sprach mit ihm und drehte sich zu den beiden Akdilek-Konstrukten. Ohne große Diskussionen nahm er Changyu Sophia ab, die deutlich erschöpft wirkte. Changyu hingegen sah fast schon wie betrunken aus. Zu Livs deutlich größeren Überraschung griff Lee, nach einem kritischen Wortwechsel mit dem anderen Konstrukt, der sich kaum auf den Beinen hielt, unter dessen Arme und schließlich Kniekehlen, um ihn anzuheben und in Livs Richtung zu tragen.
Liv biss sich innerlich auf die Unterlippe, um sich ein Grinsen zu verkneifen bei dem Anblick.
„Ach komm, das- nicht nötig. Lee“, quängelte Changyu halb lallend, halb wehrend in Lees Armen, wobei seine Wehr darin bestand, dass er trotz des auf die Schulter gesenkten Kopfes und kurz vorm Einschlafen mit einem Finger gegen die Brustplatte piekste.
Lee ignorierte ihn und blieb ein paar Schritte vor Liv stehen. „Wo kann ich den abladen?“
„Komm mit“, winkte Liv ihm zu. Auf dem Weg zu einem neuen Lager ein Stück von Watanabe entfernt griff sie nach einem bereitliegenden Stoffrolle, die sie geübt ausbreitete und Lee anwies, den Patienten dort abzulegen. Bevor sie sich ganz der Anamnese widmete, sah sie hinüber zu Watanabe, der Liv die ganze Zeit wohl beobachtetet hatte, und sie mit einem warmen und wissenden Blick ansah. Sie konnte in dem Moment seinen Blick nicht deuten, aber sie spürte ihre Wangen prickeln und sie fühlte sich ertappt, nicht nur ihretwegen.
Challenge: Crack/Humor – didn‘t know they were dating (für mich)
Fandom: Punishing: Gray Raven
Charaktere: Liv, Watanabe, andere
Wörter: ~1140
Kommentar: Reicht es für Crack/Humor, wenn ich beim Plotten und Schreiben gekichert habe?
Liv setzte sich auf einen kleinen Container in mitten ihres improvisierten Lazaretts und genoss wie sich Erleichterung langsam in ihr ausbreitete. Inzwischen waren von allen fehlenden Missionsmitgliedern Rückmeldungen eingetroffen, dass sie auf dem Weg zum ausgemachten Treffpunkt waren und alle Mitglieder am Leben und niemand lebensgefährlich verletzt war. Sie ließ ihren Blick über die Lager schweifen, in denen ihre Schützlinge lagen – ob der vor Erschöpfung eingeschlafene Kommandant, Karenina, die nach einem explosiven Scharmützel und einigen gravierenden Verletzungen temporär betäubt dalag, damit sie in ihrem Übermut es nicht verschlimmerte, oder Watanabe, der sich von einer kurzfristigen Systeminstabilität erholen sollte. Er saß angelehnt und beobachtete schweigend seit einiger Weile das lebhafte Treiben im temporären Camp.
„Sag mal, Liv“, begann der Mann schließlich zu sprechen, ohne sie anzusehen.
„Ja, Watanabe-san?“, antwortete sie aufmerksam und drehte sich lächelnd zu ihm um.
„Was ist mit den beiden?“, fragte er und deutete mit einem Nicken in die Richtung, in die er blickte. Liv folgte dem Wink und schaute hinüber, um herauszufinden, was Watanabe meinte. Nun beobachteten beide, wie Kamui mal wieder versuchte ein Gespräch mit Lee anzufangen, der nicht amüsiert darüber aussah, aber sich trotzdem nicht verkneifen konnte, Spitze Antworten zu liefern, die widerum Kamui nur weiter anstachelten.
Sie lachte kurz auf. „Ach, die beiden. Sie werden sich nicht prügeln, wenn Sie das befürchten.“
„Nein, das nicht. Aber jedes Mal wenn ich die beiden sehe, wie sie sich die Zöpfe ziehen, fühle ich mich wie auf dem Schulhof. Ich hätte gedacht, dass sie inzwischen- weiter wären. Nicht, dass ich es immer für eine so gute Idee halte, wenn unter Truppen solche Verhältnisse herrschen. Aber es sind außergewöhnliche Zeiten...“, sinnierte Watanabe.
Liv hörte ihm aufmerksam zu und verstand nicht, was er meinte, bis es schließlich klickte und sie hörbar japste. „Nein, das verstehen Sie ganz falsch!“
Endlich sah er von den beiden Konstrukten weg und zu Liv auf. Ihr stieg die Röte ins Gesicht und sie wich etwas seinem Blick aus. „Da ist- Das ist nicht so, wie Sie denken. Sie sind nur Freunde. Bekannte. Kameraden. Die sich gerne etwas trietzen. Oder Kamui versucht eher sich mit Lee anzufreunden und Lee trietzt ihn, aber ich bin mir sicher, dass er Kamui als Kameraden schätzt. Vielleicht nicht als Gesprächspartner. Aber- nein. Nein.“
Sie schaute wieder hinüber zu den anderen Konstrukten, wo inzwischen Lee sich demonstrativ weggedreht hatte, um seine Bestandsaufnahme der Technik und Waffen weiter zu prüfen, während Kamui von Wanshi weggeführt wurde. „Ich kann Ihnen keine Auskunft geben zu diesen Umständen.“ Über vieles war sie selber im Dunkeln, auch wenn sie sich zu vielen Dingen ihren Teil dachte.
