[H/C - Verlust eines Körperteils]
Jul. 2nd, 2023 06:00 amChallenge: Hurt/Comfort - Verlust eines Körperteils (für mich)
Fandom: IDOLiSH7 (Witch/Magie? AU)
Charaktere: Tsunashi Ryuunosuke, Natsume Minami
Pairings: RyuuMina
Kommentar: u.u ich konnte nicht mehr anders als dieses pairing auszutesten nachdem es mich nicht mehr loslässt (cursing ainana twt)
„Ryuu! Kommst du mal?“
Ryuunosuke wusste, dass es nie ein gutes Zeichen war, wenn Minami ihn aus seinem Keller heraus rief.
Aber genauso gut wusste er, dass es nichts brachte, wenn er nicht auf ihn reagierte, weil es dann sein konnte, dass sein Freund nur noch seltsamere Dinge anstellte.
Er wusste nicht, wie es angefangen hatte, dass er überhaupt mit dem Hexer zusammen tief in dem Wald lebte, aber irgendwann hatte er ihn einfach nicht mehr vergessen können.
Vorsichtig öffnete Ryuunosuke die Tür zu dem Keller, der bereits beim Betreten eindeutig einen Geruch ausströmte, dass Minami mal wieder an etwas experimentiert hatte. „Mina?“, fragte er vorsichtig nach, ging langsam die Treppe weiter nach unten, zuckte heftig zusammen, als sich eine lange Schlange um seinen Arm bewegte.
Er wusste, dass sein Freund ein Hobby darin hatte, Schlangen zu züchten und zu trainieren. Es hatte eine Weile gedauert, bis sich Ryuunosuke damit arrangiert hatte, dass die Tiere ihn ebenfalls begrüßten, wenn er den Keller betrat oder in Minamis Nähe war.
Es änderte nichts daran, dass er nie komplett darauf vorbereitet war, von einer von ihnen überrascht zu werden.
„Ryuu“, holte Minamis Stimme ihn aus seinen Gedanken, kurz bevor er bemerkte, wie sich sein Freund gegen ihn lehnte, „kannst du mich tragen?“
„Was?“, fragte Ryuunosuke überraschter nach, blinzelte zur Seite zu Minami, der ihn ruhiger anlächelte und auf den ersten Blick nicht wirkte, als wenn etwas war.
„Ist nicht einfach so zu gehen“, sagte Minami, sich weiterhin bei Ryuunosuke festhaltend, „und dir macht es doch nichts aus, nee, Ryuu?“
„Mina ...“, fing Ryuunosuke an, stoppte, als er sah, dass Minami nur auf seinem linken Bein stand. Das rechte Bein war ... einfach nicht da. „Was hast du mit deinem Bein gemacht?“
„Gift“, kicherte Minami ein wenig vor sich hin, „liegt da vorne. Keine Sorge, sobald ich das Experiment fertig habe, ist es wieder normal.“
Ryuunosuke starrte ihn von der Seite an, sah zu dem provisorisch hergerichteten Tisch, auf dem ein Bein lag, während ein Tuch halb darüber ausgebreitet war.
Er sollte wirklich nicht hinterfragen, was genau der Hexer hier unten alles machte. Er hatte doch lange aufgegeben, darüber nachzudenken, worüber genau Natsume Minami nachdachte und auf was für Ideen er kam.
„Und ich soll dich jetzt durch die Gegend tragen?“, fragte Ryuunosuke nach, während er bereits dabei war, seinen Freund auf den Rücken zu hieven, so dass er sich an ihm festhielt.
„Ich muss nur mal kurz in die Küche und es ist anstrengend so die Treppe zu gehen“, sagte Minami schmunzelnder, „wärst du so lieb, Ryuu?“
Ryuunosuke seufzte und nickte nur. Manchmal fragte er sich, wieso er nicht einfach mal anfing, Nein zu sagen. Es sollte immerhin nicht so schwer sein, oder?
Seine Gedanken wurden unterbrochen, als er Minamis Atem an seiner Halsbeuge spürte und kurz darauf bemerkte, wie sein Freund ihm ein paar wenige Küsse den Hals entlang verteilte. Es sorgte dafür, dass er ein Kribbeln spürte und ganz genau wusste, wieso er nicht einfach Nein sagen konnte.
Zumindest nicht zu Minami. Und vermutlich zu niemand anderem, aber zu Minami erst recht nicht.