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Team: The Machine
Challenge: Orte - im Auto (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Digimon AU)
Charaktere: Kujou Tenn, Yaotome Gaku, Tsunashi Ryuunosuke, Anesagi Kaoru
Pairings: -/-
Kommentar: schließt irgendwo an die anderen parts dieses AU an... u.u




Still blickte Tenn aus dem Fenster des Autos, während er ein wenig in seinen Gedanken hing. Er war nur froh, dass dieser Auftritt beendet war. Es schlauchte ihn mehr, als er zugeben wollte.

Außerdem wusste er, dass er sich am liebsten nur noch darauf konzentrieren wollte, wieder zu Riku zu kommen und ihn endlich zurückzuholen.

Eigentlich würde er sich auch auf dem Weg ins Krankenhaus befinden, um ihm einen Besuch abzustatten, aber Kujou hatte ihm davon abgeraten, weil noch nicht ganz klar war, ob das, was ihn befallen hatte, noch in seinem Körper war und ob es für Rikus Körper in diesem Zustand nicht auch gefährlich sein würde.

„Ist bei dir alles in Ordnung, Tenn?“

Ryuus Stimme holte ihn aus seinen Gedanken, worauf er seinen Kopf zur Seite drehte und in Ryuus und Gakus besorgte Gesichter sah.

Es sorgte dafür, dass er wieder darüber nachdachte, dass er das hier am liebsten sofort aufgeben wollte, um nicht länger so tun zu müssen, als dass er es genoss.

Außerdem sorgte jeder Moment mit ihnen auf der Bühne dafür, dass er an Riku dachte, wie er mit diesen Digimon aufgetreten war. Diese Digimon, die ihn getäuscht hatten und ihm etwas eingeredet hatten.

Riku hatte das Gleiche wie er, nur in einer anderen Welt. In einer Welt, die nicht real war.

Er war Teil einer Idolgruppe in dieser Welt. Nur sorgten die Digimon bei ihm dafür, dass sie ihm etwas vorspielten und nicht die Wahrheit erzählten.

„Tenn–“, startete Gaku, kurz bevor Tenn tiefer atmete und selbst anfing: „Ich will aufhören.“

Er wusste, dass er gegen Kujou handelte, aber er konnte einfach nicht weiter so tun, als wollte er das alles. Er wollte nur noch endlich nach Hause. Er wollte Riku dort rausholen und mit ihm nach Hause.

„Was?“, fragte Gaku kurz darauf nach, starrte ihn eindeutig geschockter an, „du willst aufhören? Wieso?“

„Ich bin kein Idol“, sagte Tenn ruhiger zurück, lächelte schwächer, „ich wollte nie ein Idol sein. Das ist alles nur– ... ich werde TRIGGER verlassen. Wenn nicht jetzt, dann bald.“ Sobald er Riku dort rausgeholt und gerettet hatte. Sobald er endlich wieder mit seinem Zwillingsbruder vereint war.

Er bemerkte, wie Anesagi das Auto stoppte und nun ebenfalls einen Blick nach hinten warf. „Wovon redest du da, Tenn?“

„Wieso willst du das alles aufgeben, Tenn?“, starrte Gaku ihn funkelnder an, „was meinst du damit, dass du kein Idol bist?“

Tenn lächelte ihn einfach nur schwach und entkräftet an. Er wollte sich einfach nicht mehr hinter dieser ganzen, falschen Identität verstecken.

Wie lange würde er das denn alles noch aufrecht halten? Bis er einen Weg gefunden hatte, Riku zurückzuholen? Warum sollte er bis dahin warten, wenn er spätestens da sowieso aufhörte?

„Tenn, bist du sicher?“, fragte Ryuu kurz darauf ruhiger nach, sah ihn bedrückter an.

„Wie wäre es, wenn ihr eine Pause macht?“, stellte Anesagi kurz darauf die Frage, „ich denke, es würde dir guttun, um dich zu sammeln. Die letzten Wochen war viel los.“

Tenn sah sie eindeutig verwunderter an. Er wusste, dass es nichts an seiner Entscheidung änderte, aber wenn sie eine Pause machten, konnte er sich mehr darum kümmern, Riku wiederzufinden und einen Weg zu finden, ihn zurückzuholen. „Na schön“, murmelte er schließlich, drehte seinen Kopf wieder zu dem Fenster, um nach draußen zu sehen.

Er wusste, dass es nichts an seiner Entscheidung ändern würde, aber so konnte er sich zumindest in Ruhe um Riku kümmern.

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