Reverse Challenge - Revolution (für mich)
Aug. 19th, 2023 06:42 pmTeam: D.A.V.E.
Challenge: Reverse Challenge – Revolution (für mich)
Fandom: Punishing: Gray Raven
Charaktere: Nanami, Haicma
Wörter: ~550
Kommentar: Für
alea
Als sich ihre Finger zum ersten Mal – zum ersten Mal? - berührten, durchfuhr es Haicma wie ein Stromschlag. Ihr provisorischer Konstruktkörper kribbelte von den Zehen bis zu ihren Haarspitzen. Sie fühlte, wie dieser Körper in diesem Augenblick zu klein war. Sie glaubte zu fühlen, wie es wohl sei, wenn andere Maschinen die Kunst der Sagemachina zum ersten Mal erblickten. Wenn aus der Kunst etwas zu ihnen sprach, das alles auf den Kopf stellte. So wie dieses Mädchen, diese Maschine, diese Reisende, dieses Wesen, das sie anstrahlte und mit ihrer zweiten Hand nach Haicmas Arm griff. Haicmas Berechnungen kamen durcheinander, weil sie endlich angekommen war, weil sie endlich Nanami gefunden hatte. Sie festhielt. Sie sie ergriff, wie sie sie schon seit
beginn ergriffen hatte. Haicma hob unbeholfen ihren zweiten Arm und war sich unsicher, ob sie Nanamis Geste kopieren sollte. Doch es fühlte sich falsch an. Sie wollte was anderes, aber sie wusste noch nicht, was.
Die Entscheidung hatte ihr Nanami abgenommen, als sie fröhlich quieckend ihre Hand und ihren Arm losließ und sich um Haicmas Hals warf. Automatisch legten sich Haicmas Arme um Nanami, fanden ihren Platz. Haicma fand ihren Platz. Haicma hatte Nanami gefunden. Nanami, die sie ansah, als hätte sie endlich einen langersehnten Schatz gefunden, die sie festhielt, als würde sie diesen Schatz nie wieder verlieren.
„Endlich!“, rief sie in die Stille des Weltalls und in das Chaos von Haicmas Rechenzentrum via Mindlink. Als Nanami die Umarmung so weit löste, um Haicma wieder anzustrahlen, trällerte sie weiter. „Jetzt weiß ich, dass es klappen wird! Jetzt kann Nanami alles schaffen, weil sie Haicma
gefunden hat!“ Sie schien vor freudiger Aufregung geradezu zu vibrieren.
Haicma versuchte zu kalkulieren, was sie genau meinen könnte, und kam zu zu vielen Möglichkeiten. „Was meinst du?“
„Alles!“, antwortete Nanami und warf ihre dünnen Arme nach oben. Sie begann sich tänzelnd und um sich selbst drehend von Haicma zu entfernen und strahlte den Sternen entgegen, unbändige Energie in voller Entfaltung. „Alles, Haicma! Wir werden sie alle retten! Die Menschen, die Maschinen – einfach alle!“
„Retten?“, stutze Haicma. „Aber die Maschinen- Für sie bist du Sagemachina, sie wollen die Menschen vernichten. Und die Menschen, sie sind-“ Die Worte blieben Haicma in den Schaltkreisen stecken, weil sie kein passendes Wort in den vielen Sprachen in ihrem Speicher finden konnte, das ihr Dilemma zum Ausdruck bringen konnte.
Als Nanami ihren verunsicherten Blick auffing, blieb sie mitten in der Tanzbewegung stehen. Von einem Moment auf den anderen veränderte sich ihre ganze Art. Weg schmolz die übermütige Jugendlichkeit, der kindliche Esprit, und wich der warmen, sicheren Aura, die für viele Maschinen Sagemachina in ihrer Erleuchtung wohl ausmachte. Ihre Arme senkten sich und mit einem Lächeln und leichtem Schritt trat sie zurück an Haicma heran, ganz nah, so nah. Nur Sterne um sie herum
und in Nanamis Augen. Sie legte ihre Hände an Haicmas Wangen und hielt ihren Blick.