Watanabe schnaubte und als sie zu ihm rübersah, sah sie ein mildes Lächeln auf seinem Gesicht. „Keine Sorge, Liv, ich wollte keinen Klatsch und Tratsch mit dir tauschen. Es ist jedem selbst überlassen. Bei den beiden hätte ich nur gedacht, dass sich gewisse Spannungen endlich gelöst hätten.“
Liv ließ seine Worte einen Moment durch den Kopf gehen, ehe sie wieder zurückschaute. Zwar hatte sie auch einige Zeit lang spekuliert, dass da mehr im Busch sein würde, aber die Dinge haben sich anders entwickelt. Oder im Fall von Kamui und Lee sind sie auf ihrem Stand der Schulhoftrietzerei verblieben. Nachdem Liv auch den Rest der Strike Hawks kennegelernt hatte, hatte sie eine Ahnung entwickelt, woran es liegen könnte.
Beide verfielen wieder ins Schweigen, ohne dass es glücklicherweise unangenehm wurde. Die erste Unruhe seit einer Weile kam auf, als Lucia von ihrer Wachrunde zurückkam. Zunächst Schritt sie hinüber zu Lee, um ihm etwas zu sagen, woraufhin er sofort aufstand und einige Worte und Gesten mit ihr austauschte. Mit einem Nicken trennten sie sich. Während Lee in die Richtung ging, in denen die Strike Hawks verschwunden waren, kam Lucia auf Liv mit eiligen Schritten zu. Ehe sie sich versah war Liv gleich aufgestanden und kam ihr einen Schritt entgegen. Als Lucia sie leicht anlächelte merkte Liv, wie in ihr sofort die Sorge wieder aufgestiegen war, die jetzt wieder wegschmelzen konnte. Erst direkt vor ihr blieb Lucia stehen. „Team Delta wird jeden Moment eintreffen. Nanami ist stabil und Sophia etwas ausgezehrt und leicht verletzt, aber Changyu ist wohl nicht in der besten Verfassung, wenn auch nicht schwer verletzt. Er scheint sich nur völlig verausgabt zu haben im Kampf. Kannst du ein Lager für ihn vorbereiten? Ich werde Kommandant wecken, damit wir den Pick-Up einleiten können.“ Beide weiblichen Konstrukte sahen gemeinsam zu ihrem schlafenden Kommandant hinüber, etwas wehmütig en zu wecken. Als sie sich wieder einander zuwandten lächelten sie sich warm an und Liv griff nach Lucias Hand, um sie zu kurz zu drücken.
„Natürlich kann ich was vorbereiten. Gut, dass wir bald wieder gemeinsam sind und uns auf dem Weg machen können.“
„Ja“, antwortete Lucia knapp, aber nicht emotionslos. Mit einem kurzen Nicken zu ihr und schließlich zu Watanabe, wandt sie sich ab und trat an den Kommandant heran.
Liv sah ihr nach, ehe sie von einem jubelden Ruf abgelenkt wurde. Im vorderen Teil des Camps traf das letzte Team ein, Nanami einen zerdelten Container tragend während Sophia Changyu stützte. Es scharten sich gleich weitere Konstrukte um sie. Kamui trat an Nanami heran, nahm ihr den Container ab und schien sie zu grüßen oder ihr zu gratulieren, was das Maschinenmädchen mit einem breiten, aber müden Grinsen erwiderte. Wanshi trat an Sophia und Changyu heran und begann mit der Patientenversorgung. Zu Livs leichter Überraschung trat Lee zunächst zurückhaltend dazu, ehe er den Zustand der beiden Ankömmlinge so richtig wahrzunehmen schien. Mit zwei großen Schritten stand er neben Wanshi, sprach mit ihm und drehte sich zu den beiden Akdilek-Konstrukten. Ohne große Diskussionen nahm er Changyu Sophia ab, die deutlich erschöpft wirkte. Changyu hingegen sah fast schon wie betrunken aus. Zu Livs deutlich größeren Überraschung griff Lee, nach einem kritischen Wortwechsel mit dem anderen Konstrukt, der sich kaum auf den Beinen hielt, unter dessen Arme und schließlich Kniekehlen, um ihn anzuheben und in Livs Richtung zu tragen.
Liv biss sich innerlich auf die Unterlippe, um sich ein Grinsen zu verkneifen bei dem Anblick.
„Ach komm, das- nicht nötig. Lee“, quängelte Changyu halb lallend, halb wehrend in Lees Armen, wobei seine Wehr darin bestand, dass er trotz des auf die Schulter gesenkten Kopfes und kurz vorm Einschlafen mit einem Finger gegen die Brustplatte piekste.
Lee ignorierte ihn und blieb ein paar Schritte vor Liv stehen. „Wo kann ich den abladen?“
„Komm mit“, winkte Liv ihm zu. Auf dem Weg zu einem neuen Lager ein Stück von Watanabe entfernt griff sie nach einem bereitliegenden Stoffrolle, die sie geübt ausbreitete und Lee anwies, den Patienten dort abzulegen. Bevor sie sich ganz der Anamnese widmete, sah sie hinüber zu Watanabe, der Liv die ganze Zeit wohl beobachtetet hatte, und sie mit einem warmen und wissenden Blick ansah. Sie konnte in dem Moment seinen Blick nicht deuten, aber sie spürte ihre Wangen prickeln und sie fühlte sich ertappt, nicht nur ihretwegen.