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Team: The Machine
Challenge: Hurt/Comfort - jemanden stützen / tragen (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Digimon AU)
Charaktere: Nanase Riku, Kujou/Nanase Tenn, deren Digimonpartner/freunde
Pairings: -/-
Kommentar: dieses Bunny macht mich fertig (und ich will das sooo heftig richtig schreiben aber nicht jetzt und überhaupt ...)




„Riku, pass auf!“

Riku konnte nur zu einem seiner Freunde starren, der ihn zur Seite und geradewegs in Tenns Arme stieß, kurz bevor er sah, wie derjenige von etwas, was wie ein längeres Messer aussah, getroffen wurde.

Was war dieses Wesen vor ihnen? Wieso hielt es jeweils solche Klingen in der Hand, die so weit nach außen zeigten?

„Lass Riku sofort los!“, drang eine so deutliche Stimme an seine Ohren, dass er zusammenzuckte und zu jemandem sah, der in einen schwarzen Umhang eingehüllt war, „und ihr werdet mich nicht aufhalten! Wenn ihr nicht sterben wollt, geht mir aus den Augen!“

„Wer bist du?“, fragte Riku nach, während er spürte, wie Tenn ihn festhielt und er sich somit sicher fühlte. Immerhin, Tenn beschützte ihn, so wie immer, nicht wahr?

„Wir lassen dich nicht zu Riku! Wir haben geschworen, ihn zu beschützen!“

Riku blinzelte, wieso redeten seine Freunde auch davon, wie sehr sie ihn beschützen wollten, selbst wenn sie gegen so ein seltsames Monster kämpften? „Mitsuki ...“, flüsterte er.

„Ruhig, sie sind nicht so schwach, wie du denkst, Riku“, flüsterte Tenn ihm zu, hielt ihn weiterhin fest umschlungen.

Riku schluckte, drehte seinen Kopf wieder zu diesem komischen Monster, welches einen seiner Freunde mit seinen langen Ohren von sich schleuderte. Aber es war immerhin auch alleine. Sie waren zu sechst.

Nur konnten sie das überhaupt schaffen?

Wie genau besiegte man eigentlich ein solches Monster?

„Tenn-nii ... wie sollen sie das schaffen? Was ist das?“, fragte Riku leise nach, hob seinen Blick etwas, um zu Tenn aufzusehen.

„Riku, sie sind nicht, wie du“, flüsterte Tenn ihm leise zu, „sie können kämpfen und sie werden kämpfen, um dich zu beschützen.“

„Hör auf, Riku etwas einzureden!“, zischte diese umhüllte Person zu ihnen rüber, „Turuiemon, tu, was du tun musst!“

„Geht klar“, drang diese klare, dunkle Stimme von diesem Monster zu Riku durch, kurz bevor er sah, wie drei seiner Freunde mit einem einzigen Hieb zur Seite geschleudert wurden, „geht uns aus dem Weg. Riku kommt mit uns.“

„Mitsuki! Yamato! Iori!“, rief Riku erschrockener aus, schüttelte heftig den Kopf, „... Tenn-nii, Tenn-nii bitte!“, blickte er dann flehentlich zu ihm auf, „kannst du nicht irgendwas tun?“

„Natürlich könnte ich, aber ...“, flüsterte Tenn zu ihm, während er nach etwas griff, was wie ein Bogen aussah. Seit wann hatte sein Zwillingsbruder das? Warum fühlte er gerade so eine helle Aura bei ihm? Oder hatte er die schon immer gefühlt?

„Riku, hör nicht auf diese Kreatur!“, zischte diese eingehüllte Person, worauf Riku seinen Kopf wieder zu ihm drehte.

„Warum? Warum tötest du meine Freunde?!“, fragte Riku nach, während er zur Seite blickte und bemerkte, wie drei seiner Freunde leblos auf dem Boden lagen, während die anderen drei zwischen ihren Gegnern und ihm und Tenn hin und hersahen.

„Sie vernebeln dich, Riku“, sagte diese Person, kurz bevor derjenige seine Kapuze von dem Umhang nach hinten zog und ihn schließlich klare, rosafarbene Augen ansahen.

Wieso sah derjenige so aus wie Tenn-nii? Wie konnte das sein, wo er wusste, dass Tenn die ganze Zeit bei ihm war und ihn beschützt hatte?

„Tenn-san, vorsicht!“, erklang die Stimme dieses Hasenmonsters, kurz bevor Riku sah, wie ein Pfeil auf diese fremden Personen zuflog und von dem Monster abgeblockt wurde. Auch, wenn es davon gestreift wurde.

„Was?“, blinzelte Riku verwirrter drein, sah zur Seite, „... Tenn-nii? Was ... was ...“,

„Riku, sie wollen dich nur verwirren. Verschwinde von hier. Ich kümmere mich darum und danach finde ich dich“, sagte Tenn neben ihm ruhiger, spannte erneut seinen Bogen an, „Sougo, Tamaki, Nagi, bringt Riku hier raus!“

„Die Frage ist, wer hier wen verwirrt“, entgegnete dieser Fremde erneut, der kurz zu dem Monster bei ihm sah. Wieso sah er nur so aus wie Tenn-nii?

Riku schluckte, spürte, wie Nagi ihn berührte und ihm andeutete, sich an ihm festzuhalten. Aber wieso? Wenn das dort Tenn-nii war? Wieso ... wieso kämpfte er dort?

