feuchen: (Default)
[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: The Machine
Challenge: Reverse Challenges - Verstehen ohne Worte (fürs Team)
Fandom: IDOLiSH7 (Crossover-Fanserie)
Charaktere: Nanase Riku, Nanase Tenn
Pairings: -/-
Kommentar: folgt auf die anderen parts in dem AU? irgendwie? (mindest aber hierauf)




„Hey, hören wir uns gemeinsam Re:vale’s neues Album an?“

Riku wusste, dass ihm sein eigener, enthusiastischer Satz im Kopf schwirrte, während er einfach nur zu seinem Zwillingsbruder sah, der auf seinem Bett saß und ihn so panisch ansah, dass er nicht einmal wusste, was er tun sollte.

Geh weg.

Riku wusste, dass er keine Worte von Tenn brauchte, um zu verstehen, was vor sich ging und es sorgte dafür, dass es ihn schmerzte.

Er hätte nie gedacht, dass er noch einmal diesen panischen Blick in Tenn-niis Augen sehen würde. Erst recht nicht ihm gegenüber.

Er wusste auch nicht wirklich, was er tun oder sagen konnte, außer die Musik auszuschalten.

Eigentlich hatte er sich darauf gefreut, Re:vale’s neues Album zu haben. Er hatte gehofft, dass er es zusammen mit Tenn-nii hören konnte, damit Re:vale ihn genauso aufheitern konnte, wie sie es damals bei ihm getan hatten, als er sich gerade neu zurechtgefunden hatte.

Er hätte nie gedacht, dass sich Tenn daraufhin von ihm zurückzog und ihn einfach nur so panisch und erschrocken ansah.

So, wie damals.

Riku fühlte sich nur noch schlimmer, weil er sich daran erinnerte, wie er Tenn gefunden hatte. Dieser Blick. Dieser panische Ausdruck in diesen hellen Augen.

Ich will nicht ... lass mich ... geh weg.

Riku schluckte. Er war sich nicht sicher, wieso er das Gefühl hatte, als wenn er genau spürte, was sein Zwillingsbruder dachte, während er ihn ansah.

„Tenn-nii ...“, flüsterte er, streckte einen Arm aus, zuckte allerdings sogleich zurück, als er merkte, wie Tenn ihn nur mehr ansah.

So panisch und erschrocken, dass Riku seinen Arm zurückzog.

Wieso hatte er nur nicht gesehen, was er anrichtete?

Nein. Er konnte nicht ahnen, dass Tenn so heftig auf Re:vale’s Musik reagierte.

Er wollte doch nur, dass sie ihn genauso glücklich machten, wie sie Riku glücklich gemacht hatten.

Es tut mir leid. Es tut mir leid, Tenn-nii.

Riku war sich nicht einmal sicher, wieso er diese Worte nicht aussprechen konnte. Er wollte so sehr sagen, dass es ihm leidtat, auch, wenn er nichts dafür konnte. Aber er schaffte es nicht, irgendein Wort zu sagen.

Er konnte einfach nur vor sich starren. Was sollte er tun? Wie konnte er dafür sorgen, dass Tenn-nii ihm vertraute, dass er das alles nicht gewollt hatte?

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