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Team: The Machine
Challenge: Fluff - Pink mit Glitzer (fürs Team)
Fandom: IDOLiSH7 (Magical Girls AU)
Charaktere: Isumi Haruka, Kujou Tenn
Pairing: Kujou Tenn/Isumi Haruka (sort of)
Kommentar: TennHaru hell is a curse ... (und wie könnte es anders sein, sommerchallenge ist dazu da, dass ich neue (AU) Bunnys entwickele.)




Haruka war fünf gewesen, als er spät abends von diesem grellen Licht vor seinem Zimmer wach geworden war und einzig diese glitzernde Erscheinung ansehen konnte. Er hatte sich nicht aus seinem Bett bewegt, sondern einfach nur zu dem Kind gestarrt, welches ein rosa Kleid getragen hatte, während es einen Stab mit einem pinken Edelstein hielt.

Er hatte nicht viel mehr erkennen können und er war sich nicht sicher, ob er sich näherbewegen sollte. Immerhin war es spät gewesen und außerdem sollte er nicht mit komischen Fremden reden.

„Es war glitzernd und hat geleuchtet und– und– es war wie in diesem Anime!“, hatte Haruka am nächsten Tag zu seiner Mutter gesagt.

„Haruka, bist du sicher, dass du es nicht geträumt hast?“

Er hatte heftig den Kopf geschüttelt. Nein, er hatte nicht geträumt.

Aber über die nächsten Jahre hatte er das Gefühl, dass es vielleicht doch alles nicht real war.

Warum sollte ein Kind in so einem glitzernden Outfit, was an ein Magical Girl erinnerte, so plötzlich vor seinem Fenster erscheinen? Wie war das überhaupt möglich?

Inzwischen war er siebzehn und hatte längst aufgegeben, es wiederzusehen, auch, wenn er sich Momente nahm, in denen er daran dachte. Es waren Schwächemomente, wie er sich selbst einredete, weil er nicht an Magical Girls denken sollte.

Es frustrierte ihn jedes Mal, wenn er daran dachte, obwohl er es nicht wollte. Er drückte frustriert sein Rhythmusspiel aus, als er merkte, dass er sich nicht darauf konzentrieren konnte.

Wieso ließ ihn dieses Kind schon wieder nicht los? Er fing gerade echt an, diese Person zu hassen, einfach, weil sie ihm nicht aus dem Kopf gehen wollte.

Das helle, strahlende Licht, was aus der Richtung seines Fensters kam, sorgte dafür, dass Haruka seinen Kopf zur Seite drehte und seine Augen weitete.

Wieso war diese Person ausgerechnet jetzt hier?

Er grummelte, stand von dem Bett auf, verengte seine Augen und ging zu seinem Fenster. Diesmal war niemand hier, der es ihm verbieten konnte.

Überhaupt, er war siebzehn, er konnte selbst entscheiden, jemanden zu treffen.

Er öffnete das Fenster und blickte zu der Person, die auf dem kleinen, winzigen Balkongeländer stand. Sie trug ein helles, rosafarbenes Kleid, welches ihr bis zu den Knien reichte. Ihre Haare waren schulterlang und eher weiß.

Bevor Haruka etwas sagen konnte, drehte sie sich um und sah ihn mit einem Lächeln an, dass es ihm die Sprache verschlug. Das Gesicht dieser Person wirkte so geschmeidig, zart, während die pinken Augen ein Funkeln hatten.

„Hey. Ich habe mich schon gefragt, ob du mich diesmal reinlässt“, sagte derjenige mit einer so klaren Stimme, während er ihn anlächelte.

Es sorgte dafür, dass Haruka alles, was er ihr oder ihm eigentlich sagen wollte, im Hals steckenblieb. Stattdessen konnte er nicht anders, als einfach nur zu starren und zuzusehen, wie diese Person durch das Fenster kletterte und neben ihm auf dem Zimmerboden landete.

„Nur für eine kurze Pause“, sagte diese Person ruhig weiter, bewegte sich einfach durch Harukas Zimmer und ließ sich auf seinem Bett nieder, strich mit einer Hand über die zur Seite geschlagene Bettdecke, „du hast doch nichts dagegen?“

„Wer bist du?“, fragte Haruka nach einem längeren Moment, in dem er sich nicht wirklich bewegen und diese Person einfach nur ansehen konnte.

„Mein Name ist Tenn“, sagte diese Person ruhig schmunzelnd, „du bist mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Aber es ist nicht einfach, Zeit zu finden, jemanden privat zu treffen.“

Haruka starrte einfach nur zurück. „Du– du bist ein Magical Girl?“, fragte er schließlich verwirrter nach.

Tenn schmunzelte einfach nur. „Kann man so sagen. Willst du mir nicht deinen Namen verraten?“

„Aber Magical Girls gibt es nicht“, sagte Haruka eindeutig ernster, verzog sein Gesicht, „... uh ... Haruka.“

„Oh, das glauben viele“, sagte Tenn ruhig weiter, „aber ihr seht uns auch meistens einfach nicht.“ Tenn erhob sich und machte einen Schritt auf ihn zu. „Haruka. Oh, ein hübscher Name. Kann ich dich mal auf ein Date einladen?“

Haruka blinzelte ihn einfach nur irritierter an, spürte, wie er verlegen wurde und relativ schnell seinen Kopf wegdrehte. „Was? Wie kommst du darauf, dass ich mit dir ausgehen will?!“

Er hörte ein helles, klares Lachen von Tenn, bevor er spürte, wie er am Kinn berührt wurde und bemerkte, wie Tenn ihn wieder ansah. Dabei erinnerte sich Haruka, dass Tenn ebenfalls lange, weiße Handschuhe trug.

„Nur ein Gefühl, du musst mir nicht direkt antworten“, sagte Tenn weiterhin ruhig, während Haruka nur wieder dieses Lächeln sah, „und ich will sehen, dass ich mir diesmal nicht wieder so viel Zeit lasse, bis ich dich besuche.“

Haruka blickte einfach nur zurück, spürte kurz darauf Tenns Lippen an seiner Wange, bevor er sah, wie Tenn sich von ihm zurückzog und wieder aus dem Fenster kletterte.

„Wir sehen uns, Haruka“, sagte Tenn noch einmal, kurz bevor Haruka nur noch Glitzer sah und es wirkte, als wenn Tenn einfach so verschwunden war.

Langsam berührte er seine Wange und die Stelle, die Tenn geküsst hatte, während er einfach nur in die Richtung seines Fensters sah. „Wehe, du lässt wieder über zehn Jahre auf dich warten, Tenn!“

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