Challenge: Hurt/Comfort - "Vielleicht bin ich doch nicht okay." (für mich)
Fandom: IDOLiSH7
Charaktere: Kujou Tenn, Yaotome Gaku, Tsunashi Ryuunosuke, Anesagi Kaoru
Pairings: /
Kommentar: sort-of-canon (es geht eh nur um TRIGGER) ... ist eigentlich ein Teil meiner mermaid!AU, nur wird das hier nicht erwähnt ^^'' aber ich hab da seit ner Weile so Gedanken im Kopf zu x'''D (und ich bin 2 oder 3x im Prompt gesprungen, weil ich NICHT vorhatte noch eine Tabelle anzufangen)
„Zugabe! Zugabe!“
Die lauten Rufe aus den Zuschauerreihen hallten bis zu ihnen hinüber, auch wenn er gerade kaum etwas mitbekam.
„Wir müssen ... noch einmal raus“, brachte Tenn mit einem erschöpften Ton aus, stützte sich gegen den Tisch an der Seite und blickte zur Seite, „kannst du–“,
„Denkst du echt, wir lassen dich so zurück auf die Bühne, Tenn?!“, unterbrach Gaku ihn eindeutig lauter, schüttelte den Kopf.
„Mir geht es gleich wieder gut, in meiner Tasche ist etwas, was Kujou-san mir gegeben hat, für Notfälle“, sagte Tenn und deutete zur Seite, ohne wirklich zu Gaku oder Ryuu direkt zu blicken und somit auch nicht zu bemerken, wie er von ihnen angesehen wurde.
„Tenn, du solltest aufhören, wenn es dir nicht gut geht“, sagte Ryuu eindeutig besorgter, ging zu ihm herüber und legte ihm eine Hand auf die Schulter, „wir können auch zu zweit zurückgehen. Es ist nicht das Gleiche, aber willst du wirklich, dass unsere Fans dich so sehen?“
„Werden sie nicht“, entgegnete Tenn, schob sich etwas zur Seite und sorgte dafür, dass Ryuu ihn nicht mehr so direkt berührte, „wenn ich das nehme, geht es mir gleich wieder gut.“
Gaku gab ein Grummeln von sich, trat zur Seite und suchte etwas aus der Tasche seines Teamkameraden, blickte schließlich auf eine kleine Dose. „Das? Was genau ist das?“
„Gib schon her“, brummte Tenn, ohne ihm zu antworten, stützte sich von dem Tisch ab und ging etwas wackelig zu ihm, stolperte dabei allerdings mehr, so dass er sich kurz darauf in den Armen seines Kameraden wiederfand.
„Ryuu, hol etwas, womit wir dafür sorgen können, dass Tenn hierbleibt“, sagte Gaku, während er einfach nur seine Arme so ausgestreckt hatte, dass er Tenn festhalten konnte, nachdem er ihm entgegengefallen war.
„Was? Was meinst du damit?!“, fragte Ryuu geschockter nach.
„Was auch immer du findest, um Tenn festzubinden, damit er nicht auf dumme Ideen kommt!“, sagte Gaku nur mehr, sah mit einem Seitenblick zu Ryuu, der ihn mehr als ratlos ansah.
„Gib mir einfach die Dose“, brummte Tenn, streckte seinen Arm aus und wollte danach greifen, allerdings sorgte Gaku dafür, dass er sie von ihm weghielt, „... Gaku!“
„Es ist etwas von Kujou? Also kann es keine gute Idee sein, dir das zu geben, wenn du absolut nicht mehr in der Lage bist, aufzutreten“, entgegnete Gaku und seufzte daraufhin, schob Tenn ein Stück von sich und drückte ihn schließlich in einen der Stühle in ihrer Kabine, „bleibst du freiwillig hier?“
„Es ist kein Problem und es ist noch schlimmer, wenn wir nicht endlich wieder rausgehen!“, sagte Tenn erneut wütender, auch, wenn er sich nicht wirklich gegen Gakus Griff wehren konnte. Oh, wenn er nur ein wenig länger durchgehalten hätte und er sich bei Kujou ausruhen konnte, nach ihrem Konzert.
„Hey, Jungs, was macht ihr denn so lange?“, erklang kurz darauf Anesagis Stimme zu ihnen, zusammen mit einem Klopfen und schließlich dem Öffnen der Tür, „die Menge wartet auf– Tenn?“
„Tenn kann nicht mehr auftreten, Ryuu und ich werden die Zugabe ohne ihn machen“, sagte Gaku und drehte sich halb zu ihr um, hielt Tenn mit einer Hand fest, während er genau merkte, dass sich ihr Center sowieso nicht gegen ihn wehren konnte.
„Ich kann, wenn ich Kujou-sans Medizin habe“, sagte Tenn genervt zurück, verschränkte allerdings die Arme vor sich, als er merkte, dass er nicht wirklich gegen Gaku ankam.
„Ich kümmere mich um Tenn-kun und ihr beide geht raus“, sagte Anesagi daraufhin, nahm Gaku nebenbei die Dose aus der Hand, als er und Ryuu an ihr vorbeigingen. „... und ich denke, du solltest mir was erklären, Tenn.“
Tenn seufzte langsam, streckte erschöpft seinen Arm aus und ließ seinen Blick zu Anesagis Hand gleiten, mit dem sie das Döschen festhielt. „Bitte Anesagi-san.“
Sie seufzte ein wenig mehr, schüttelte den Kopf, hielt es Tenn entgegen. „Du gehst nicht mehr dort raus, sondern erklärst mir jetzt was. Verstanden?“
Tenn schluckte, nickte langsam, umklammerte die kleine Dose mit einer Hand. „Vielleicht bin ich wirklich nicht mehr ganz okay, um dort rauszugehen.“ Und vielleicht sollte er zumindest Anesagi endlich erzählen, was los war.