„Sie haben Angst, es gibt so viel Angst. Daher braucht es Mut und für noch mehr Mut brauch ich dich. Zusammen können wir dafür sorgen, dass sie zueinander finden, dass sie reden, dass sie verstehen, wie uns alle so viel mehr verbindet, dass wir einander brauchen. Nanami braucht dich, Haicma“, erklärte sie mit einer absoluten Selbstverständlichkeit und zog Haicmas Gesicht ein Stück zu sich herunter, um ihr einen keuschen Kuss auf die Lippen aufzudrücken. „Für die Revolution.“
Challenge: Reverse Challenge – Revolution (für mich)
Fandom: Punishing: Gray Raven
Charaktere: Nanami, Haicma
Wörter: ~550
Kommentar: Für
Als sich ihre Finger zum ersten Mal – zum ersten Mal? - berührten, durchfuhr es Haicma wie ein Stromschlag. Ihr provisorischer Konstruktkörper kribbelte von den Zehen bis zu ihren Haarspitzen. Sie fühlte, wie dieser Körper in diesem Augenblick zu klein war. Sie glaubte zu fühlen, wie es wohl sei, wenn andere Maschinen die Kunst der Sagemachina zum ersten Mal erblickten. Wenn aus der Kunst etwas zu ihnen sprach, das alles auf den Kopf stellte. So wie dieses Mädchen, diese Maschine, diese Reisende, dieses Wesen, das sie anstrahlte und mit ihrer zweiten Hand nach Haicmas Arm griff. Haicmas Berechnungen kamen durcheinander, weil sie endlich angekommen war, weil sie endlich Nanami gefunden hatte. Sie festhielt. Sie sie ergriff, wie sie sie schon seit
beginn ergriffen hatte. Haicma hob unbeholfen ihren zweiten Arm und war sich unsicher, ob sie Nanamis Geste kopieren sollte. Doch es fühlte sich falsch an. Sie wollte was anderes, aber sie wusste noch nicht, was.
Die Entscheidung hatte ihr Nanami abgenommen, als sie fröhlich quieckend ihre Hand und ihren Arm losließ und sich um Haicmas Hals warf. Automatisch legten sich Haicmas Arme um Nanami, fanden ihren Platz. Haicma fand ihren Platz. Haicma hatte Nanami gefunden. Nanami, die sie ansah, als hätte sie endlich einen langersehnten Schatz gefunden, die sie festhielt, als würde sie diesen Schatz nie wieder verlieren.
„Endlich!“, rief sie in die Stille des Weltalls und in das Chaos von Haicmas Rechenzentrum via Mindlink. Als Nanami die Umarmung so weit löste, um Haicma wieder anzustrahlen, trällerte sie weiter. „Jetzt weiß ich, dass es klappen wird! Jetzt kann Nanami alles schaffen, weil sie Haicma
gefunden hat!“ Sie schien vor freudiger Aufregung geradezu zu vibrieren.
Haicma versuchte zu kalkulieren, was sie genau meinen könnte, und kam zu zu vielen Möglichkeiten. „Was meinst du?“
„Alles!“, antwortete Nanami und warf ihre dünnen Arme nach oben. Sie begann sich tänzelnd und um sich selbst drehend von Haicma zu entfernen und strahlte den Sternen entgegen, unbändige Energie in voller Entfaltung. „Alles, Haicma! Wir werden sie alle retten! Die Menschen, die Maschinen – einfach alle!“
„Retten?“, stutze Haicma. „Aber die Maschinen- Für sie bist du Sagemachina, sie wollen die Menschen vernichten. Und die Menschen, sie sind-“ Die Worte blieben Haicma in den Schaltkreisen stecken, weil sie kein passendes Wort in den vielen Sprachen in ihrem Speicher finden konnte, das ihr Dilemma zum Ausdruck bringen konnte.
Als Nanami ihren verunsicherten Blick auffing, blieb sie mitten in der Tanzbewegung stehen. Von einem Moment auf den anderen veränderte sich ihre ganze Art. Weg schmolz die übermütige Jugendlichkeit, der kindliche Esprit, und wich der warmen, sicheren Aura, die für viele Maschinen Sagemachina in ihrer Erleuchtung wohl ausmachte. Ihre Arme senkten sich und mit einem Lächeln und leichtem Schritt trat sie zurück an Haicma heran, ganz nah, so nah. Nur Sterne um sie herum
und in Nanamis Augen. Sie legte ihre Hände an Haicmas Wangen und hielt ihren Blick.
„Sie haben Angst, es gibt so viel Angst. Daher braucht es Mut und für noch mehr Mut brauch ich dich. Zusammen können wir dafür sorgen, dass sie zueinander finden, dass sie reden, dass sie verstehen, wie uns alle so viel mehr verbindet, dass wir einander brauchen. Nanami braucht dich, Haicma“, erklärte sie mit einer absoluten Selbstverständlichkeit und zog Haicmas Gesicht ein Stück zu sich herunter, um ihr einen keuschen Kuss auf die Lippen aufzudrücken. „Für die Revolution.“