feuchen: (Default)
[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: The Machine
Challenge: Orte - in einem fremden Bett (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Mermaid AU)
Charaktere: Kujou Tenn, Yaotome Gaku, Tsunashi Ryuunosuke
Pairings: - nicht wirklich (maybe ein bisschen TRG-poly-fluff)
Kommentar: schließt an die vorherigen parts mit den dreien von dem AU an? ^^°




Er wusste, dass er viel zu erschöpft von dem Tag war, erst recht, nachdem er diesen Zwischenfall bei ihrem Konzert gehabt hatte. Es sollte ihn erleichtern, dass er nichts mehr vor seinen Freunden versteckt halten musste und in ihrer gemeinsamen Wohnung war, wo er endlich schlafen konnte.

Nur irgendwie fühlte er sich, als wenn er nicht schlafen konnte. Still blickte Tenn durch das Zimmer, welches Gaku und Ryuu für ihn gelassen hatten. Auch, wenn er seine Sachen erst am nächsten Tag hierhin holen würde.

Er strich über die Matratze auf dem Bett, seufzte. Wieso fühlte sich alles so fremd an, obwohl es sein neues Zuhause sein sollte? Obwohl er sich nichts sehnlicher gewünscht hatte, als das er diese Wohnung bei ihnen endlich auch als sein Heim ansehen konnte?

Tenn seufzte, rutschte ins Sitzen und stand schließlich auf, bewegte sich durch das Zimmer. Er wusste, dass er gerade nicht schlafen konnte, wenn sich alles so fremd anfühlte. Oder war es diese Einsamkeit, die er fühlte, jetzt, wo er erneut daran denken musste, dass er seine Familie nicht wiedersehen konnte?

„Tenn? Du schläfst noch nicht?“

Kurz nachdem er aus der Tür getreten war, blinzelte er zu Gaku, der gerade wohl bei ihm vorbeigehen wollte und ihn nun ansah.

„Kann nicht …“, flüsterte Tenn zurück, drehte etwas seinen Kopf zur Seite. Er wusste, dass es gerade nichts brachte, wenn er vorgab, dass alles in Ordnung war. Immerhin war es das nicht. „Ich denke, ich will nicht alleine schlafen.“

„Wollen wir zu Ryuu und zusammen schlafen? Würde dir das helfen?“, fragte Gaku ruhiger nach, worauf Tenn ihn wieder ansah und einfach nur ein sanftes Lächeln bei ihm sah.

Seine Freunde würden ihn nicht alleine lassen, oder?

Er hatte hier eine neue Familie gefunden, oder?

„Wenn ihr … nichts dagegen habt“, murmelte Tenn nur.

„Komm, es ist spät“, entgegnete Gaku daraufhin, bewegte sich dann weiter zu Ryuus Zimmer, klopfte kurz und öffnete dann die Tür, „Ryuu? Was dagegen, wenn wir heute Nacht hier schlafen?“

Tenn blickte einfach nur still an ihm vorbei, während er bemerkte, wie Ryuu ihn von dem Bett aus ansah.

„Sicher, ist alles gut, Tenn?“, fragte Ryuu ruhig nach, sah etwas besorgter zu ihm, lächelte schließlich aber.

Tenn nickte ein wenig, folgte Gaku dann durch das Zimmer und rutschte schließlich neben Ryuu, als dieser etwas zur Seite gerutscht war. „Ich … konnte nur nicht alleine schlafen, weil …“,

Er spürte, wie sich Gaku auf seiner anderen Seite an ihn lehnte, während er ein wenig seufzte und sich ebenfalls an Ryuu drückte. „Ich …“, fing er langsam an, schluckte, drückte sein Gesicht an Ryuus Seite. Er wusste, dass er darüber reden musste, was mit seiner Familie war und das er nicht dorthin zurückkonnte oder sie je wiedersehen konnte.

„Lass uns schlafen und morgen kannst du uns erzählen, was los ist“, sagte Gaku schließlich ruhiger, während Tenn spürte, wie er ihm etwas über den Rücken strich, „wenn du magst natürlich.“

Tenn seufzte, rutschte so, dass er sich von Ryuu und Gaku kuscheln konnte, sah ein wenig an die Zimmerdecke über sich. Er würde sich daran gewöhnen müssen, dass das hier sein neues Zuhause war, aber es war gut. Er würde irgendwann das alles nicht mehr als fremd sehen.

Schließlich lächelte er vor sich hin. „Ich will es euch erzählen.“

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