„Riku, wir müssen hier weg“, sagte Nagi ruhiger, lächelte ihn sanft an, „vertrau auf deinen Partner.“

„Ja, vertrauen ... Tenn-nii“, flüsterte Riku, lehnte sich gegen Nagi und merkte nur, wie der andere ihn kurz darauf auf den Rücken nahm. Tenn hatte ihn immer beschützt, seit er denken konnte.

„Riku!“, zischte diese andere Stimme, die so klar und deutlich ebenfalls nach Tenn klang, zu ihm rüber, „ihr werdet mir Riku nicht noch länger entreißen! Tötet sie!“

„Wie du wünschst, Tenn-san“, hörten sie kurz darauf eine Stimme direkt vor ihnen, kurz bevor er bemerkte, wie Sougo und Tamaki neben ihm auf den Boden geschleudert wurden und schließlich eine komplett schwarze Katze mit spitzen Ohren und einem langen Schweif vor ihnen auftauchte.

„Nein ... nein“, flüsterte Riku erschrockener, „warum ...“,

„Komm, wir warten auf dich, Riku“, sah er kurz darauf diese Person, die so aussah wie Tenn, wie er ihm eine Hand hinhielt, „du wurdest nur belogen. Sie sind nicht wie du. Das dort–“, sagte er weiter, deutete nach hinten zu demjenigen, den er jahrelang als Tenn-nii gesehen hatte und der gerade mit diesem anderen Monster kämpfte, „das ist nur eine Kreatur, die dir etwas einreden will. Diese Welt hier ... ist nicht real.“

„Tenn-nii?“, flüsterte Riku verwirrter, „was, wie– aber ... sie ...“,

„Tenn-san, vorsicht!“, wurde er unterbrochen, kurz bevor diese Katze an ihm und Tenn vorbei sprang und sich kurz darauf in eine komplett schwarze, menschliche Gestalt mit schwarzen Flügeln verwandelte.

„Verschwinde von ihm! Ich werde nicht zulassen, dass erneut ein Mensch Riku von hier wegzerren will!“, zischte Tenn-nii, oder die Kreatur, die er jahrelang für Tenn gehalten hatte, zu ihnen herüber, kurz bevor er die Arme seines Zwillingsbruders um sich geschlungen spürte.

„Du bist nur ein Digimon, welches Riku beschützen wollte“, sagte Tenn ernster, drehte seinen Kopf zur Seite, hielt Riku dabei in seinen Armen, „ich will dich nicht töten, aber ... ich lasse nicht zu, dass du Riku weiterhin hier festhältst. Seine Familie ist nicht hier. Wir warten darauf, dass Riku aufwacht.“

„Was?“, fragte Riku verwirrter nach, blinzelte etwas mehr, verkrampfte sich in dem Umhang, den Tenn trug. Sein Tenn-nii. Auch, wenn er noch nicht ganz verstand, was hier vor sich ging.

„Es wird sich alles aufklären, Riku“, hörte er Nagis Stimme so direkt bei ihm, während er verwirrter zur Seite zu ihm sah. Oder eher, zu dem großen, gelben Fuchs sah, der einige Schweife besaß. Hatte Nagi schon immer so ausgesehen?

„Ahhhh!“ – „Lady Devimon?!“

Tenns Stimme sorgte dafür, dass er wieder erschrocken zu ihm blickte, bevor er bemerkte, wie dieses Monster, was vorher wohl für ihn gekämpft hatte, vor ihnen auf den Boden fiel und nun eher wieder wie diese schwarze Katze aussah.

„Sorry ... Tenn-san“, flüsterte es ein wenig leiser, „ich konnte ... euch nicht beschützen.“

Tenn starrte von dieser Katze aus auf zu dem seltsamen Engelsdigimon, was zum Teil eher schwarz war, als wenn es Licht und Dunkelheit verkörperte und nun über ihnen flog.

„Kyubimon?“, fragte Tenn langsam nach, drehte seinen Kopf zur Seite.

„Nenn mich Nagi. Es ist der Name, den Riku mir gegeben hat“, sagte dieser ruhig lächelnd, „du willst, dass ich Riku in Sicherheit bringe? Was ist mit dir?“

„Ich komme schon zurecht“, sagte Tenn daraufhin, „und du siehst aus, als wenn du mir glaubst, Nagi. Deswegen vertraue ich dir, dass du Riku hier rausbringst.“

„Was? Nagi ...? Tenn-nii?“, blinzelte Riku verwirrt zwischen ihnen hin und her, bevor er sich auf dem Rücken dieses gelben Fuchses wiederfand. Oder erneut wiederfand?

„Keine Sorge, Nagi wird dich beschützen, bis wir uns wiedersehen“, sagte Tenn daraufhin schmunzelnder, bevor er sich aufrichtete und ein seltsames Gerät vor sich auftauchen ließ.

„Glaubst du echt, du kannst mich aufhalten, du törichter Mensch?!“, zischte diese Kreatur über ihnen wütender.

„Riku, halt dich fest“, sagte Nagi etwas lauter, worauf er nur noch bemerkte, wie dieser los sprintete, so dass Riku nicht mehr wirklich etwas von dem Kampf mitbekam. „Tenn-nii ... das war ... wieso ... was geht hier vor sich ...?“

„Wir haben später Zeit für Erklärungen“, sagte Nagi eindeutig lauter, während er weiter rannte und alles, was hinter ihnen lag, nur noch zu erahnen war. Aber Riku traute sich in dem Moment sowieso nicht, zurückzusehen. Er wollte einfach nur darauf vertrauen, dass er Tenn-nii vertrauen konnte und das er ihn demnächst wiedersah.

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